Kompromissloser Nahkampf-Actioner über einen Ex-Agenten, der in Paris seine von Mädchenhändlern entführte Tochter befreit.

Kinostart: 19.02.2009

Liam Neeson

Liam Neeson
als Bryan

Maggie Grace

Maggie Grace
als Kim

Leland Orser
als Sam

Jon Gries
als Casey

Katie Cassidy
als Amanda

David Warshofsky
als Bernie

Goran Kostic
als Gregor

Famke Janssen
als Lenore

Holly Valace
als Sheerah

Handlung

Ex-Topagent Bryan Mills (Liam Neeson) hat den Dienst quittiert, weil seine Ehe mit Lenore (Famke Janssen) deshalb zerbrach. Nun will er wenigstens bei seiner Tochter Kim (Maggie Grace) wieder Land gewinnen und zieht in ihre Nähe nach Los Angeles. Als die 17-Jährige bei ihrem Urlaub in Paris mit ihrer Freundin Amanda (Katie Cassidy) verschleppt wird, handelt der entsetzte Vater sofort. Mit aller Härte geht er gegen albanische Mädchenhändler vor.

Ungewöhnlich rabiater Nahkampf-Thriller, in dem Jedi-Ritter Liam Neeson den überzeugend hartgesottenen Rächerpart gibt. Für die intensive Action bürgt Hit-Garant Luc Besson, der mit dem "Transporter"-Autor Robert Kamen das Drehbuch schrieb und auf glaubwürdigen Druck statt Explosionen setzt.

Weil er sie jahrelang für seinen Regierungsjob vernachlässigen musste, hat Exagent Bryan vieles gutzumachen bei seiner Tochter Kim. Als die 17-Jährige beim Urlaub in Paris verschleppt wird, bietet sich dem entsetzten Vater die Chance dazu. Mit beispielloser Härte und Konsequenz erklärt er albanischen Mädchenhändlern den Krieg, die Kim in einer geheimen Auktion versteigern wollen.

Weil er sie jahrelang für seinen Regierungsjob vernachlässigen musste, hat Ex-Agent Bryan vieles gutzumachen bei seiner Tochter Kim. Als die 17-Jährige beim Urlaub in Paris verschleppt wird, bietet sich dem entsetzten Vater die Chance dazu. Mit beispielloser Härte und Konsequenz erklärt er albanischen Mädchenhändlern den Krieg, die Kim in einer geheimen Auktion versteigern wollen. Alsbald zieht sich eine Schneise der Zerstörung durch die französische Hauptstadt, bis Bryan auf dem Boot eines reichen Arabers landet.

Kritik

Die neue Produktion aus Luc Bessons Unterhaltungsfabrik zeigt das Actiongenre und dessen ungewohnten Repräsentanten Liam Neeson in guter Form.

Besson, Multiinstrumentalist des Kinos mit vielen Credits als Regisseur, Autor und Produzent, ist gerne und gleichzeitig an mehreren Fronten im Einsatz, was manchmal zu Lasten der Qualität geht. In seiner jüngsten Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Robert Mark Kamen, mit dem er bereits "Das fünfte Element" und die "Transporter"-Trilogie schrieb, gelingt ihm aber ein harter und konstant unterhaltsamer Ausbrecher aus dem Actionalltag. Der geradlinig gestrickte, tempoorientierte Plot schickt ausgerechnet Ex-Jedi Neeson auf einen Rachefeldzug, der in Unerbittlichkeit seinesgleichen sucht. Zu Beginn wird Neeson als Ex-Regierungsagent Bryan eingeführt, der für sein Vaterland die Vaterpflichten vernachlässigte. Seine geschiedene Frau begegnet ihm mit eisiger Distanz, seine 17-jährige Tochter Kim (Maggie Grace) liebt ihn, aber die teuren Geschenke ihres Stiefvaters auch. Dass der Beziehungsversager auf anderer Ebene hoch qualifizierter Profi ist, zeigt dem Zuschauer ein Bodyguardeinsatz, bei dem Bryan ein Popsternchen vor der Attacke eines Messerhelden rettet. Mit solchen Einblicken in die Gefahrenzonen junger Mädchen stimmt er nur widerwillig zu, als seine Tochter mit einer Freundin zum Urlaub nach Paris aufbricht. Noch bevor die US-Girls Champs-Elysées buchstabieren können, werden sie auch schon aus ihrem Appartement verschleppt. Live an Kims Handy dabei der entsetzte Vater, der einem der Entführer noch eine Kurzprognose auf den Weg gibt: "Ich werde dich finden und töten." Wie ernst er das meint und wie gnadenlos er gegen die albanischen Mädchenhändler vorgeht, zeigt ein knapp einstündiger Amoklauf, in dem Neeson Kompetenz in vielen Bereichen beweist. Kampfsportler, Stuntdriver, Kletterartist oder auch Infusionenleger - diese Naturgewalt ist ein Alleskönner, dem der 56-jährige Neeson und ein geschickter Schnitt glaubwürdig Dynamik verleihen. Im Opus moderandi von "24"-Ikone Jack Bauer macht Neeson keine Gefangenen und bei seinen Verhörmethoden auch vor unschuldigen Frauen nicht Halt. Natürlich kommt die zweite Regiearbeit von Kameramann Pierre Morel ohne Klischees und Ungereimtheiten nicht aus, doch dieses knackige harte B-Movie zeigt manchen Konkurrenten aus der A-Klasse, wie animierend und intensiv Action auch ohne Materialschlachten sein kann. kob.

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Info

Plakat des Films: 96 Hours
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 19.02.2009

Frankreich 2008

Länge: 1 h 33 min

Genre: Action

Originaltitel: Taken

Regie: Pierre Morel

Musik: Nathaniel Méchaly

Produktion: Luc Besson, Pierre-Ange Le Pogam

Kamera: Michel Abramowicz

Schnitt: Frédéric Thoraval

Ausstattung: Hugues Tissandier

Website: http://www.96hours.de

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