Hollywoods Shooting Stars - Der Starcheck-Check - Teil 2

18.12.2018
München
von Tom Wimmer

Weltkarriere oder One-Hit-Wonder? In den letzten Ausgaben unseres Magazins haben wir monatlich die Shootingstars vorgestellt, von denen unsere Redaktion überzeugt war: "Aus der/dem wird was!" Jetzt zum Jahresende schauen wir auf unsere damalige Voraussage. Hatten wir Recht oder lagen wir wieder einmal komplett daneben? Der Starcheck-Check!


Adria Arjona
Das haben wir geschrieben:
Film oder Fernsehen? Action oder Comedy? Für die gebürtige Puerto Ricanerin Adria Arjona Torres scheint die Antwort recht klar: Ja danke, alles! Nachdem du sie bisher am ehesten aus ihrer Nebenrolle als Freundin von Taylor Kitsch in der zweiten Staffel von "True Detective" kennst, wird sie in der TV-Adaption des Kult-Comedy-Romans "Good Omens" von Terry Pratchett und Neil Gaiman als Anathema Device eine der Hauptrollen übernehmen. Und im Kino darfst du sie ab dem 22.03. in "Pacific Rim: Uprising", der Fortsetzung von Guillermo del Toros gigantischem Monster-Hit, an der Seite von "Star Wars"-Held John Boyega in einem echten Action-Spektakel bewundern. Was du davon sehen solltest? Ganz klar: Alles!
So sieht es jetzt aus: Sie dreht gereade mit Michael Bay und Ryan Reynolds wie du auf dem Bild sehen kannst!
Prognose: Wird Puerto Ricos erfolgreichster Hollywood-Export. 



Patrick Schwarzenegger
Das haben wir geschrieben:
Er ist der Sohn des Gouvernators und der Großneffe des (ehemaligen) Präsidenten. Anders gesagt, sein Vater ist Arnie und sein Großonkel wäre J.F.K. gewesen. Ziemlich große Schatten, mit denen es Patrick Arnold Shriver Schwarzenegger zu tun hat. Aus denen versucht der 24-Jährige jetzt mit seiner ersten Kinohauptrolle zu treten. In „Midnight Sun – Alles für dich“ entführt er die 17-jährige Katie (Bella Thorne), die wegen einer Immunerkrankung bei Tageslicht das Haus nicht verlassen kann, zu einer nächtlichen Sommerromanze. Mit Papa Arnolds erster Hauptrolle, „Hercules in New York“, kann das schon lange mithalten. Vielleicht reicht es ja irgendwann auch zum Terminator
So sieht es jetzt aus: Dreht aktuell einen kleinen Film, in dem er als wiedererweckter, imaginärer Kindheits-Freund eines College-Neulings auftritt. Hmmmm ....
Prognose: Übergroße Vaterfiguren sind auch in Hollywood ein echtes Problem. Der zweite Stern auf dem Walk of Fame mit dem Namen Schwarzenegger ist noch ein ganzes Stück entfernt.




Phoebe Waller-Bridge
Das haben wir geschrieben:
Sie wäre fast der erste weibliche Doctor in „Doctor Who“ geworden. Für „Downton Abbey“ war sie einfach zu lustig. Doch auch wenn es mit den Rollen in diesen beiden Serien nichts wurde, kennen TV-Junkies die Engländerin Phoebe Waller-Bridge bereits. Zum Beispiel aus der zweiten Staffel der Krimiserie „Broadchurch“ (zusammen mit dem Ex- Doctor David Tennant). Oder aus dem tiefschwarzen Comedy- Drama „Fleabag“, für das sie die Hauptrolle spielt und die Drehbücher schreibt. Wer keinen Netflix- („Broadchurch“) oder Amazon Prime-Zugang („Fleabag“) hat, kann sich dieses Jahr gleich doppelt im Kino auf die talentierte Britin freuen. Auch da wird sie ihre Vielseitigkeit zeigen. Teil des „Star Wars“-Kanons wird sie mit ihrem Auftritt in „Solo: A Star Wars Story“. Historisch gibt sie sich dagegen in „Goodbye Christopher Robin“. Direkt danach schlüpft sie wieder in die Rolle der Chaotin Fleabag für die zweite Staffel ihres eigenen Serien-Hits.
So sieht es jetzt aus: Sie ist Autorin, Produzentin und Hauptdarstellerin ihrer eigenen erfolgreichen Projekte. Diese Frau hat es bereits geschafft.
Prognose: Sie ist im Grunde viel zu cool für Hollywood und wird deshalb von Zeit zu Zeit vorbeischauen, mit anderen coolen Leuten (siehe Bild) abhängen und sich dann wieder nach England verziehen.



Mackenzie Davis
Das haben wir geschrieben:
Kennst du „San Junipero“? Nein, das ist nicht der Hauptsitz von Apple, sondern eine der besten Folgen der Netflix-Serie „Black Mirror“. Die Hauptrolle spielte, neben der ebenso hervorragenden Engländerin Gugu Mbatha-Raw, die Kanadierin Mackenzie Davis. Das Sci-Fi-Genre scheint ihr Ding zu sein. In den Blockbustern "Der Marsianer – Rettet Mark Watney" und "Blade Runner 2049" spielte sie jeweils Nebenrollen. Die am 1. April 1987 geborene Schaupielerin kann aber mehr, als auf der Klaviatur der Zukunftsmusik zu spielen, was du nicht nur an ihrer Rolle in der Serie "Halt and Catch Fire" sehen kannst. In der Indie-Perle "Izzy Gets the F*ck Across Town" zeigte sie 2017 schon ihr Talent für das schwierige Fach des Comedy-Dramas. Das macht sie, vor einem größeren Publikum, ab 31.05. wieder. Ab da kannst du sie als Titelheldin und zweite Hauptrolle neben der Oscar-Gewinnerin Charlize Theron in "Tully" sehen. Und das ist sicher erst der Anfang, denn diese Frau ist viel, aber sicher kein April-Scherz.
So sieht es jetzt aus: Spielt im neuen "Terminator"-Film mit, macht sich an sonsten gerade eher rar. Das ist allerdings ihre Entscheidung, sie könnte sich die Rollen aussuchen.
Prognose: In zehn Jahren tritt sie die Nachfolge von Meryl Streep als Grand Dame Hollywoods an. 

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 3 unseres Starcheck-Checks.

Ist dein Shooting-Star in unserer Auswahl?

Ja 28%

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