Skurriles Buddy-Movie mit trockenem Humor um das Zusammentreffen eines Lebenskünstlers und eines alten Psychologen mit NS-Vergangenheit.

Kinostart: 08.05.2014

André Wilms
als Curt Ledig

Georg Friedrich

Georg Friedrich
als Nick Gutlicht

Bettina Stucky
als Rosa

Susanne Wolff
als Norah

Elisabeth Orth
als Frau Tischmann

Maria Hofstätter
als Mutter

Margarita Broich
als Fanny

Markus Schleinzer
als Jasper

Johanna Bantzer
als Karina

John Keogh
als David

Philippe Graber
als Franz

Eisi Gulp
als Zahnarzt

Hakan Orbeyi
als Bernhard

Nina Fog
als Mu Tsi

Annina Euling
als Linda

Leonard Carow
als Verk

Michael Wittenborn
als Moderator

Anouk Petri
als Anna, jung

Julian Buse
als Hugo, jung

Handlung

Nick Gutlicht ist ein Herumtreiber und Kleinkrimineller, der alte Bücher liebt. Weil er Schulden hat, übernachtet er in Wohnungen, deren Besitzer in Urlaub sind. In einer Villa am See trifft er noch auf Bewohner. Er gibt sich kurzerhand als der bestellte Housesitter aus und muss sich das neue Domizil mit einem sturen alten Mann, den ehemals berühmten und an Gedächtnisverlust leidenden Psychologen Curt Ledig, teilen. Der betrachtet Nick als willkommenes Studienobjekt und probiert eine spezielle Therapie an ihm aus.

Kritik

Skurriles Buddy-Movie mit trockenem Humor um das Zusammentreffen eines Lebenskünstlers und eines alten Psychologen mit NS-Vergangenheit.

Ein schräges Stück, bei dem die Genrezuordnung schwer fällt, ist diese leichtfüßig, mit zurückhaltend trockenen Humor und Schmäh erzählte und skurrile (Tragi)Komödie um das Zusammentreffen zweier gegensätzlicher Typen. Der bislang komischste Film des preisgekrönten Regisseurs Benjamin Heisenberg ("Schläfer", "Der Räuber") ist gleichzeitig eine ironische Betrachtung der Psychotherapie.

Seine Protagonisten bilden ein wahrhaft seltsames Paar. Nick Gutlicht (Georg Friedrich) ist ein Herumtreiber und Kleinkrimineller, der alte Bücher (und eine Buchhändlerin) liebt und weil er Schulden hat, in Wohnungen übernachtet, deren Besitzer im Urlaub weilen. In einer Villa am See trifft er allerdings auf die Bewohner. Er gibt sich kurzerhand als der bestellte Housesitter aus und muss sich das neue Domizil mit einem sturen alten Mann, den ehemals berühmten und an Gedächtnisverlust und Küchenphobie leidenden Psychologen Curt Ledig (André Wilms), teilen. Der scheinbar hilflose Curt betrachtet Nick als willkommenes Studienobjekt und probiert eine spezielle Therapie an ihm aus. Eine Küchenphobie wird von dem einen auf den anderen übertragen, der "Patient" in der Erde bis zum Kopf eingegraben.

Absurde Momente wie diese, fröhliche, von der Musik unterstützte Situationskomik wechseln sich ab mit philosophischen Gedankenspielen und tragischen Momenten. Beim mäandernden, immer wieder überraschenden Verlauf der Geschichte trifft eine Räuberpistole auf ein Familiendrama in den Alpen - und all das meist mit Understatement serviert. "Über-Ich und Du" lebt von seinen skurrilen Figuren, etwa einer österreichischen Ma Baker oder Eisi Gulps Zahnarztfreund von Nick, und natürlich der Präsenz der beiden Haupdarsteller, Georg Friedrich in seinem Element als missmutiger Kleinkrimineller, und André Wilms auch mal bewegend als Professor, der auch eine Therapie für sich sucht. "Über-Ich und Du" verbindet skurril Tiefgründiges und Leichtes. hai.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 08.05.2014

Deutschland/Österreich/Schweiz 2014

Länge: 1 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: Über-Ich und Du

Regie: Benjamin Heisenberg

Drehbuch: Josef Lechner, Benjamin Heisenberg

Musik: Lorenz Dangel

Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade

Kostüme: Stephanie Rieß

Kamera: Reinhold Vorschneider

Schnitt: Andreas Wodraschke, Stefan Kälin

Ausstattung: Renate Schmaderer

Website: http://www.ueber-ich-und-du.de