Coming-of-Age-Geschichte aus dem Leben eines Studenten, die erfolgreich auf Klischees und Klamauk verzichtet.

Kinostart: 07.01.2010

Claudia Eisinger
als Kerstin

Amit Shah
als Aswin

Dieter Mann
als Professor Sch

Raúl Semmler
als Jo

Tobias Dieken
als Scheubert

Daniel Zillmann
als K

Roberto Cappelluti

Michael Herl

Moritz Pliquet

Cyril Sjöström
als Flo

Alex Holike
als Jugendherbergsgast

Benjamin Kramme
als Uwe

James Meuser
als Jaques

Maria Vogt
als Bibbi

Ole Micha Spörkel
als Hans

Johannes Suhm
als Phillip

Alina Rank
als Eva

Uschi Morlang
als Bibliothekarin

Tobias Jundt
als Bonaparte

Cédric Monnier
als Caesar

Die Handlung von 13 Semester

Nach bestandenem Abitur zieht Moritz, genannt Momo, freudig zum Studium nach Darmstadt. Doch zunächst laufen die Dinge überhaupt nicht nach Plan: Bei der Wohnungssuche ist er ebenso glücklos wie in punkto neuer Freundschaften und auch die Wirtschaftsmathematik hat er sich leichter vorgestellt. Doch dann wendet sich das Blatt. In Bernd, der bereits fünf Semester ohne allzu viel Stress hinter sich gebracht hat, findet er einen erfahrenen Mitbewohner und in Kerstin (vorerst) die Frau seiner Träume.

Nach bestandenem Abitur zieht Moritz, genannt Momo, freudig zum Studium nach Darmstadt. Doch zunächst laufen die Dinge überhaupt nicht nach Plan: Bei der Wohnungssuche ist er ebenso glücklos wie in punkto neuer Freundschaften und auch die Wirtschaftsmathematik hat er sich leichter vorgestellt. Doch dann wendet sich das Blatt. In Bernd, der bereits fünf Semester ohne allzu viel Stress hinter sich gebracht hat, findet er einen erfahrenen Mitbewohner und in Kerstin (vorerst) die Frau seiner Träume.

Kritik zu 13 Semester

Statt altbekanntem College-Klamauk gelingt Spielfilmdebütant Frieder Wittlich eine einfühlsam-witzige Initiationsgeschichte, die nahe am echten (Studenten-)Leben spielt.

"13 Semester"... das ist eindeutig länger als die klassische Regelstudienzeit und deutet darauf hin, dass Moritz, genannt Momo, auch andere Dinge im Kopf hat außer dem Studienfach seiner Wahl, der Wirtschaftsmathematik. Kein Wunder, kommt er doch aus einem Kaff tief in der deutschen Provinz und will nun in der Universitätsstadt Darmstadt mit dem Leben beginnen. Während Kumpel Dirk voll im Studium aufgeht, tut sich Momo schwer. Bei der Wohnungssuche ist er zunächst ebenso glücklos wie in punkto neuer Freundschaften und auch das Lernen selbst hat er sich leichter vorgestellt. Doch dann wendet sich das Blatt. In Bernd, der bereits fünf Semester ohne allzu viel Stress hinter sich gebracht hat, findet er einen erfahrenen Mitbewohner und in Kerstin (vorerst) die Frau seiner Träume.

Was sich hier wie eine klassische amerikanische College-Klamotte anhört - Party, Poppen, Peinlichkeiten - erweist sich als gut gemachter, intelligenter Studentenfilm aus deutschen Landen. Als Regisseur zeichnet Drehbuchautor Frieder Wittich verantwortlich, der sein (solo) Kinodebüt gibt und überaus virtuos mit den sattsam bekannten Versatzstücken des Genres spielt. Denn es wird auch hier durchaus getrunken, gefeiert und geblödelt, aber in Maßen und vor allem überaus lebensnah. Statt der zu befürchtenden Klamaukkomödie bekommt man es mit einer humorvollen Coming-of-Age-Geschichte zu tun, die sehr genau vom heutigen Studentenleben erzählt - das heißt: notwendige Nebenjobs, schwierige Wohnungssuche, gestrenge Professoren, Angst vor Prüfungen und (gescheiterte) Beziehungen.

Die titelgebenden 13 Semester sind dabei die Kapitel, in die der Film eingeteilt ist und die stilistisch durchaus verschieden ausfallen. So wird beispielsweise das Auslandssemester Momos in Australien an Hand einer Diashow abgehandelt - budgetbedingt wohl und insofern originell gelöst. Wittichs größter Trumpf sind jedoch seine sorgfältig gewählten Darsteller. Der zurückhaltend agierende Max Riemelt ("Die Welle") als Moritz, der einem bald ans Herz wächst, Alexander Fehling ("Inglourious Basterds") als lebenslustiger Dauerstudent, Claudia Eisinger als Traumfrau in jeder Beziehung und vor allem Amit Shah als (zunächst) belächelter indischer Kommilitone, der aus dem Schneeballsystem Profit zu schlagen versteht und als Seifenverkäufer zum Millionär avanciert - finale Traumhochzeit inklusive.

Und so vergeht dieses Studium mit seinen vielen, amüsanten Nebenschauplätzen trotz einiger Holprigkeiten wie im Fluge. Auch dank der sauberen Kameraarbeit Christian Reins ("Stellungswechsel"), des treffend zusammengestellten Soundtracks und vor allem weil ohne Klischees operiert wird und der Regisseur seinen Campus bestens zu kennen scheint. geh.

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Info

Kinostart: 07.01.2010

Deutschland 2009

Länge: 1 h 42 min

Genre: Komödie

Originaltitel: 13 Semester

Regie: Frieder Wittich

Drehbuch: Oliver Ziegenbalg, Frieder Wittich

Musik: Michael Kamm, Oliver Thiede, Tobias Jundt, Kris Steinninger

Produktion: Jakob Claussen, Thomas Wöbke, Uli Putz

Kostüme: Sabine Keller

Kamera: Christian Rein

Schnitt: Marty Schenk

Ausstattung: Tamo Kunz

Website: http://www.13semester.de/