Charmante Komödie über die komplizierte Romanze zwischen einem Autisten und seiner neuen attraktiven Nachbarin.

Kinostart: 10.12.2009

Hugh Dancy
als Adam Raki

Rose Byrne

Rose Byrne
als Beth Buchwald

Peter Gallagher

Peter Gallagher
als Marty Buchwald

Amy Irving
als Rebecca Buchwald

Frankie Faison
als Harlan

Mark Linn-Baker
als Sam Klieber

Haviland Morris
als Lyra

Adam LeFèvre
als Mr. Wardlow

Mike Hodge
als Richter

Peter O'Hara
als Williams

John Rothman
als Beranbaum

Terry Walters
als Michael

Susan Porro
als Jen

Maddie Corman
als Robin

Jeff Hiller
als Rom

Karina Arroyave
als Lehrerin

Mark Doherty
als Polizist

Tom Levanti
als Polizist

Ursula Abbot
als Kelli

Steffany Huckaby
als Carol

Luka Kain
als Bruce

Brooke Johnston
als Stephanie

Lonnie McMullough
als Gerichtssachverst

Tyler Poelle
als Bryan

Andrew Patrick Ralston

Torsten Hillhouse

Bill Dawes
als Scottie

Hunter Reid
als Kind

Die Handlung von Adam

Adam ist 29, leidet an Asperger, einer leichten Form von Autismus, und ist nach dem Tod seines Vaters erstmals auf sich allein gestellt. Weil er die Gefühle und Kommunikationssignale anderer nicht verstehen und interpretieren kann, ist die Welt für ihn verwirrend. Zumal mit Beth gerade eine attraktive neue Nachbarin eingezogen ist, die sich von dem intelligenten, sanften, aber etwas eigenwilligen Einzelgänger fasziniert zeigt. Irgendwie fühlt sich Adam angezogen von Beth und wagt den Schritt in eine Welt, die er noch nie zuvor betreten hat.

Adam ist 29, leidet an Asperger, einer leichten Form von Autismus, und ist nach dem Tod seines Vaters erstmals auf sich allein gestellt. Weil er die Gefühle und Kommunikationssignale anderer nicht verstehen und interpretieren kann, ist die Welt für ihn verwirrend. Zumal mit Beth gerade eine attraktive neue Nachbarin eingezogen ist, die sich von dem intelligenten, sanften, aber etwas eigenwilligen Einzelgänger fasziniert zeigt. Irgendwie fühlt sich Adam angezogen von Beth und wagt den Schritt in eine Welt, die er noch nie zuvor betreten hat.

Kritik zu Adam

Sensibel und subtil beobachtete Romanze zwischen einem autistischen Einzelgänger und seiner neuen Nachbarin.

Autisten im Kino müssen oft bei vollem Scheinwerferlicht auf Showmodus schalten, damit jeder Zuschauer sofort versteht, mit welchen Verhaltensexoten er hier konfrontiert wird. "Adam" kommt ohne solche Ausrufezeichen aus, die Schrullen zum Zirkus machen, steht im Ton der Indie-Romanze "Mozart und der Wal" nahe, die den Beziehungsversuch zweier Asperger-Betroffenen beobachtete. "Adam" variiert diese Konstellation mit einem noch spannenderen Ansatz, lässt die 29-jährige Titelfigur (Hugh Dancy), die unter Asperger, einer leichten Form von Autismus, leidet, zum Beziehungsexperiment seiner attraktiven neuen Nachbarin werden. Beth (Rose Byrne) ist eine ganz normale Frau, nicht zuletzt, weil sie mit Männern schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Zärtlich und zurückhaltend entwickelt das Drehbuch von Max Mayer diese Beziehung und einige Konfliktschauplätze, in deren Überwindung sie sich bewähren muss. So hat der hochintelligente Adam, der Emotionen und Kommunikationssignale von anderen nicht verstehen oder einordnen, sich nicht verstellen und damit auch nicht lügen kann, gerade seinen Job verloren. So steht Beths Vater vor einem Prozess, in dessen Verlauf er nicht nur eine Unterschlagung, sondern auch eine Affäre zugeben muss. Und schließlich reagieren auch Beths Freunde und Familie mit sichtlicher Verwirrung auf Adam, diesen Mann, der verunsichert durch die ihm fremde Welt taumelt, als müsse sein Schöpfer an diesem Geschlecht, das er vertritt, noch feilen.

Das Kindliche im Mann, die Konfrontation mit der traditionellen Definition von Männlichkeit ist ein Schwerpunkt des Films, verdeutlicht in Adam, der aus dieser Begrifflichkeit ausschert, aber sympathischer wirkt als Beths Vater, der als eingeführtes Vorbild für Maskulinität schließlich entwertet wird. Noch wichtiger ist dem Film aber der komödiantische Aspekt, der sich aus der Beziehung eigentlich Inkompatibler ergibt, und der romantisch-magische, für den der Film zwei besonders schöne Sequenzen kreiert: in Adams privatem Sternenhimmel und einer nächtlichen Szene im Park, durch den ein anderes exotisches Paar, zwei Waschbären, streift. Charme, leiser Humor und Sensibilität zeichnen diesen Film aus, der in der Entwicklung seiner Romanze vielleicht etwas märchenhaft, in der Prognose aber und der Zeichnung der von Hugh Dancy ("Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin") herausragend dargestellten Titelfigur stets realistisch bleibt. kob.

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Info

Plakat des Films: Adam
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 10.12.2009

USA 2009

Länge: 1 h 39 min

Genre: Drama

Originaltitel: Adam

Regie: Max Mayer

Drehbuch: Max Mayer

Musik: Christopher Lennertz

Produktion: Leslie Urdang, Dean Vanech, Miranda de Pencier

Kostüme: Alysia Raycraft

Kamera: Seamus Tierney

Schnitt: Grant Myers

Ausstattung: Tamar Gadish

Website: http://www.adam-derfilm.de