Vierter Teil der Comedian-gespickten "Crazy Race"-Reihe.

Kinostart: nicht bekannt

Dirk Bach

Dirk Bach
als Boris Plenske

Jan Sosniok

Jan Sosniok
als Sebastian Hellmann

Katy Karrenbauer

Katy Karrenbauer
als Mara

Mirja Boes
als Alex

Eralp Uzun
als Igbur Mahrabi

Herbert Feuerstein
als Dombischof

Ruth Moschner
als Vicky

Ottfried Fischer
als Baudezernent

Dieter Tappert
als Ossi

Ande Werner
als Dragan

Lars Niedereichholz
als Alder

Handlung

Der Kölner Dom wurde einst auf einem Diamanten von der Größe einer Kokosnuss erbaut. Nun ist der Edelstein verschwunden, weshalb das ehrwürdige Gemäuer nach und nach in sich zusammenfällt. Der Kölner Kirchenchef schickt ausgerechnet seinen tollpatschigen Bücherwurm nach Afrika, um den "Marakunda" wieder zu beschaffen. Doch der Archivar hat diverse Widersacher, darunter einen kleinen dicken Sozialarbeiter, eine New Yorker Großkriminelle und zwei trottelige hessisch-türkische Kleinganoven.

Kritik

Schon die ersten neunzig Sekunden sind turbulenter als mancher Neunzigminüter: Dem Kölner Dom bricht gewissermaßen ein Zacken aus der Krone, und nun kullert eine mannsgroße Kugel durch die Gassen der nahen Fußgängerzone, richtet diverses Unheil an und begräbt schließlich einen Angeber (Ingo Appelt) unter sich. Doch das ist bloß der Prolog eines Films, bei dem nicht nur der gute Geschmack unter die Räder kommt. In seiner Mischung aus Humoresken, die einem allenfalls aus Mitleid das Wasser in die Augen treiben, und unverhofft gelungenen Gags knüpft das Action-Abenteuer an die "Crazy Race"-Filme an. Erneut wurden all jene Komödianten verpflichtet, die kommerzielle Sender immer dann aufbieten, wenn man das Gegenteil von subtil sein möchte.

Die Geschichte, auch das Teil des Erfolgsrezepts, ist rasch erzählt: Der Kölner Dom wurde einst auf einem Diamanten von der Größe einer Kokosnuss erbaut. Nun ist der Edelstein verschwunden, weshalb das ehrwürdige Gemäuer nach und nach in sich zusammenfällt. Der Kölner Kirchenchef (Herbert Feuerstein) schickt ausgerechnet seinen Bücherwurm (Jan Sosniok) nach Afrika, um den "Marakunda" genannten Klunker wieder zu beschaffen. Doch Archivar Sebastian, dem andauernd "lustige" Missgeschicke unterlaufen, hat diverse Konkurrenten, darunter einen kleinen dicken Sozialarbeiter (Dirk Bach), der Geld für seine Schutzbefohlenen braucht, eine New Yorker Großkriminelle (Katy Karrenbauer) und zwei trottelige hessisch-türkische Kleinganoven (das "Mundstuhl"-Duo Andreas Werner und Lars Niedereichholz). Unverhoffte Unterstützung bekommt Sebastian durch Abenteurerin Alex (Mirja Boes), die aber ein doppeltes Spiel spielt.

Diverse optische und akustische Anleihen bei den "Indiana Jones"-Filmen, musikalische Zitate (unter anderem aus "Winnetou") und absolut brauchbare Spezialeffekte halten sich die Waage mit Zoten, Kalauern und plumpestem Slapstick, was man je nach Naturell als reizvolle Mischung oder als völlig misslungene krude Mixtur empfinden wird. Regie führte wie zuletzt bei "Crazy Race 3" Axel Sand, der in den Action-Szenen viel Souveränität beweist. Bei den stellenweise bedenklich dümmlichen Dialogen hatte er keine Wahl: Das Drehbuch stammt wie bei der gesamten Reihe von den Produzenten Philipp Weinges und Günter Knarr. Weitere Mitwirkende in mehr oder weniger gewichtigen Rollen sind Ottfried Fischer, Mike Krüger, Paul Panzer, Ruth Moschner und Karl Dall als Wächter des Marakunda, der den Brocken wieder rausrücken muss, weil er in einer amüsanten "Wer wird Millionär?"-Persiflage gegen den belesenen Sebastian den Kürzeren zieht. tpg.

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Info

Plakat des Films: African Race - Die verrückte Jagd nach dem Marakunda

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2007

Genre: Komödie

Originaltitel: African Race - Die verrückte Jagd nach dem Marakunda

Regie: Axel Sand

Drehbuch: Philipp Weinges, Günter Knarr

Produktion: Andreas Richter, Philipp Weinges, Günter Knarr