Porträt über die Begegnung des Filmpioniers Edgar Reitz mit einer jungen Filmemacherin.

Kinostart: 05.03.2020

Die Handlung von 800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz

Edgar Reitz ist eine der bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des deutschen Films. Für seine Filmreihe „Heimat“ wurde er preisgekrönt und erlangte großes Ansehen. Zudem publizierte er zahlreiche Bücher und Theorien zur Filmtheorie und Filmästhetik und war an der Gründung mehrerer Filminstitute beteiligt. Die Dokumentation „800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz“ verfolgt die Begegnung dieses Filmpioniers mit einer jungen Filmemacherin. Dabei geht der Film der Frage nach, wie man sich eigentlich so einem Idol des deutschen Films nähert. Ist es möglich das Werk dieses Künstlers zu betrachten und gleichzeitig zu reflektieren, wie es einen selbst beeinflusst? Diesen Fragen geht die junge Filmemacherin Anna Hepp nach, die ihre Begegnung mit diesem besonderen Künstler in dieser Dokumentation festgehalten und beleuchtet hat.

800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz - Ausführliche Kritik

Die Dokumentation „800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz“ ist kein Künstlerporträt im klassischen Sinne. Die junge Filmemacherin Anna Hepp stellt nicht nur den Künstler Edgar Reitz, sondern auch ihre persönliche Begegnung mit ihm in den Vordergrund des Films. In dem Versuch sich ihm zu nähern, treten Unsicherheiten bei der jungen Regisseurin hervor, die der Filmprofi aber gekonnt aufzufangen weiß. So entsteht ein sehr authentischer und warmherziger Film, der gleichzeitig ein sehr radikales Filmporträt ist. Es geht nicht nur um den bloßen Austausch zweier Filmemacher, es ist ebenso ein Austausch der Generation. Dabei geht es um die Vergangenheit und die Zukunft des Films, in dessen Zusammenhang auch das Kinosterben zur Sprache kommt. Anna Hepp beleuchtet zusammen mit Edgar Reitz nicht nur persönliche Fragen seiner Biografie, sondern auch seines Schaffens. So kommen nicht nur Themen wie die künstlerische Freiheit zur Sprache, sondern auch der Kampf um Förderungen und mit Sendern als auch die eigene Wut über Fehlentscheidungen.

„800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz“ ist jedoch keine einfache Dokumentation. Der Film ist durch seine Zusammenstellung aus schwarz-weiß Aufnahmen und dem besonderen Setting nicht nur selbst ein filmisches Kunstwerk, sondern auch eine Liebeserklärung an das Medium Film und das Filmemachen.

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Kinostart: 05.03.2020

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Originaltitel: 800 mal einsam - Ein Tag mit dem Filmemacher Edgar Reitz