25.04.2022
von Der Praktikant

Las Vegas ist Sin City, ein Ort, der die Fantasie von Drehbuchautoren und Regisseuren anregt. Unzählige Filmklassiker spielen in der Casino-Hauptstadt der Welt, von Gangsterfilmen über Dramen bis hin zu abgedrehten Komödien. Und natürlich spielt das Glücksspiel bei vielen dieser Titel eine zentrale Rolle. 


Frisch aus dem Knast entlassen stellt der Ganove Danny Ocean, gespielt von George Clooney, eine Crew zusammen. Ihr Ziel: Sie möchten gleich drei der berühmtesten Casinos von Las Vegasüberfallen, das Bellagio, das Mirage und das MGM Grand. Während eines Boxkampfs im Bellagio setzt die Bande einen ausgeklügelten Plan in Bewegung, der sie zu Multimillionären machen soll. Doch die Beziehung des Casinobesitzers zur Exfreundin von Ocean droht, ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ein spannender Plot, der sich selbst nicht zu ernst nimmt, hochkarätige Schauspieler und großartige Bilder von Las Vegas machen diesen Film zu einem absoluten Must-see. 
 

The Hangover 


Dieser Überraschungshit aus dem Jahr 2009 ist längst Kult. Drei Freunde wachen nach einer durchzechten Nacht in Las Vegas auf und können sich nicht mehr an den Vorabend erinnern. Ihr Freund, mit dem sie unterwegs waren, ist verschwunden, im Badezimmer ist ein Tiger eingesperrt und in der Abstellkammer ihrer Hotelsuite ist ein wildfremdes Baby. Auf einer aberwitzigen Reise durch die Stadt versuchen die drei herauszufinden, was passiert ist – und legen sich dabei unter anderem mit einem Profiboxer und einem Gangster an. The Hangover löste einen regelrechten Ansturm auf das Caesars Palace Casino aus und dürfte auch heute noch viele zu einem Trip nach Las Vegas inspirieren. 
 

Fear and Loathing in Las Vegas 


Es gibt viele verrückte Filme, die in Las Vegas spielen, aber vermutlich ist keiner so verrückt wie Fear and Loathing in Las Vegas. Schließlich dreht sich dieser Film im Grunde genommen um einen einzigen großen LSD-Trip, mit einem bunten Cocktail an anderen Drogen als Dreingabe. Johnny Depp und Benicio del Toro reisen nach Vegas, um einen Artikel über ein Motorradrennen zu schreiben. Dazu kommt es aber nie. Stattdessen ziehen die beiden halluzinierend durch verschiedene Casinos, verwüsten ihre Hotelsuite und finden sich zum Schluss auf einer Polizistentagung wieder. Wenn es ein Adjektiv gibt, das diesen Film beschreiben kann, dann ist es „bizarr“. Ob das eine Empfehlung ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. 
 

Leaving Las Vegas 

Dieses Drama zeigt die dunkle Seite des American Dream und von Las Vegas. In den Hauptrollen sind Nicholas Cage als alkoholkranker und suizidaler Hollywood-Screenwriter sowie Elizabeth Shue als abgebrühte Prostituierte. Obwohl er genug vom Leben hat und sich zu Tode trinken möchte, gehen beide eine dysfunktionale Beziehung ein, die aber schnell aus den Fugen gerät. Cage übte seine Rolle ein, indem er auf eine zweiwöchige Sauftour durch Dublin ging. Für seine Bemühungen erhielt er einen echten Karriereschub und den Oscar als bester Hauptdarsteller. Ein deprimierender, aber sehenswerter Film.