Liebenswerte Komödie über die Musikszene und das Comeback eines aussortierten Hard-Rock-Drummers.

Kinostart: 29.01.2009

Rainn Wilson
als Robert „Fish“ Fishman

Josh Gad

Josh Gad
als Matt Gadman

Christina Applegate

Christina Applegate
als Kim

Emma Stone
als Amelia

Jeff Garlin
als Stan

Teddy Geiger
als Curtis

Die Handlung von The Rocker

Kurz vor dem Karrieredurchbruch der Rock-Combo Vesuvius fliegt Drummer Robert Fishman (Rainn Wilson) in hohem Bogen aus der Gruppe - ein Intrigant hatte Lust auf seinen Job, Starruhm und Groupies. Seitdem sind 20 Jahre vergangen, Vesuvius weiterhin angesagt, "Fish" hingegen kann seiner Ex-Band weder verzeihen, noch einen Job im Call-Center halten. Da bietet ihm sein feister Neffe Matt (Josh Gad) an, in seiner Teenie-Garagenband zu spielen.

Sympathische Loser-Komödie um einen exzentrischen Drummer, der zwei Jahrzehnte nach seiner Demütigung die Chance zum Comeback erhält - und prompt wieder dem Erfolg geopfert werden soll. Peter Cattaneo ("Ganz oder gar nicht") sorgt für amtliches Rock'n'Roll-Fieber.

Auch 20 Jahre nach dem intriganten Rauswurf bei den Hard Rockern Vesuvius hat Drummer Fishman seiner Ex-Band nicht vergeben. Denn Vesuvius kam ganz nach oben, während er abstürzte. Als sein Neffe ihm den Platz in einer Teen-Garagenband anbietet, ergreift Fishman die Comeback-Chance. Aus dem temporären Job wird ein fester, aus den No-Names eine Hitband. Doch auch hier droht Fishman, dem Erfolg geopfert zu werden.

Auch 20 Jahre nach dem intriganten Rauswurf bei den Hard Rockern Vesuvius hat Drummer Fishman seiner Ex-Band nicht vergeben. Denn Vesuvius kam ganz nach oben, während er abstürzte. Als sein Neffe ihm den Platz in einer Teen-Garagenband anbietet, ergreift Fishman die Comeback-Chance. Aus dem temporären Job wird ein fester, aus den No-Names eine Hitband, als ein Video mit einem nackten Fishman an den Drums zum Erfolg auf YouTube wird. Doch auch hier droht Fishman, dem Erfolg geopfert zu werden.

Kritik zu The Rocker

Sympathische Komödie über einen exzentrischen Drummer, der 20 Jahre nach seiner größten Demütigung in der Musikszene von einer Teen-Band die Comeback-Chance erhält.

"The Rocker" ist Regisseur Peter Cattaneos dritter Anlauf, Anschluss an den Erfolg seines Hits "Ganz oder gar nicht" zu finden. Hauptfigur ist ein Spinner mit Herz, der für Komik sorgt, in einem Drama aber auch Perspektiven als Amokläufer hätte. Rainn Wilson, bekannt geworden durch verklemmte, leicht verhaltensgestörte Charaktere in den Hitserien "Six Feet Under" und "Das Büro", ist ideal besetzt als pummeliger Schlagzeuger Fishman, der von seiner Band Vesuvius als imagebelastende Hitbremse gefeuert wird - kurz bevor sie ein Plattenvertrag ganz nach oben bringt. Gott vergibt, doch Fishman nie, weshalb auch 20 Jahre später der Bandname Hysterie auslöst wie seinerzeit cleaning woman in Steve Martins "Tote tragen keine Karos". Nachdem er wieder einmal gefeuert wurde, ganz unten gelandet ist, gibt ihm ausgerechnet sein jahrelang sträflich ignorierter Neffe, ein schüchterner Kalorienkönig, eine letzte Chance. In dessen Garagenband ersetzt er den Schlagzeuger und nach generations- und charakterbedingten Anpassungsproblemen bringt ein You-Tube-Video, das Fishman nackt am Schlagzeug zeigt, die Band nach oben und auf Tour.

Witzig belustigt sich das Autorenehepaar Maya Forbes und Wallace Wolodarsky ("Cold Blooded") über Klischees im Musikgeschäft. Es gibt den schmierigen, gierigen Bandmanager, den melancholischen Leadsänger, das frühdepressive Gitarrengirl, den verrückten Drummer, die willigen Groupies und die abgehalfterten Hardrocker mit Gottsyndrom. Hier treffen sich Bill Nighys "Still Crazy" und Mark Wahlbergs "Rock Star" mit dem TV-Hit "Gilmore Girls", in dem Ex-Skid-Row-Sänger Sebastian Bach in mehreren Folgen als Gitarrist einer Teenband vielleicht die Folie für Fishman lieferte. Der Ton ist dabei nicht bissig, sondern stets herzzentriert. In der Entscheidungssuche der Figuren zwischen Freundschaft und Karriere sind Versöhnung und romantische Belohnung Zielvorgaben. Liebe erreicht jede der Hauptfiguren. Das ist einen Tick zuviel und ruft einen der besten Einzeiler Wilsons in Erinnerung: "Sehr viele Fahrstühle spielen Celine Dion, deshalb ist es nicht richtig". Übel nehmen kann man das dieser Komödie nicht. Denn sie gefällt mit Dialogwitz, Situationskomik und einem Soundtrack, der Komponist Chad Fisher vielleicht zum Star macht - so wie "That Thing You Do" Adam Schlesingers Band The Fountains of Wayne. kob.

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Info

Plakat des Films: The Rocker
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 29.01.2009

USA 2008

Länge: 1 h 43 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Rocker

Regie: Peter Cattaneo

Drehbuch: Maya Forbes, Wallace Wolodarsky

Musik: Chad Fischer

Produktion: Shawn Levy, Tom McNulty

Kostüme: Christopher Hargadon

Kamera: Anthony B. Richmond

Schnitt: George Folsey

Website: http://www.therocker.de