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23.08.2023, von Dominique Rose

Alle „Star Wars“-Serien: Von „Das Buch von Boba Fett“ bis „Star Wars: Ahsoka“

„Star Wars“-Schmacht? Anstatt auf einen neuen Film zu warten, können Fans seit einiger Zeit mit Serien bei Disney+ in die intergalaktische Welt von George Lucas eintauchen.

Etwas mehr als vier Jahre liegt es nun zurück, dass wir in Scharen in die Kinos stürmten, um „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ zu genießen, den letzten Teil der Skywalker-Saga. Und auch der nächste Film „Rogue Squadron“ wird noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Glücklicherweise müssen Fans nicht allzu lange auf dem Trockenen sitzen, denn mit Serien wie „The Mandalorian“, „Das Buch von Boba Fett“ oder „Star Wars: Ahsoka“ dürften sich so schnell keinerlei „Star Wars“-Entzugserscheinungen einstellen.

Mit diesen Werken wurde regelrecht ein neuer Hype losgetreten, dabei gab es aber schon davor ein nicht zu verachtendes Aufgebot an „Star Wars“-Serien. Um euch einen kleinen Überblick zu geben, haben wir deshalb sämtliche Serien zusammengetragen. Bislang überwiegen noch die animierten Serien, doch das dürfte sich in den nächsten Monaten (und Jahren) aber ändern.

Chronologisch

Star Wars: Clone Wars (2003-2005)

© Lucasfilm / Cartoon Network

Eine der ersten Serien aus dem Universum von George Lucas war „Star Wars: Clone Wars“ aus dem Jahr 2003. Nicht zu verwechseln mit Dave Filonis Neuauflage, zu der wir später noch kommen werden.

Star Wars: Clone Wars“ wurde von Genndy Tartakovsky („Samurai Jack“ „Hotel Transsilvanien“) im 2D-Animationsstil entwickelt und thematisiert die Ereignisse zwischen „ Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger “ und „ Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith “. „Star Wars“-Fans erwartet hierbei ein intergalaktischer Snack, dessen drei Staffeln lediglich aus mehreren 5- bis zeitweise 12-minütigen Folgen bestehen. Entsprechend sollte keine zusammenhängende Story erwartet werden. Vielmehr sind es kleine Storyschnipsel zu General Grievous' erstem Auftritt oder der Entführung von Kanzler Palpatine während der Schlacht von Coruscant, die den Zuschauern vorgesetzt werden.

Für die Synchronisation haben sich Genndy Tartakovsky und George Lucas, der zu dieser Serie noch seine Ideen beisteuerte, die Crème de la Crème der Synchronsprecher herausgesucht. So sind unter anderem Tom Kane als Yoda und Cree Summer in einer der kleineren Rollen zu hören. Stars wie Corey Burton, Grey DeLisle und Daran Norris übernahmen sogar direkt mehrere verschiedene Charaktere. Ein absolutes Highlight dürfte hier aber wohl Anthony Daniels sein, der schon in den „Star Wars“-Filmen den Androiden C-3PO mimte und diesen auch in der Serie eingesprochen hat.

Star Wars: The Clone Wars (2008-2020)

© Disney / Lucasfilm

Nur wenige Jahre darauf folgte auf „Star Wars: Clone Wars“ der Namensvetter „Star Wars: The Clone Wars“ von Dave Filoni. Filoni widmet sich in seiner sieben Staffeln umfassenden Serie ebenfalls der Zeit zwischen den beiden Filmen „ Angriff der Klonkrieger “ und „ Die Rache der Sith “. Im Gegensatz zu Tartakovskys Werk handelt es sich hierbei jedoch um eine computeranimierte Serie, die nicht nur zusammenhanglose Bruchstücke der Ereignisse präsentiert.

Entsprechend begleiten wir die auf Seite der Galaktischen Republik kämpfenden Jedi-Ritter, zu denen unter anderem Großmeister Yoda, Mace Vindu, Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gehören, bei ihrem Kampf gegen die Separatisten und dunklen Sith-Lords. Unterstützung bekommen die Jedi von Kanzler Palpatine und seinen Klonkriegern. Jedoch ahnen sie nicht, dass Palpatine seine ganz eigenen Ziele verfolgt.

Star Wars: Rebels (2014-2018)

© Disney / Lucasfilm

Während „Star Wars: The Clone Wars“ noch in vollem Gange war, arbeitete Dave Filoni zusätzlich noch an einer Nachfolgeserie, für die er sich Carrie Beck, Vizepräsidentin des Animationsdepartments von Lucasfilms, sowie Simon Kinberg, der sowohl das Drehbuch zu „Mr. & Mrs. Smith“ als auch zu „X-Men: Der letzte Widerstand“ und einigen weiteren „X-Men“-Filmen beigesteuert hat, ins Boot geholt.

So ist „Star Wars: Rebels“ entstanden, die circa 14 Jahre nach „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith“ und rund 5 Jahre vor George Lucas' Erstlingswerk „Krieg der Sterne“ ansetzt. Der Titelheld der Serie ist der 14-Jährige Ezra gelangt auf das Raumschiff namens Ghost und damit in die Obhut von Kanan Jarrus. Das ist auch gut so, denn Jarrus ist einer der letzten überlebenden Jedi-Ritter und Ezra kann die Macht benutzen, ohne vorher ein Training absolviert zu haben. Zusammen mit der Raumschiff-Crew zetteln sie eine Rebellion an.

Star Wars: Resistance (2018-2020)

© Disney / Lucasfilm

Kaum fand „Star Wars: Rebels“ im Jahr 2018 ihr Ende, hat Dave Filoni mit „Star Wars: Resistance“ direkt die nächste Serie hinterhergeschmissen. Diese ist zeitlich kurz vor „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ angesiedelt und dreht sich vornehmlich um den jungen Piloten Kazuda Xiono.

Als Kazuda in eine ausweglose Situation mit den feindlichen Truppen gerät, wird er in letzter Minute vom Fliegerass Poe Dameron gerettet, der hier ebenso wie in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ von Oscar Isaac gespielt beziehungsweise in diesem Fall gesprochen wird. Poe bietet dem talentierten Kazuda daraufhin einen Platz in der Widerstandsbewegung gegen die Erste Ordnung. Unter der Leitung von Leia Organa wird Kazuda auf den Planeten Castlion geschickt, wo er nicht nur auf einen neuen Verbündeten trifft, sondern auch Informationen über den Verbleib der bösen Gruppierung sammeln soll.

Erstaunlicherweise kommt auch das „Star Wars“-Universum nicht ohne Glücksspiele aus, die auf Tatooine weit verbreitet waren. Die Stadt Canto Bight auf Cantonica bot alle Arten von Glücksspielen an. Hier ging es um den Einsatz von Guthaben oder Besitztümern in Wetten oder Spielen wie Sabacc. So verwettete beispielsweise Lando Calrissian beispielsweise den Millennium Falcon in einer Partie Sabacc mit Han Solo und verlor. Der Reiz am Tisch zu spielen verbreitete sich mittlerweile auch auf daheim, denn dort kann man mittlerweile bequem bestes Online Roulette spielen, was wohl auch den Star Wars-Machern nicht entgangen ist. Hier können euch die weisen Worte von Qui-Gon Jinn führen: „Fühlen, nicht denken! Nutze deinen Instinkt.“

Während die Hauptrolle des Kazuda Xiono vom Newcomer Christopher Lawrence, der sein Debüt zwar schon damals 2010 in der Serie „Reich und Schön“ gab, doch erst so richtig durch „Hawaii Five-0“ an Bekanntheit gewann, tummeln sich in „Star Wars: Resistance“ ansonsten reichlich alte Hasen aus dem Showbiz und dem „Star Wars“-Universum. Beispielsweise bekleidet „Der Herr der Ringe“-Star Elijah Wood eine kleine Nebenrolle. Scott Lawrence und Josh Brener, die beide bereits mit diversen Animationsserien „Star Wars“-Luft schnuppern konnten, sprechen mit Jarek Yeager und Neeku Vozo zwei der Hauptrollen.

The Mandalorian (seit 2019)

© Disney / Lucasfilm

Kommen wir nun zu einer Serie, die den „Star Wars“-Hype erst wieder richtig entfacht hat: „The Mandalorian“. Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin handelt es sich hierbei um die allererste Realserie aus dem „Star Wars“-Universum. Davor gab es nur animierte Projekte.

Den Ideenanstoß für „The Mandalorian“ gab dieses Mal Jon Favreau, der für Disney schon die Realverfilmungen von „Der König der Löwen“ und „The Jungle Book“ umgesetzt hat. Dave Filoni war zumindest als Co-Autor an der Serie beteiligt. Vom Genre her ist die erste reale „Star Wars“-Serie ein Space-Western, in dem es um einen namenlosen Mandalorianer und seinem wohl wichtigsten Auftrag geht.

Die in „The Mandalorian“ von Pedro Pascal gespielte Hauptfigur verdingt sich nämlich als Kopfgeldjäger ihren Unterhalt und soll als nächsten Auftrag ein fünfzigjähriges Findelkind namens Grogu aufspüren, das derselben Spezies wie einst Jedi-Meister Yoda angehört und von großer Bedeutung zu sein scheint. Doch anstatt den Auftrag wie besprochen auszuführen, nimmt sich der Mandalorianer dem Findelkind an und beschützt es vor seinem Auftraggeber und den anderen Kopfgeldjägern.

Ein Grund für den enormen Erfolg von „The Mandalorian“ ist mit Sicherheit die Figur von Grogu, die im Netz schnell als Baby-Yoda in Umlauf gebracht wurde und regelrecht Niedlichkeitsstatus erlangte. Außerdem durften sich pro Staffel gleich mehrere Regisseur*innen beweisen, darunter auch Ausnahmetalent Taika Waititi, der sich demnächst auch einem „Star Wars“-Film widmen wird.

Zwei Staffeln sind bereits veröffentlicht worden und eine Dritte ist gerade in Arbeit, wir werden also in Zukunft noch einigen Spaß mit dieser Serie haben.

Star Wars: The Bad Batch (seit 2021)

© Disney / Lucasfilm

2021 kam nach dem Ende der Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars“, für die 2020 die letzte Staffel herausgebracht wurde, eine neue Serienfortsetzung mit dem Titel „Star Wars: The Bad Batch“ heraus.

Die Serie, die sich zeitlich während und nach „Star Wars: The Clone Wars“ sowie dem Film „ Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith “ einordnen lässt, handelt von der speziellen Kloneinheit 99. Diese Einheit wird auch Schaden-Charge genannt und besteht aus den fünf Elite-Soldaten Hunter, Wrecker, Tech, Crosshair und Echo. Das Besondere an dieser Einheit sind ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten, die auf Genmutationen zurückzuführen sind.

Ihren ersten Auftritt hatten die fünf Soldaten bereits in der siebten Staffel von Dave Filonis „The Clone Wars“. Doch in „The Bad Batch“ geht es für den Trupp nun auf eigenen Füßen weiter. So fängt die Serie damit an, dass die Jedi des Hochverrats bezichtigt werden und die Order 66 einberufen wird. Eigentlich müsste die Kloneinheit 99 mit der Order 66 an einem Strang ziehen, stattdessen desertiert die gesamte Gruppierung und begeben sich allein auf die Reise durch die Galaxis. Okay, nicht ganz allein. Sie werden von dem Klonmädchen Omega unterstützt, das sie bei sich aufnehmen.

Die Besonderheit an „Star Wars: The Bad Batch“ ist die Tatsache, dass die komplette Kloneinheit 99 sowie einige Nebenrollen (Captain Grey, Cut Lawquane, Captain Gregor usw.) ausschließlich von Dee Bradley Baker gesprochen werden.

Star Wars: Visionen (seit 2021)

© Disney / Lucasfilm

Im selben Jahr kam mit „Star Wars: Visionen“ eine absolute Überraschung in Disneys hauseigenes Streaming-Programm. Die Serie besteht aus neun Kurzgeschichten, die in Zusammenarbeit mit renommierten japanischen Anime-Studios entwickelt wurden. Die darin erzählten Geschichten lassen sich aber keineswegs in den regulären „Star Wars“-Kanon einbinden. Vielmehr verschmilzt hier das intergalaktische Universum von George Lucas mit den typischen japanischen Anime-Einflüssen zu etwas ganz Neuem. Es erwartet „Star Wars“-Fans also ein absolut visionäres Projekt, das im Dezember 2020 von Kathleen Kennedy während des Events Disney-Investors-Day vorgestellt wurde.

Die Inszenierung wurde komplett von den japanischen Studios Kamikaze Douga, Studio Colorido, Kinema Citrus, Production I.G., Geno Studio, Science Saru und Trigger umgesetzt, wobei die letzten beiden Studios sogar zwei Kurzgeschichten beigesteuert haben. Einige davon dürften den Cineasten und Animefans vor allem durch „Japan sinkt: 2020“, „Ride Your Wave“, „Made in Abyss“, „ Ghost in the Shell “ und „Um ein Schnurrhaar“ bekannt sein.

Entsprechend gibt es zu „Star Wars: Visionen“ neben der deutschen und englischen Synchro nun auch eine japanische. Zu den Schauspielern, die der englischen Fassung ihre Stimme leihen, gehören unter anderem Lucy Liu („3 Engel für Charlie“), „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris, Joseph Gordon-Levitt („Inception“) sowie Simu Liu („Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“), David Harbour („Stranger Things“) und Henry Golding („Snake Eyes: G.I. Joe Origins“).

Das Buch von Boba Fett (2021)

© Disney / Lucasfilm

Als direktes Spin-off zu „The Mandalorian“ kam dann die Serie „Das Buch von Boba Fett“ dazu, die Disney erst Ende Dezember 2021 ins Streaming-Programm aufgenommen hat. Wie der Name schon sagt, dreht sich darin alles um den Kopfgeldjäger Boba Fett, der seinen ersten Auftritt in dem Film „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger“ hatte.

Während er damals aber er noch von Daniel Logan verkörpert wurde, übertrug man die Rolle für die neue Serie „Das Buch von Boba Fett“ dem Neuseeländer Temuera Morrison. Das passt auch ganz gut, denn zum einen durfte Morrison bereits in der zweiten Staffeln von „The Mandalorian“ den Kopfgeldjäger mimen. Zum anderen war er damals an der Seite von Logan auch schon als Vater Jango Fett zu sehen.

Wir begleiten also Morrison alias Boba Fett dabei, wie er nach dem Sturz von Jabba the Hutt dessen Platz in der Unterwelt von Tatooine einnehmen will. Doch sein Plan ist es, Tatooines kriminelle Unterwelt mit Respekt anstatt durch Furcht zu regieren. Um das jedoch zu erreichen, braucht er Unterstützung, die er von der tapferen Assassinin Fennec Shand bekommt.

Fennec Shand wird dank Ming-Na Wen ebenfalls von einer alten Bekannten verkörpert, die in diese Rolle auch schon in „The Mandalorian“ geschlüpft ist und sie in „The Bad Batch“ sogar bereits synchronisiert hat.

Obi-Wan Kenobi (2022)


Ebenfalls für 2022 steht auch das Solo-Abenteuer von Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi mit dem sinnigen Titel „Obi-Wan Kenobi“ auf der Liste der geplanten Veröffentlichungen. Hierbei handelt es sich aber nicht direkt um eine Origin-Story, in der Obi-Wans Weg in den Jedi-Orden erzählt wird. Stattdessen geht es um die Zeit seines Exils auf Tatooine, das er nach Imperator Palpatines Machtübernahme und der damit einhergehenden Zerschlagung des Jedi-Ordens („Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith“) gewählt hat.

Aus dem allerersten Film „Krieg der Sterne“ wissen wir, dass Obi-Wan Kenobi sein Exil genutzt hat, um still und heimlich über Luke Skywalker, den Sohn seines ehemaligen Jedi-Zöglings zu wachen. Die „Star Wars“-Serie „Obi-Wan Kenobi“ könnte also kurz vor dem Eintreffen der beiden Droiden C-3PO und R2-D2 ansetzen.

Für viele Fans war es natürlich klar, dass für die Titelrolle eigentlich nur Ewan McGregor infrage kommen würde. Zum einen stand McGregor schon als Obi-Wan für die „Star Wars“-Prequel-Trilogie („ Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung “, „ Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger “ und „ Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith “) vor der Kamera. Zum anderen ist der vorherige Obi-Wan-Darsteller Alec Guinness, der in „Krieg der Sterne“ den im Exil gealterten Kenobi gespielt hat, leider schon im Jahr 2000 verstorben.

Neben der offiziellen Zusage, dass Ewan McGregor zurückkehrt, dürfte es Fans auch erfreuen, dass Hayden Christensen als Anakin Skywalker alias Darth Vader zu sehen sein wird.

Star Wars: Andor (seit 2022)


Eine der beiden „Star Wars“-Serien, die uns 2022 erreichten, war die Realserie „Star Wars: Andor“ über, wie der Name bereits verraten dürfte, den Spion Captain Cassian Andor, dem wir in „Rogue One: A Star Wars Story“ erstmals begegnet sind. Wie schon im Film wird die Figur auch in der Serie weiterhin von Diego Luna verkörpert und auch Tony Gilroy, der maßgeblich an der Entstehung von „Rogue One“ beteiligt war, kehrte als Autor und Showrunner für „Andor“ zurück.

„Andor“ spielt circa fünf Jahre bevor die Rebellenallianz an die Baupläne des Todessterns gelangt, ist somit also vor den Ereignissen von „Rogue One: A Star Wars Story“ und George Lucas' ersten Film „Krieg der Sterne“ anzusiedeln. Tonal dürfen sich die Fans hier auf eine Spionage-Thriller-Serie im „Star Wars“-Setting freuen.

Lange bestand der Verdacht, dass neben Diego Luna auch Alan Tudyk als dessen Droide K-2SO zurückkehren wird, diese Gerüchte wurden von Tudyk persönlich bereits letztes Jahr widerlegt. Dafür schlüpften aber Forest Whitaker und Ben Mendelsohn erneut in ihre Kostüme, um Saw Gerrera und Orson Krennic aus „Rogue One: A Star Wars Story“ zum Besten zu geben. Darüber hinaus wurden zudem Stellan Skarsgard, Kyle Soller, Alex Lawther und Fiona Shaw für weitere Rollen bestätigt.

Star Wars: Ahsoka (seit 2023)


Nebst Informationen zu „The Acolyte“ verkündete Lucasfilm während „The Walt Disney Company Investor Day 2020“ auch noch, dass aus der Serie „The Mandalorian“ zwei weitere Ableger hervorgehen könnten. Der eine ist „Rangers der Neuen Republik“, zu dem wir später noch etwas sagen werden, und der andere ist die als Miniserie geplante Produktion „Ahsoka“.

Der Titel deutet bereits darauf hin, dass es sich bei „Ahsoka“ um die Ex-Jedi Ahsoka Tano handelt. Diese ist zur Zeit der Klonkriege aus dem Jedi-Orden ausgetreten, doch als die Rebellenallianz das Imperium besiegt hat, begibt sich Ahsoka nicht nur auf die Suche nach dem verschollen geglaubten Großadmiral Thrawn und dem jungen Jedi-Schüler Ezra Bridger. Das heißt, zeitlich ist die Serie nach den Ereignissen der zweiten Staffeln von „The Mandalorian“ sowie fünf Jahre nach „ Die Rückkehr der Jedi-Ritter “ anzusiedeln.

Die Hauptrolle übernimmt Schauspielerin Rosario Dawson, die bereits in „The Mandalorian“ als Ahsoka auftreten durfte. Außerdem sollen laut einiger Angeben auch Hayden Christensen als Anakin Skywalker sowie Lars Mikkelsen als Großadmiral Thrawn auftauchen. Letzterer hat bereits in der Animationsserie „Star Wars Rebels“ den Großadmiral eingesprochen. Ganz neu dabei ist hingegen Mena Massoud, der die Rolle des Jedi-Schülers Ezra übernimmt. In „Rebels“ wurde dieser noch von Taylor Gray gesprochen.

In Planung

Das sind bislang die episodischen Werke aus dem „Star Wars“-Universum, die die Fans bereits erreicht haben. Doch in den nächsten Monaten und Jahren werden noch so einige andere interessante Produktionen das Licht der Welt erblicken. Vor allem Realserien scheinen hoch im Kurs zu stehen.

Lando

© Disney / Lucasfilm

Nachdem bereits Boba Fett mit „Das Buch von Boba Fett“ eine eigene Geschichte spendiert bekommen hat, soll demnächst Lando Calrissian mit der Serie „Lando“ einen Solo-Auftritt erleben dürfen. Jedoch müssen sich Fans hierbei noch etwas gedulden, bisherigen Aussagen zufolge wird das Projekt nämlich erst irgendwann im Jahr 2023 auf Disney+ Premiere feiern. Entsprechend spärlich sind deshalb auch die Informationen, die es zu „Lando“ gibt.

So soll „Lando“ nach den Geschehnissen von „Solo: A Star Wars Story“ ansetzen, also nachdem er in einem Kartenspiel gegen Han Solo verloren und daraufhin das legendäre Raumschiff, den Millennium Falcon an ihn abtreten musste. Aus diesem Grund sind sich Fans auch sicher, dass die Titelrolle an Donald Glover geht, der in „Solo: A Star Wars Story“ die jüngere Version des gerissenen Captains gespielt hat. Ob wir trotzdem auch mit einem Wiedersehen mit Billy Dee Williams rechnen dürfen, der als Lando immerhin in „Das Imperium schlägt zurück“ und „ Die Rückkehr der Jedi-Ritter “ in Erscheinung getreten ist, steht in den Sternen.

Deutlich größer ist da wohl eher die Wahrscheinlichkeit, dass wir Alden Ehrenreich und Joonas Suotamo als Han Solo und Chewbacca zu Gesicht bekommen. Doch auch dazu gibt es bislang noch keine offizielle Bestätigung.

The Acolyte

© Disney / Lucasfilm

Noch geheimnisvoller ist die geplante Serie „The Acolyte“. Nachdem schon im Vorfeld etliche Vermutungen im Internet kursierten, brachte bereits der „The Walt Disney Company Investor Day 2020“ ein wenig Licht ins Dunkel. Demnach soll die Serie am Ende der High Republic-Ära spielen und somit ein Teil des brandneuen Kapitels des „Star Wars“-Franchise sein.

Filmemacherin Leslye Headland wird das Projekt fast schon in unison auf den Weg bringen. Das heißt, sie wird als Showrunner fungieren, am Drehbuch arbeiten und „The Acolyte“ mit produzieren. Entsprechend konnte sie bereits einen ersten kleinen Hinweis geben: Die Titelrolle wird eine Frau übernehmen.

Ansonsten gibt es zu „The Acolyte“ und dessen Inhalt leider nur Spekulationen. Eine davon, die mitunter die plausibelste ist, hangelt sich an dem Begriff Akolyten entlang. Absoluten „Star Wars“-Fans wissen, dass während die Lehrlinge der Jedi Padawane genannt werden, die Sith-Lehrlinge den Namen Akolyten tragen. Dementsprechend könnte uns mit der zukünftigen Serie vielleicht ein Einblick in die dunkle Seite der Macht gewährt werden. Leider wird es jedoch noch etliche Monate dauern, bis wir dazu weitere Informationen erhalten, bislang hat die Serie nämlich noch keinen offiziellen Starttermin zugewiesen bekommen.

Rangers of the New Republic

© Disney / Lucasfilm

Wie bereits erwähnt, soll „The Mandalorian“ noch einen weiteren Serien-Ableger hervorbringen. Dieser trägt den Titel „Rangers of the New Republic“ und berichtet von einigen tapferen Helden, die in der Anfangszeit der Neuen Republik, also kurz nach der Vernichtung des Imperiums, das Gleichgewicht wiederherstellen sollen. Denn das Imperium wurde nicht in Gänze zerschlagen. Immer noch gibt es ehemalige hohe Rangmitglieder, die im Schatten versuchen neue Macht zu erlangen und den „Rangers of the New Republic“ obliegt die Aufgabe eben jene zur Strecke zu bringen.

Ob diese Serie jedoch jemals umgesetzt wird, ist fraglich. Denn Gina Carano wurde aus dem „Star Wars“-Franchise geschmissen, nachdem sie mit äußerst grenzwertigen Negativ-Schlagzeilen für Furore sorgte. Das Problem: Carano verkörperte in „The Mandalorian“ die Kriegerin Cara Dune, die auch in „Rangers of the Republic“ eine wichtige Rolle spielen sollte.

Ob für das Projekt nun nach einem Ersatz für Carano gesucht wird, die Verantwortlichen sich anderweitig um das Problem kümmern oder die Serie komplett ad acta legen, steht noch nicht fest. Glücklicherweise gibt es mit den anderen „Star Wars“-Serien noch genug Stoff für Fans und Crew. Bis dahin wird sich sicherlich eine Lösung gefunden haben.

Ansonsten lassen sich die Serien noch in Real- und Animationsserien unterteilen.

Animationsserien


  • Star Wars: Clone Wars (2003-2005)
  • Star Wars: The Clone Wars (2008-2020)
  • Star Wars: Rebels (2014-2018)
  • Star Wars: Resistance (2018-2020)
  • Star Wars: The Bad Batch (seit 2021)
  • Star Wars: Visionen (2021)

Realserien

  • The Mandalorian (seit 2019)
  • Star Wars: Visionen (seit 2021)
  • Das Buch von Boba Fett (2021)
  • Star Wars: Andor (seit 2022)
  • Obi-Wan Kenobi (2022)
  • Lando (tba)
  • Star Wars: Ahsoka (seit 2023)
  • Rangers of the New Republic (tba)

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