Mit Ed Skrein als Nachfolger von Jason Statham erzählt die jüngste Actionmission aus Luc Bessons Hitfranchise vom Kampf gegen brutale russische Mädchenhändler.

Kinostart: 03.09.2015

Loan Chabanol
als Anna

Ed Skrein
als Frank Martin

Ray Stevenson

Ray Stevenson
als Frank Martin Sr.

Lenn Kudrjawizki
als Leo Imasov

Anatole Taubman
als Stanislav Turgin

Radivoje Bukvic
als Karasov

Tatiana Pajkovic
als Maria

Handlung

Als Frank Martin, der legendäre Chauffeur und Problemlöser, von der attraktiven Anna angeheuert wird, ahnt er nicht, dass dieser Auftrag einer seiner gefährlichsten werden wird. Denn Anna will mit drei Freundinnen Rache an den Männern nehmen, die sie mit falschen Versprechungen aus Osteuropa an die französische Riviera gelockt und dort in die Prostitution gezwungen haben. Als der Transporter das Risiko seiner aktuellen Mission erkennt, müssen die Mädchen eine Trumpfkarte ziehen, um ihn an ihrer Seite zu halten.

Kritik

Mit einem neuen schlagkräftigen Problemlöser startet Luc Bessons erfolgreiches Franchise zu einer weiteren Action-Mission.

Nachdem er sich der Drachenkönigin in "Game of Thrones" als loyaler Krieger unentbehrlich gemacht hat, übernimmt Ed Skrein nun selbst das Steuer und ersetzt Chauffeur und Kampfmaschine Jason Statham mit vergleichbarer physischer Präsenz und obligatorischer Coolness. Den ruppigen Charme seines Vorgängers vermag der Brite jedoch noch nicht zu reproduzieren in dieser vom Autorenduo Adam Cooper und Bill Collage ("Exodus - Götter und Könige") entworfenen Geschichte.

Diese kreist, nicht zum ersten Mal im Besson-Universum, um Mädchenhandel, setzt der dramatischen Note dieses Themas aber eine heiter-verspielte Vater-Sohn-Dynamik auf den Spuren von Indiana Jones entgegen. Im 1995 spielenden Prolog werden mit drei russischen Gangstern die künftigen Gegenspieler des Titelhelden eingeführt, die das Prostitutionsgeschäft an der französischen Riviera brutal an sich reißen und hilflose, aus Osteuropa angelockte oder verschleppte Mädchen rücksichtslos ausbeuten. Viele Jahre später werden Anna (Loan Chabanol) und drei weitere dieser Sexsklavinnen einen komplexen Rachefeldzug gegen die Mafiosi starten, in dem der angeworbene Transporter Frank Martin als Fahrer und sein von den Girls als Druckmittel entführter Vater (Ray Stevenson) Schlüsselrollen spielen.

Mit langbeinigen Model-Gazellen als clever-manipulative Amazonen und Sympathieträger entpuppt sich "The Transporter: Refueled" als klassische Action-Fantasie Bessons, der diesem Typus als Regisseur und Produzent schon häufig seine Verehrung gezollt hat, darunter mit "Lucy" oder "Nikita". Regisseur Camille Delamarre, als Cutter und Regisseur ("Brick Mansions") ein routinierter Profi aus der Hitfabrik Bessons, inszeniert ohne große Pausen intensive Nahkämpfe und Auto-Verfolgungsjagden, die nach Kollisionen und Überschlägen meist nur Material-, aber kaum Personenschäden zeigen. Der Speed-Schnitt sabotiert mitunter den Verblüffungsfaktor einiger Stunts und auch Riviera-Reize, doch die Besson-Beauties und die komische Interaktion zwischen dem Transporter und seinem solidarisch lässigen Vater bieten dem Genrefan genügend Attraktionen neben denen, für die dieses Franchise steht. kob.

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Info

Plakat des Films: The Transporter Refueled
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 03.09.2015

Frankreich/China 2015

Länge: 1 h 37 min

Genre: Action

Originaltitel: The Transporter Refueled

Regie: Camille Delamarre

Drehbuch: Luc Besson, Adam Cooper, Bill Collage

Musik: Alexandre Azaria

Produktion: Luc Besson, Camille Courau, Camille Courau, Mark Gao, J. C. Cheng, Gregory Ouanhon

Kostüme: Claire Lacaze

Kamera: Christophe Collette

Schnitt: Julien Rey

Ausstattung: Hugues Tissandier

Website: http://www.transporter-refueled-film.de