Kinostart: 08.02.1996

Handlung

Eine rebellische, von Schule und bürgerlichem Leben gelangweilte lesbische Teenagerin verliebt sich in eine bildhübsche, aus bestem Hause kommende Mitschülerin. Während die Mütter und Freundinnen entsetzt reagieren, finden die beiden Mädchen in ihrer Liebe die Kraft, ihren eigenen Weg im Leben zu gehen.

Randy ist eine rebellische Außenseiterin, die bei ihrer lesbischen Tante und deren Freundin lebt. Als sich die 17jährige in Evie, eine bildhübsche Mitschülerin aus betuchtem Hause, verliebt, reagieren nicht nur die bornierten Altersgenossinnen empört. Auch Evies Mutter findet die sexuellen Eskapaden ihrer ach so wohlerzogenen Tochter skandalös. Trotzdem lassen sich die beiden Mädchen nicht beirren und denken gar nicht daran, ihre Beziehung zu beenden.

Die rebellische Außenseiterin Randy verliebt sich in ihre gutbetuchte Mitschülerin Evie. Ein Skandal für deren bornierte Eltern. Unorthodoxe Low-Budget -Liebesgeschichte.

Kritik

In 21 Tagen mit einem Budget von 60.000 Dollar abgedreht und in den US-Kinos über 1,8 Mio. Dollar Einspiel verbucht. Dieses stolze Ergebnis kann sich "Two Girls in Love" an die Brust heften, das Kinoregiedebüt von Maria Maggenti. Erste Liebe ist das Thema dieser Independent-Produktion. Daß dieses unvergeßlich schöne, zugleich verstörende Gefühl zwei junge Frauen füreinander empfinden, sorgt auch heute noch für ein provokatives Element - auch im Umfeld der beiden eigentlich grundverschiedenen Protagonistinnen. Randy (Laurel Holloway) ist eine rebellische Außenseiterin, die bei ihrer lesbischen Tante und deren Geliebter wohnt. Daß die 17jährige zudem Frauen liebt, hat sie unter ihren bornierten Altersgenossinen nicht gerade beliebter gemacht. Schon gar nicht, als sie sich in Evie (Nicole Parker), eine bildhübsche, sehr populäre, aus vermögendem Haus kommende Musterschülerin verliebt. Die Unterschiede zwischen den beiden Teenagern in Milieu, Lebensstil, Klamotten etc. wirken zwar zu konstruiert, aber man weiß, worauf die Regisseurin hinauswill: auf die trotz geringer äußerlicher Gemeinsamkeiten verbindende Kraft der Liebe. "Two Girls in Love" ist ein klassisches Independent-Produkt, dem man sein limitiertes Budget zwangsläufig ansieht. Starre Einstellungen, sparsame Bewegungen der Kamera, die oft nahe Bildausschnitte wählt, um Dekor und Statisten zu sparen. Aber die stilistische Askese, daß zum Beispiel Stimmen aus dem Off Darsteller ersetzen, erreicht mitunter unerwartete Aussagekraft, wenn etwa der Lehrer der von der Schule gelangweilten Randy nur als Stimme, nicht aber Person existiert. Obwohl "Two Girls in Love" wirkliche Höhepunkte fehlen, belebt unaufdringlicher Humor diesen Film. Dieser unverkrampfte Ton und die kontroverse Thematik sollten Anreiz genug sein, um in Programmkinos auch bei uns Interesse zu wecken. kob.

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Info

Plakat des Films: Two Girls in Love
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 08.02.1996

USA 1995

Länge: 1 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Incredibly True Adventure of Two Girls in Love

Regie: Maria Maggenti

Drehbuch: Maria Maggenti

Musik: Terry

Produktion: Dolly Hall

Kamera: Tami Reiker