Hugh Jackman in den Anfängen der X-Men-Saga.

Kinostart: 29.04.2009

Hugh Jackman

Hugh Jackman
als Logan/Wolverine

Danny Huston

Danny Huston
als William Stryker

Szenenbild aus X-Men Origins: Wolverine mit Ryan ReynoldsRyan Reynolds

Ryan Reynolds
als Wade Wilson/Deadpool

Liev Schreiber
als Victor Creed/Sabretooth

Dominic Monaghan
als Barnell Bohusk/Beak

Lynn Collins
als Silver Fox

Daniel Henney
als David North/Agent Zero

will.i.am
als Wraith

Kevin Durand
als Frederick J. Dukes/The Blob

Die Handlung von X-Men Origins: Wolverine

James Howlett (Hugh Jackman) verfügt über die seltene Gabe, sich in Wolverine verwandeln zu können. Er ist nicht der einzige, in dem übermenschliche Kräfte stecken. Auch Victor Creed (Liev Schreiber) alias Sabretooth hat sie. Beide verbindet eine enge Beziehung, bis Wolverines Freundin durch Victor umkommt. Fortan ist er auf Rache aus und tritt dem Weapon X-Programm bei, um eine lebende Waffe zu werden. Dort lernt er weitere Mutanten kennen.

Der erste von diversen geplanten Ablegern der "X-Men"-Saga wirft einen düsteren Blick in Wolverines romantische wie gewalttätige Vergangenheit. In der actionverzierten Superhelden-Show von Gavin Hood ("Rendition") treten manch legendäre, aber auch einige ganz neue X-Men auf.

James Howlett nimmt nach traumatischen Kriegserfahrungen und dem Tod seiner Freundin an einem geheimen Experiment namens "Weapon X" teil. In Zuge dessen wird sein Skelett mit unzerstörbarem Adamantium verwoben und sein Gedächtnis größtenteils gelöscht. Der nahezu unverwundbare Mutant Wolverine ist geboren. Als er erfährt, dass Victor Creed alias Sabretooth für den Mord an seiner Freundin verantwortlich ist, hat er nur noch ein Ziel: Rache.

James Howlett nennt sich nach traumatischen Kriegserfahrungen und dem Tod seiner Freundin Logan und nimmt an einem geheimen Experiment namens "Weapon X" teil. In Zuge dessen wird sein Skelett mit unzerstörbarem Adamantium verwoben und sein Gedächtnis größtenteils gelöscht. Der nahezu unverwundbare Mutant Wolverine ist geboren. Als er erfährt, dass sein lange von ihm entfremdeter Bruder Victor Creed alias Sabretooth für den Mord an seiner Freundin verantwortlich ist, hat er nur noch ein Ziel: Rache - und tappt prompt in eine Falle.

Kritik zu X-Men Origins: Wolverine

Die erste Soloshow des animalischen Hitzkopfs und Fanfavoriten des Franchises bleibt mit Action, Humor und Effekten der Hitrezeptur der Mutantenreihe treu.

Bereits im Vorfeld machte das Spin-off, dem bei positiver Resonanz ein weiteres über Magneto folgen soll, durch späte Nachdrehs und Uploads einer unfertigen Fassung Schlagzeilen. Jetzt bezieht der zweite US-Film des Südafrikaners Gavin Hood, dessen Milieudrama "Tsotsi" 2006 den Auslands-Oscar gewann, mit reichlich Action und sporadischem Humor recht selbstbewusst Position im Universum der "X-Men"-Filme. Ein Alleingang Wolverines ist aber auch dieser Ableger nicht, der die Biografie des Kotelettenkriegers beleuchtet, dabei neue Mutanten einführt, aber auch einige alte Bekannte verjüngt auftreten lässt. Tempo ist von Beginn an eine zentrale Waffe des Films.

In wenigen Minuten erfährt man, wie Logan als Kind Mitte des 19.Jahrhunderts traumatisch zwei Väter verlor und dabei erstmals seine explosive Seite zeigte. In dieser Sequenz begegnet man auch dem jungen Victor Creed, der ausgereift, als Mutant Sabretooth, bereits in Magnetos Mannschaft in "X-Men" zu sehen war, nun aber als Logans Bruder neu interpretiert wird. In über 100 Jahren und vielen Kriegen kämpfen die Brüder Seite an Seite, werden in Vietnam hingerichtet und dank ihrer Regenerationsfähigkeiten erstmals auffällig. Stryker, als Wolverines experimentierfreudige Nemesis bereits aus "X 2" bekannt und nun von Danny Huston gespielt, rekrutiert das Duo für sein Mutantenmilitärteam. Als Logan dieses verlässt und in seiner Festung der Einsamkeit in den kanadischen Bergen mit Lehrerin Kayla ein neues, friedliches Leben führt, lenkt der wilde Bruder seinen Trennungsschmerz auf Vereinigung durch Vergeltung um. Jahre später taucht er mordlustig in Logans Leben auf, um dessen Liebe und alle Mutanten seiner ehemaligen Einheit zu töten.

Mehrfach treffen Hugh Jackman und Liev Schreiber intensiv knurrend und kämpfend aufeinander, vor Logans Stählung durch Strykers Adamantium und danach. Darüber hinaus demonstrieren die Neuzugänge Gambit und Deadpool ihre Qualitäten, bis im XXL-Finale abgerechnet wird, die Dramaturgie Haken schlägt, um neue Perspektiven auf den Plot und veränderte Loyalitäten zu bieten. Auch wenn nicht jeder Digitaleffekt überzeugt, der Schnitt gelegentlich aushelfen muss und die Hardcorefans zu schnellen Brütern werden dürften, weil der Film sich über Etabliertes aus den Comics und den Vorgängerfilmen hinwegsetzt, zeigt dieser Ableger dennoch , dass Wolverines Schlussankündigung "Ich werde meinen eigenen Weg finden" bereits eingetroffen ist. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 29.04.2009

USA 2009

Länge: 1 h 46 min

Genre: Action

Originaltitel: X-Men Origins: Wolverine

Regie: Gavin Hood

Drehbuch: Stan Lee, David Benioff

Musik: Harry Gregson-Williams

Produktion: Stan Lee, Hugh Jackman, Lauren Shuler Donner, John Palermo

Kostüme: Kym Barrett

Kamera: Donald McAlpine

Schnitt: Nicolas de Toth, Megan Gill

Ausstattung: Barry Robison