Drama über die 33 Minenarbeit, die 2010 in Chile für über zwei Monate verschüttet waren.

Kinostart: 11.02.2016

Antonio Banderas

Antonio Banderas
als Mario Sepúlveda

Rodrigo Santoro

Rodrigo Santoro
als Laurence Golborne

Juliette Binoche

Juliette Binoche
als María Segovia

James Brolin
als Jeff Hart

Gabriel Byrne
als Andre Sougarret

Lou Diamond Phillips
als Don Lucho

Mario Casas
als Álex Vega

Jacob Vargas
als Alex Vega

Juan Pablo Raba
als Dario Segovia

Oscar Nuñez
als Yonni Barrios

Tenoch Huerta
als Carlos Mamani

Marco Treviño
als Jose Henriquez

Adriana Barraza
als Marta Salinas

Kate Del Castillo
als Katty

Cote de Pablo
als Jessica Vega

Bob Gunton
als President Pi

Handlung

Im August 2010 werden 33 Bergleute durch Felseinbruch in einer chilenischen Mine in der Atacamawüste verschüttet. Unter Anführer Mario und Rivale Don Lucho flüchten sie in ein Refugium und harren Hunderte Meter unter Tage bei über 30 Grad Celsius mit Nahrung für nur drei Tage aus. Nach anfänglicher Weigerung der Betreiber läuft unter dem engagierten Golborne und Chefingenieur Sougarret eine Prestige-Rettungsoperation an, deren Chancen jedoch minimal sind. Angehörige wie María Segovia schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

Kritik

International besetztes, stark gespieltes Thrillerdrama um ein verheerendes Grubenunglück in Chile.

69 Tage lang hofften im Sommer 2010 33 in der Tiefe verschüttete chilenische Bergleute - und mit ihnen die Welt - auf ihre Rettung. Der Ausgang ihrer Überlebensgeschichte ist also bekannt, was den lebensbejahenden Grundton in der Adaption von Héctor Tobars Tatsachenbuch "Deep Down Dark" durch die Mexikanerin Patricia Riggen ("La misma luna") vorgibt. Freilich gelingt ihr mit dem souveränen Einsatz filmischer und technischer Mittel eine emotionale Achterbahnfahrt, die packend, spannend und dramatisch ausfällt.

Lebendig begraben - diese Urangst ist Thrill-Antrieb einer entsetzlichen Situation, in der sich 33 Minenarbeiter Hunderte Meter im Berg bei über 30 Grad Celsius nach einem Felseinbruch befinden. Antonio Banderas steht gemeinsam mit dem endlich wieder in einem Kinofilm auftretenden Lou Diamond Phillips einer Latino-Besetzung vor, Banderas als Mutmacher und Anführer Mario, Phillips als pessimistischer Schichtleiter, die mit Nahrung für nur drei Tage in einer Todesfalle sitzen.

Pendelnd zwischen den Verschütteten und der Oberfläche, wo nach anfänglicher Weigerung der Betreiber unter dem engagierten Golborne (Rodrigo Santoro aus "300") und Chefingenieur Sougarret (Gabriel Byrne) eine Prestige-Rettungsoperation anläuft, entwickelt Riggen große und kleine Dramen, bei der die Leistungen von Banderas und Juliette Binoche als Schwester eines Bergmanns am stärksten hervorstechen. Die Dramaturgie verlässt sich auf geläufige Erzählmuster, mitunter bleibt offen, wie genau die Miners so lange unter Tage überlebten. Aber der Wechsel von Zuversicht und Verzweiflung ist nervenaufreibend und die Vision der Hungernden vom letzten Abendmahl berührt - ebenso wie ihre Reise ins Licht. tk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 11.02.2016

USA/Chile 2015

Länge: 2 h 7 min

Genre: Drama

Originaltitel: The 33

Regie: Patricia Riggen

Drehbuch: Michael Thomas, Mikko Alanne, Craig Borten, José Rivera

Musik: James Horner

Produktion: Mike Medavoy, Edward McGurn, Robert Katz

Kostüme: Paco Delgado

Kamera: Checco Varese

Schnitt: Michael Tronick

Ausstattung: Marco Niro

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