Luc Bessons Fantasykomödie über eine Journalistin, die im Paris des Jahres 1912 ungewöhnliche Abenteuer mit wiederbelebten Mumien und Sauriern erlebt.

Kinostart: 30.09.2010

Louise Bourgoin
als Ad

Mathieu Amalric

Mathieu Amalric
als Dieuleveult

Gilles Lellouche

Gilles Lellouche
als Inspecteur L

Laure de Clermont
als Agathe Blanc-Sec

Jacky Nercessian
als Marie-Joseph Esperandieu

Jean-Paul Rouve
als Justin de Saint-Hubert

Philippe Nahon
als Professeur M

Gérard Chaillou
als Pr

Serge Bagdassarian
als Choupard

Nicolas Giraud
als Andrej Zborowski

Die Handlung von Adèle und das Geheimnis des Pharaos

Gerade ist Abenteurerin Adèle aus Ägypten zurückgekehrt. Mitgebracht hat sie eine Mumie und die Hoffnung, dass mit deren Hilfe ihre Schwester aus dem Koma befreit werden kann. Denn Wiederbelebung scheint selbst nach Millionen Jahren möglich. Das beweist ein alter Professor, durch dessen Experiment ein Flugsaurier im Museum aus dem Ei schlüpfen kann. Damit gibt es im Paris des Jahres 1912 neue Attraktionen. In der Luft kreuzt ein gefährlicher Saurier, am Boden bestaunen reanimierte Mumien die Wunder dieser exotischen Zivilisation.

Gerade ist Abenteurerin Adèle aus Ägypten zurückgekehrt. Mitgebracht hat sie eine Mumie und die Hoffnung, dass mit deren Hilfe ihre Schwester aus dem Koma befreit werden kann. Denn Wiederbelebung scheint selbst nach Millionen Jahren möglich. Das beweist ein alter Professor, durch dessen Experiment ein Flugsaurier im Museum aus dem Ei schlüpfen kann. Damit gibt es im Paris des Jahres 1912 neue Attraktionen. In der Luft kreuzt ein gefährlicher Saurier, am Boden bestaunen reanimierte Mumien die Wunder dieser exotischen Zivilisation.

Kritik zu Adèle und das Geheimnis des Pharaos

In einer visuell opulenten Comicverfilmung erklärt Luc Besson seine Liebe zu einer selbstbewussten Abenteurerin und familientauglichem Entertainment.

Während seine erfolgreichen Gartenzwerge, die Minimoys, mit Arthur bereits ihr drittes Abenteuer erleben, er als Produzent und Mentor actionbegabter Protegés Hollywood mit französischen Nachwuchstalenten versorgt, fand Luc Besson auch noch ein Zeitfenster für seinen verspieltesten Realfilm seit "Das fünfte Element". Zehn Bände sind von Jacques Tardis in Frankreich sehr populärer Comicreihe "Adèles ungewöhnliche Abenteuer" erschienen, zwei davon komprimierte Autor-Regisseur Besson zu seiner aufwendigen Franchise-Ouvertüre, die in jedem Bild den Beweis auch für die visuelle Schönheit der Belle Epoque anzutreten versucht.

Zwei Jahre vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs und dem Ende dieser Epoche ist Paris ein architektonischer Traum, in den Besson, auf den Spuren von "Die fabelhafte Welt der Amelie", mit einer Fülle von erzählerischen Details und optischen Spielereien einführt. Für zwei Geschichten ist Journalistin Adèle dabei attraktiver Knotenpunkt. In Ägypten sucht Frankreichs Antwort auf Indiana Jones, die, 1976 im Comic geboren, dieser Kultfigur des Genres eigentlich vorausgeht, die Mumie eines berühmten Arztes der antiken Nilkultur. Diese soll der Schlüssel für die Heilung ihrer geliebten Schwester sein, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Die Wiederbelebung von Toten ist auch zentrales Motiv im zweiten Handlungsarm, als es einem schrulligen Professor gelingt, die Brut eines vor 135 Millionen Jahren ausgestorbenen und nun im Museum endgelagerten Flugsauriers schlüpfen zu lassen. Nachdem Saurier, Riesenaffen und Monsterechsen bisher neben Japan vornehmlich den amerikanischen Kontinent heimsuchten, wird nun Frankreichs Metropole zum "Jurassic Park" - jagen schusselige Polizisten den Chaos stiftenden Saurier, dessen Schicksal unmittelbar mit dem des Professors und Adèles Schwester verknüpft ist.

Nicht untypisch für Besson ist der erzählerische Ton dabei manchmal so albern wie abenteuerlich, erinnern Slapstickelemente an den Stummfilm, steht Dramatik hinter Komik zurück, weil Besson auch ein jüngeres Publikum erreichen will, das in den Figuren nicht repräsentiert ist. Viele Effekte und Fantasyelemente tragen dieser Zielvorgabe Rechnung in einem Film, der mit Louise Bourgoin ("Das Mädchen aus Monaco"), mit Ausstattungs- und Bildopulenz auch Attraktionen für Erwachsene und mit flanierenden Touristen-Mumien auch ein witziges Finale bietet. kob.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 30.09.2010

Frankreich 2010

Länge: 1 h 46 min

Genre: Action

Originaltitel: Les aventures extraordinaires d'Adèle Blanc-Sec

Regie: Luc Besson

Drehbuch: Luc Besson

Musik: Eric Serra

Kostüme: Olivier Bériot

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Julien Rey

Ausstattung: Hugues Tissandier

Website: http://www.adele-und-das-geheimnis-des-pharaos.de/