05.11.2020

Es gibt unzählige Kinofilme, bei denen der Sport im Fokus steht. Zu den absoluten All-time-Favoriten dieses Genres gehören zweifelsohne Rocky, Invictus oder Moneyball. 2021 gibt es neue filmische Highlights, bei denen vor allem Kampfsport-Fans voll auf ihre Kosten kommen.


2012 erschien in Deutschland ein Film, der sogar für den Oscar für den besten Hauptdarsteller nominiert war: Die Kunst zu gewinnen – Moneyball. Die sportliche Geschichte von Baseballspieler Billy Beane, der nach seiner Karriere als Teammanager arbeitet. Weil die liquiden Mittel für die Ausstattung des Teams fehlen, sucht Beane (gespielt von Brad Bitt) nach Möglichkeiten, um die Leistungen zu verbessern. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsanalysten Peter Brand (gespielt von Jonah Hill) entwickeln sie ein System, was das Team zum überragenden Erfolg führt.
 

Dokumentation zur sportlichen Leidenschaft: Tom meets Zizou

Ganz anders als klassische Sportfilme kommt der 2012 veröffentlichten Dokumentarfilm Tom meets Zizou daher. Er handelt von der Karriere des Fußballspielers Thomas Broich. Für alle, die selbst keine aktiven Sportler sind, ist dieser Film genau richtig. Zunächst in Deutschland aktiv (in Köln, Nürnberg und Gladbach) kehrte Thomas Broich der Bundesliga den Rücken und ging nach Australien. Dort avancierte er beim Verein Brisbane Roar zum Liebling der Zuschauer, musste aber auch so manche spielerische Niederlage verkraften. Scheitern, Erfolg und Hoffnung – all das liegt im Profisport nah beieinander und wird vom Regisseur Aljoscha Pause eindrucksvoll in seiner zehnjährigen Begleitzeit des Fußballspielers gezeigt.
 

Sportmanager im Fokus: Jerry Maguire – Spiel des Lebens

Während viele Sportfilme die Spieler selbst in den Fokus rücken, geht es bei Jerry Maguire um den gleichnamigen Manager selbst. Kein Geringerer als Tom Cruise verkörpert die Hauptrolle und zeigt, wie skrupellos der Profisport eigentlich sein kann. Gemeinsam mit seinem zunächst wichtigsten und nach seinem Absturz einzigen Klienten, Footballspieler Rod Tidwell, macht er sich auf eine Reise an die Spitze der Sportmanager-Skala.
 

Wie ein wilder Stier: wenn Legenden verfilmt werden

2008 flimmerte das Sport-Drama The Wrestler über die Leinwände. Erzählt wird die Geschichte der Westling-Legende der Achtzigerjahre: Randy `The Ram' Robinson. Von dem einstigen Ruhm ist nach seinem Karriereende nicht mehr viel übrig, denn er arbeitet als Lagerarbeiter in einem Supermarkt. Vom vielen Geld und Ruhm ist nichts mehr übrig geblieben und sein Zuhause die Wohnwagensiedlung am Rande der Stadt. Um die Achtung vor sich selbst und vor allem bei seiner Tochter wiederzuerlangen, beschließt Robinson entgegen aller ärztlichen Ratschläge noch einmal in den Ring zu steigen. Dabei misst er sich mit keinem geringeren als dem Erzrivalen Ayatollah. Spannung und realitätsnah Wrestling-Szenen gepaart mit Dramatik sind garantiert.
 

Wie ein wilder Stier: Oscar-Auszeichnung für die beste Hauptrolle zeugt von Qualität


Noch ein Boxerfilm, wird vielleicht so mancher denken. Allerdings handelt es sich bei dem Titel um etwas ganz Besonderes. 1980 veröffentlicht, erhielt der Film sogar die Oscar-Prämierung für den besten Hauptdarsteller. Die Geschichte spielt in New York und erzählt den Werdegang des ambitionierten Jake La Motta. Durch kontinuierlich, hartes Training schafft er es sogar, den Weltmeistertitel im Mittelgewicht zu erlangen, allerdings folgt dann der Absturz. Gewalttätigkeit und Exzesse sind unrühmliche Begleiterscheinungen, die auch im Film ihren Platz finden. Eine gelungene Mischung für alle Bock Sportfans und Liebhaber der Dramatik.
 

Rush – alles für den Sieg: Formel 1 auf die Leinwand gebracht


Ein Drama, welches noch immer in der Formel 1-Szene für Atemstillstand sorgt: Niki Lauda raste ungebremst beim Nürburgring-Rennen in die Leitplanke und zog sich dabei schwerer Verbrennungen zu. Lauda ist während seiner Rennfahrerkarriere als ehrgeizig und risikofreudig bekannt. Um James Hunt 1976 zu besiegen, beginnt eine beispiellose Aufholjagd auf der Rennstrecke um den Weltmeistertitel. Doch Lauda will im Nürburgring-Rennen zu viel und bezahlt die Risikobereitschaft fast mit seinem Leben. Erschienen ist der Film mit dem deutschen Daniel Brühl in der Hauptrolle als Niki Lauda bereits 2013, aber er gilt noch immer als das Rennfahrer-Epos schlechthin.
 

Frauen im Boxring: Million Dollar Baby

Auch Frauen sind im Boxsport vertreten, wie der Filmtitel Million Dollar Baby aus dem Jahr 2004 beweist. Verfilmt wird die Geschichte des Boxtrainers Frankie, der die aus armen Verhältnissen stammende Maggie auf deren mehrfache bitte endlich trainiert. Das Mädchen hat Talent, das merkt der Trainer schnell. Beim alles entscheidenden Kampf kommt es dann zur Überraschung und dramatischen Wendung. Wie eindrucksvoll der Film ist, zeigt die Oscar-Auszeichnung als bester Film.