Erster Teil einer Fantasy-Action-Trilogie und erfolgreichster russischer Filmstart aller Zeiten.

Kinostart: 29.09.2005

Konstantin Khabenskij

Konstantin Khabenskij
als Anton

Wladimir Menschow
als Geser

Valeri Zolotukhin
als Kostyas Vater

Viktor Werzbitskij
als Zavulon

Mariya Poroshina
als Svetlana

Galina Tyunina
als Olga

Jurij "Gosha" Kutsenko
als Ignat

Alexej Chadow
als Kostya

Zhanna Friske
als Alisa

Ilya Lagutenko
als Vampir Andrey

Die Handlung von Wächter der Nacht - Nochnoi dozor

Seit Hunderten von Jahren liegen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gute und schlechte überirdische Kräfte im direkten Clinch miteinander. Weil man sich wegen etwa gleicher Stärke nicht gegenseitig ausrotten kann, herrscht ein fragiler, von beiden Seiten überwachter Waffenstillstand, der nun durch zwei unabhängig voneinander stattfindende Ereignisse aus dem Gleichgewicht zu geraten droht. Anton (Konstantin Khabensky), vor Jahren für die Organisation der Guten namens "Night Watch" in Dienst getreten, soll das Schlimmste verhindern.

Mehr Geld als "Der Herr der Ringe" spielte dieser entfernt an "Hellboy" und "Matrix" erinnernde Fantasyfilm russischer Herkunft in seiner Heimat ein.

Die Mächte des Lichts und der Finsternis stehen sich in einem ewig währenden Kampf unversöhnlich gegenüber. Dank eines Waffenstillstands, den die gegnerischen Krieger vor Jahrhunderten vereinbart haben, leben sie nebeneinander im heutigen Moskau. Doch eine Prophezeiung besagt, dass ein Auserwählter erscheinen und das Gleichgewicht zerstören wird.

Der Vampir Anton versucht als Mitglied der Magier-Nachtwache in Moskau den fragilen Waffenstillstand zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis aufrecht zu erhalten. Eines Tages aber scheint sich eine uralte Prophezeiung zu erfüllen und es taucht ein kleiner Junge auf, der diesen labilen Frieden aufzuheben und die Welt ins Verderben zu stürzen droht. Anton und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun, den verlustreichen Krieg mit Vampiren, Formwandlern und anderen üblen Gesellen abzuwenden.

Kritik zu Wächter der Nacht - Nochnoi dozor

Russisches Kino wurde bislang meist mit Sergej Eisenstein ("Panzerkreuzer Potemkin") in Verbindung gebracht, vielleicht auch noch mit Andrej Tarkowskij ("Stalker") - auf alle Fälle aber eher mit hehrer Kunst denn mit unterhaltsamem Kommerz. Das sollte sich jetzt mit "Wächter der Nacht" ändern, einer in Moskau aufwändigst produzierten High-Tech-Fantasy-Mär, die in atemberaubenden Bildern vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse erzählt und im Entstehungsland für Furore und volle Kassen sorgte.

Auf drei Teile, wie "Herr der Ringe", ist dieses furiose Opus ausgelegt, das aus der Feder des wohl zur Zeit wichtigsten russischen Fantasy-Autors Sergey Lukyanenko stammt. Entsprechend geklotzt wird hier, nicht gekleckert, bei dieser frechen Kampfansage an das amerikanische Blockbuster-Kino. Altbekannt geht's denn auch um nicht weniger als Wohl und Wehe der Menschheit, um den erbitterten Streit von Gut und Böse.

Die noble Seite vertritt der ultracoole, ziemlich abgewrackte Anton, der als "Wächter der Nacht" in Russlands Metropole den Waffenstillstand zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis aufrecht zu erhalten versucht. Da taucht eines Tages - wie lange prophezeit - ein Junge auf, der diesen labilen Frieden aufzuheben und die Welt ins Verderben zu stürzen droht. Anton und Kollegen haben fortan alle Hände voll zu tun, den verlustreichen Krieg mit Vampiren, Formwandlern und anderen üblen Gesellen abzuwenden...

Nach ihrer erfolgreichen Uraufführung auf der Berlinale erreicht diese in ihrer Heimat immens erfolgreiche Produktion nun auch Deutschlands Kinos und gestattet den Blick in einen faszinierend-düsteren Kosmos voller zwielichtiger Gestalten und fantastischer Ereignisse. Optisch wie tricktechnisch vergleichbaren US-Materialschlachten nicht unterlegen, erzählerisch rasant und schauspielerisch überzeugend, muss sich diese Schauermär nicht vor deutlich stilgebenden Artverwandten wie "Matrix" oder "Blade" verstecken. In den Hauptrollen der Bestsellerverfilmung des Pop- und Clip-Regisseurs von Timur Bekmambetov überzeugen Sowjet-Stars wie der MTV Russia VJ Konstantin Khabensky oder Theatergrößen wie Viktor Verzhbitsky. Schonungslos hart ist die Kost, in seinen Versatzstücken altbekannt und vielleicht etwas zu sehr auf bloße Action ausgerichtet. Dennoch für Fantasy-Fans ist dieses Overkill-Spektakel ein Muss, das mit dem alten Klischee von Balalaika, Babuschka und Pelzmütze ordentlich aufräumt. geh.

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Info

Plakat des Films: Wächter der Nacht - Nochnoi dozor
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 29.09.2005

Russland 2004

Länge: 1 h 54 min

Genre: Fantasy

Originaltitel: Nochnoi dozor

Regie: Timur Bekmambetow

Drehbuch: Timur Bekmambetow, Sergei Lukyanenko

Buchvorlage: Sergei Lukyanenko

Musik: Yuri Poteyenko

Produktion: Konstantin Ernst, Anatoli Maksimow

Kamera: Sergei Trofimow

Schnitt: Dmitri Kiselyow

Ausstattung: Valeri Viktorow

Website: http://www.waechter-der-nacht.de/