Neuauflage des Horrorklassikers von 1984 über den Mörder Freddy Krüger, der eine Gruppe Jugendlicher über ihre Träume verfolgt.

Kinostart: 20.05.2010

Jackie Earle Haley

Jackie Earle Haley
als Freddy Krueger

Kyle Gallner
als Quentin Smith

Rooney Mara

Rooney Mara
als Nancy Holbrook

Katie Cassidy
als Kris Fowles

Thomas Dekker
als Jesse Braun

Kellan Lutz
als Dean Russell

Clancy Brown
als Alan Smith

Connie Britton
als Dr. Gwen Holbrook

Lia Mortensen
als Nora Fowles

Julianna Damm
als Kris, jung

Christian Stolte
als Jesses Vater

Don Cass
als Geschichtslehrer

Kurt Naebig
als Deans Vater

Jennifer Robers
als Deans Mutter

Handlung

Eine Gruppe von Vorstadtjugendlichen wird in ihren nächtlichen Träumen von dem entstellten Mörder Freddy Krüger heimgesucht. Was sie dort erleben, wirkt sich aber nicht nur auf ihre Träume aus: Wenn sie aufwachen, haben sie Verletzungen. Solange sie wach bleiben, können sie einander beschützen, doch sobald sie einschlafen, befreien sie das Monster, dessen Markenzeichen Verbrennungsmale im Gesicht und eine aus Klingen bestehende Hand sind. Gemeinsam suchen sie nun nach einer Möglichkeit, Freddy Krüger zu bekämpfen und dem Albtraum ein Ende zu bereiten.

Eine Gruppe von Vorstadtjugendlichen wird in ihren nächtlichen Träumen von dem entstellten Mörder Freddy Krueger heimgesucht. Was sie dort erleben, wirkt sich aber nicht nur auf ihre Träume aus: Wenn sie aufwachen, haben sie Verletzungen. Solange sie wach bleiben, können sie einander beschützen, doch sobald sie einschlafen, befreien sie das Monster, dessen Markenzeichen Verbrennungsmale im Gesicht und eine aus Klingen bestehende Hand sind. Gemeinsam suchen sie nun nach einer Möglichkeit, Freddy Krueger zu bekämpfen und dem Albtraum ein Ende zu bereiten.

Kritik

Freddy Krueger fährt seine scharfen Krallen nach ein paar Jahren Ruhepause für den nunmehr neunten Teil bzw einem Reboot des 1984 von Wes Craven ins Leben gerufenen Horrorfranchise aus.

Anno 1991 war der ikonische Messerkrallenkiller in "Freddys Finale" angeblich zum letzten Mal gesichtet worden. 1994 inszenierte Craven selbst "Freddys New Nightmare" und 2003 konfrontierte Freddy Jason in "Freddy Vs. Jason". Doch die Story geht weiter, genauer gesagt erfährt sie vom Produzententeam um Michael Bay, das bereits für die geschniegelten Neuauflagen von "Freitag der 13." Und "Texas Chainsaw Massacre" verantwortlich zeichnete, einen Reboot. Einen endgültigen Schlussstrich zog hingegen Freddy-Darsteller Robert Englund, der nun von Charakterschauspieler Jackie Earle Haley (der enigmatische Rorschach aus "Watchmen - Die Wächter") ersetzt wurde. Der brandvernarbte Bösewicht erhielt zudem unter dem Drehbuchautoren-Team Wesley Strick ("Kap der Angst") und Eric Heisserer eine Charakterveränderung, die ihn vom sarkastisch witzelnden Kindermörder zum abscheulichen Kinderschänder macht. Anflüge von Humor werden dadurch bereits im Keim erstickt. Ansonsten orientiert sich die Story am Original. Regie führt der ehemalige Musikvideofilmer Samuel Bayer (unter anderem für Nirvana), der sich für sein Filmdebüt strikt an Genrekonventionen hält und sich visuell ebenfalls vorwiegend vom Erstling inspirieren lässt.

Der Prolog entfaltet sich so nach alt gewohntem Schema, in dem einer beliebig austauschbaren Figur unvermutet blutig-brutal der Garaus gemacht wird. Zeugin, wie sich ihr unter Schlafentzug leidender Schuldfreund in einem Diner scheinbar selbst die Kehle durchschneidet, wird die hübsche Kris. Sie leidet ebenfalls unter Visionen eines garstigen Schlitzebuben, der ihr mit seinen Mörderkrallen an die Wäsche gehen will. Alsbald gelingt ihm dies auch und als Protagonisten kristallisieren sich daraufhin die künstlerisch veranlagte Nancy und ihr Klassenkamerad Quentin heraus. Sie kommen einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur und erkennen nach weiteren Morden, dass Angriff die beste Verteidigung und ihr einziger Ausweg ist. Wie immer gilt es dabei, um keinen Preis einzuschlafen.

Fans des Franchise werden etliche Freddy-Highlights der Vergangenheit wieder erkennen, wie etwas die Badewannen-Szene oder den elastischen Wanddurchdruck des Kultkillers. Daher drängt sich auch unweigerlich der Eindruck auf, dass es an eigenen Einfällen fehlt und lediglich ein cineastisches Frankenstein-Flickwerk kreiert wurde. Das neue Genrepublikum wird sich daran nicht stören und alte Fans werden von nostalgischer Neugier getrieben Interesse zeigen. Schlaflose Nächte vor Schock und Spannung braucht allerdings keiner zu fürchten. ara.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 20.05.2010

USA 2010

Länge: 1 h 35 min

Genre: Horror

Originaltitel: A Nightmare on Elm Street

Regie: Samuel Bayer

Drehbuch: Wesley Strick, Eric Heisserer

Musik: Steve Jablonsky

Produktion: Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller

Kostüme: Mari-An Ceo

Kamera: Jeff Cutter

Schnitt: Glen Scantlebury

Ausstattung: Patrick Lumb

Website: http://wwws.warnerbros.de/anightmareonelmstreet

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