Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Zelig

Leonard Zelig aus dem New York der 30er Jahre ist ein menschliches Chamäleon, d.h. er kann sich innerlich wie optisch binnen weniger Sekunden jeder Umgebung vollständig anpassen. Geht Zelig in eine Jazzkneipe, wird er zum Musiker, sitzt er zum Mittagessen beim Chinesen, mutiert er zum Asiaten. Als ihm nach kurzfristigen Ruhm in der Heimat Verfolgung droht, emigriert er nach Nazi-Germany, wo er gar zum SA-Mann wird. Seine Geliebte, die Psychologin Dr. Fletcher, läßt darauf nichts unversucht, ihr Chamäleon aus Adolfs Klauen zu befreien.

Ein Superkonformist, der die Identitäten anderer Personen imitiert, soll vermarktet werden. Woody Allens gewagtestes cineastisches Lustspiel.

Kritik zu Zelig

Woody Allens urkomische Abhandlung über den Wunsch des Menschen nach Konformität sowie die Mechanismen einer sensationsgeilen Medienwelt galt bereits 13 Jahre vor Robert Zemeckis' Effektwunder "Forrest Gump" als das herausragende Beispiel für perfekte Bildmontage. Die in Wochenschauartigen Nachrichtenclips erzählte Story vermittelt glaubwürdig das Bild eines authentischen Zeitdokuments und ist bevölkert von prominenten Geistesmenschen (wie z.B. Susan Sontag oder Bruno Bettelheim), die mit offenkundiger Wonne an der Groteske teilnehmen.

Wertung Questions?

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Zelig
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 1982

Länge: 1 h 19 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Zelig

Regie: Woody Allen

Drehbuch: Woody Allen

Musik: Dick Hyman

Produktion: Robert Greenhut

Kamera: Gordon Willis