Roland Emmerichs Steinzeitspektakel über die Odyssee eines jungen Mammutjägers, der wider alle Hindernisse die Zukunft seines Stammes sichern will.

Kinostart: 06.03.2008

Camilla Belle

Camilla Belle
als Evolet

Cliff Curtis

Cliff Curtis
als Tic-Tic

Steven Strait

Steven Strait
als D'Leh

Reece Ritchie
als Moha

Joel Fry
als Lu'Kibu

Joel Virgel
als Nakudu

Ben Badra
als Warlord

Mo Zinal
als Ka'ren

Nathanael Baring
als Baku

Mona Hammond
als Alte Mutter

Marco Khan
als One-Eye

Handlung

In grauer Vorzeit lebte der Höhlenmensch noch Seite an Seite mit dem mächtigen Mammut. D'Leh (Steven Strait), ein junger Jäger eines entlegenen Bergstammes, hat die Liebe seines Lebens gefunden - die wunderschöne Evolet (Camilla Belle). Doch darf er sie nicht zu Frau nehmen; und als eine Rotte brutaler Krieger sein Dorf überfällt, verschleppen sie das Mädchen. Mit den wenigen Überlebenden bricht D'Leh auf, sie zu retten - und stürzt in ein gefahrvolles Abenteuer.

Nach dem Blick in die unmittelbare Katastrophenzukunft ("The Day After Tomorrow") widmet sich Blockbuster-Garant Roland Emmerich der fernen Vergangenheit, kehrt inspiriert von Zwischenschritten wie "Am Anfang war das Feuer" und "Apocalypto" zu seinen eigenen frühen Pyramiden-Visionen wie in "Stargate" zurück.

D'Leh befindet sich auf einer Mammutjagd, deren erfolgreicher Abschluss ihm endgültig Herz und Hand der schönen Evolet einbringen soll. Zwar sind seine Bemühungen von Erfolg gekrönt, doch wird kurze Zeit später sein Dorf überfallen. Seine Bewohner werden versklavt. Mit seinem Lehrmeister Tic Toc und einem kleinen Jungen nimmt D'Leh die Verfolgung auf und stellt sich auf dem beschwerlichen Weg allerhand Gefahren und Kreaturen.

D'Leh befindet sich auf einer Mammutjagd, deren erfolgreicher Abschluss ihm endgültig Herz und Hand der schönen Evolet einbringen soll. Zwar sind seine Bemühungen von Erfolg gekrönt, doch während seiner Abwesenheit wird sein Dorf überfallen, seine Bewohner werden versklavt. Mit seinem Lehrmeister Tic Toc und einem kleinen Jungen nimmt D'Leh die Verfolgung auf und stellt sich auf dem beschwerlichen Weg allerhand Gefahren und Kreaturen, bis sie den Bösewichten in der Wiege der Zivilisation auf die Spur kommen.

Kritik

Bald vier Jahre nachdem er die Welt in "The Day After Tomorrow" unter einer dicken Eisschicht verschwinden lies, verschlägt es Roland Emmerich nun in die Urzeit, mitsamt Mammut-jagenden Frühmenschen und übergroßen Säbelzahntiger.

Regisseur Roland Emmerich sagte über sein neuestes Projekt: "Mir schwebte ein Film vor, der den Zuschauer eine Welt präsentiert, die [...] mit keiner bisherigen Erfahrung zu vergleichen ist." Und da vom Erdkern bis zum entfernten Planeten bereits alle Schauplätze filmisch verarbeitet worden zu sein scheinen, wagt Emmerich den weiten Blick zurück und präsentiert seine Vision der Erde von vor über 12.000 Jahren.

Trotz perfekt animierter Urzeitwesen, einer großen Ausstattungsorgie und wechselnder Flora und Fauna zeigt er weniger eine mögliche Frühgeschichte unseres Planeten, sondern vielmehr eine "Conan"-ähnliche, raum- und zeitlose Fantasywelt, in der er seine künstlerischen Freiheiten wild ausleben kann. Nun ist Emmerich nicht gerade dafür bekannt, sich lange mit den wissenschaftlichen Hintergründen seiner Geschichten auseinander zu setzen und auch dem geneigten Zuschauer dürfte es relativ egal sein, ob Säbelzahntiger und Menschen je gleichzeitig die Erde bevölkert haben. Hauptsache das Endergebnis unterhält.

Eine Off-Stimme führt durch die gesamte Geschichte. Deren Held heißt D'Leh (man beachte das Wortspiel) und lernt als Junge die (zu) schöne Evolet (Camilla Belle) kennen. Deren Stamm fiel dem Angriff einer Reiterhorde zum Opfer. Und so wächst das blauäugige Mädchen nun ähnlich wie "Ayla und der Clan des Bären" bei D'Lehs Volk auf. Wenn dieses nicht gerade mit Beerensammeln beschäftigt ist, macht es Jagd auf Mammuts. Dabei haben es die männlichen Stammesangehörigen nicht nur auf das Fleisch der Beute abgesehen. Vielmehr dient die gemeinsame Hetze als Initiationsritus, bei dem der mächtigste Mann des Stammes ausgewählt wird. Mittlerweile erwachsen hat D'Leh Evolet zur Frau genommen und führt ein glückliches Neandertaler-Leben. Da tauchen die bösen Reiter aus Evolets Kindheit wieder auf, überfallen das Dorf, verschleppen dessen Bewohner und lassen nur D'Leh und eine Handvoll (Un)Glücklicher zurück. Diese machen sich auf die Suche nach ihren Stammesgenossen, wobei sie auf fremde Völker, angriffslustige Urzeittiere, neue Freunde und Feinde stoßen. Und wie der Weg wieder einmal das Ziel zu sein scheint, dient die rudimentäre Handlung vor allem als Aufhänger für Emmerichs Effekte-Kino. Technisch gut bis bisweilen solide umgesetzt, findet Kameramann Ueli Stieger jedoch nicht die versprochenen Bilder neuer Welten. Alles war, zumal in letzter Zeit, schon mal da. Und so wirkt "10.000 B.C.", zumindest optisch, wie ein wilder Mix aus "Apocalypto", "Conan", "Herr der Ringe" und Emmerichs eigenem "Stargate". Sein Publikum wird der Titel dennoch unter zahlreichen jüngeren männlichen Popcornkinofans finden. mahe.

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Info

Plakat des Films: 10.000 BC
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.03.2008

USA 2007

Länge: 1 h 49 min

Genre: Action

Originaltitel: 10,000 BC

Regie: Roland Emmerich

Drehbuch: Roland Emmerich, Harald Kloser

Musik: Harald Kloser, Thomas Wanker

Produktion: Mark Gordon, Harald Kloser, Roland Emmerich

Kostüme: Renée April, Odile Dicks-Mireaux

Kamera: Ueli Steiger

Schnitt: Alexander Berner

Ausstattung: Jean-Vincent Puzos

Website: http://www.10000bc.de

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