Apokalyptischer Thriller von M. Night Shyamalan, in dem Menschen auf der ganzen Welt aus heiterem Himmel Suizide begehen.

Kinostart: 12.06.2008

Mark Wahlberg

Mark Wahlberg
als Elliot Moore

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel
als Alma Moore

John Leguizamo

John Leguizamo
als Julian

Betty Buckley
als Mrs. Jones

Spencer Breslin
als Josh

Ashlyn Sanchez
als Jess

Robert Bailey
als Jared

Die Handlung von The Happening

Der engagierte Lehrer Elliot (Mark Wahlberg) bringt seiner Klasse vergeblich die Bedeutung des Artensterbens bei, als es die eigene Spezies erwischt: Grundlos begehen New Yorker Bürger reihenweise Selbstmord. Ein mysteriöses Phänomen, dass sich aus den Metropolen rasant über die ganze Welt verbreitet. Elliot will mit seiner Frau Alma (Zooey Deschanel) und ihrem Freund Julian (John Leguizamo) fliehen. Die Epidemie greift indes weiter um sich.

Wieder einmal steht es nicht gut um die Menschheit, zumal M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") nach "Das Mädchen aus dem Wasser" Besserung gelobt hat, eine apokalyptischen Katastrophe vom Stapel lässt und die mysteriöse Bedrohung zum meisterlichen Panikthriller steigert.

Aus heiterem Himmel beginnen Menschen in New York ohne erkennbaren Grund Selbstmord zu begehen. Suizide in anderen Städten auf der ganzen Welt folgen, in immer kürzeren Abständen, unaufhaltsam. In Philadelphia wird der Unterricht an den Schulen unterbrochen, und Lehrer Elliot eilt nach Hause, um mit seiner Frau Alma, ihrem Freund Julian und dessen Sohn aufs Land zu fliehen. Um Elliots Ehe ist es nicht zum besten bestellt, aber zum Streit bleibt keine Zeit, denn während der Flucht stellt sich heraus, dass die ganze Menschheit ausgelöscht werden könnte - ohne dass man ahnt, was hinter diesem Ereignis steckt.

Aus heiterem Himmel beginnen Menschen in New York Selbstmord zu begehen. Suizide in anderen Städten des US-Nordostens folgen. In Philadelphia wird der Unterricht an den Schulen unterbrochen, und Lehrer Elliot eilt nach Hause, um mit seiner Frau Alma, ihrem Freund Julian und dessen Tochter aufs Land zu fliehen. Um Elliots Ehe ist es nicht zum besten bestellt, aber zum Streit bleibt keine Zeit, denn während der Flucht stellt sich heraus, dass die Menschheit ausgelöscht werden könnte - ohne dass man ahnt, was hinter diesem Ereignis steckt.

Kritik zu The Happening

"Apocalypse Now" heißt es diesmal bei M. Night Shyamalan. Mit minimalsten Mitteln erzielt er ein Maximum an (Gänsehaut-)Effekt in einem perfekten Umwelt-Alptraum.

Vor zwei Jahren ist er mit seinem Märchen "Das Mädchen aus dem Wasser" böse baden gegangen und ungefähr zur selben Zeit erschien auch noch das Buch "The Man Who Heard Voices", in dem dessen Schlammschlacht mit Disney in aller Ausführlichkeit dokumentiert wird. Dennoch ist M. Night Shyamalan, Regisseur von Hits wie "The Sixth Sense" und "Signs - Zeichen", seinem Stil und Genre, dem mysteriösen Thriller, treu geblieben. Weniger ist bei ihm eindeutig mehr, so auch bei seinem aktuellen, unter größter Geheimhaltung entstandenen Umwelt-Alptraum "The Happening", der an Alfred Hitchcocks "Die Vögel" und Don Siegels "Die Dämonischen" erinnert. Die Rolle des (Anti-)Helden hat der Filmemacher erneut - nach Bruce Willis und Mel Gibson - mit einen veritablen Action-Man besetzt, nur um diesen wieder gegen den Typ agieren zu lassen. Zaudernd, zögerlich und höchst überzeugend verkörpert Ex-"Shooter" Mark Wahlberg den Naturkundelehrer Elliot Moore, der plötzlich aus seiner Lethargie wachgerüttelt wird und um sein Leben laufen muss.

Ein simpler Windstoß durch New Yorks Central Park setzt alles in Gang. Blätter rauschen, Bäume bewegen sich leicht, Tiere reagieren nervös. Dann, nach einem Moment der Stille, des Innehaltens, beginnen die Menschen Suizid zu begehen - zu Hunderten, unbewegt, unbeteiligt. Schnitt. Eine andere US-Metropole: Philadelphia. Der Schulunterricht wird unterbrochen. Der Direktor informiert das Kollegium: Im Stadtpark ist es zum Massenselbstmord gekommen. Ursache unbekannt. Die Verantwortlichen empfehlen, die Stadt zu verlassen. Moore eilt nach Hause zur entfremdeten Frau (Zooey Deschanel). Man packt das Nötigste zusammen und hetzt zum Zug, der einen aufs Land, in vermeintliche Sicherheit bringen soll. "The Green Effect" hieß die Arbeit ursprünglich und dieser Titel verrät eher, um was es sich hier handelt: Um einen grünen Horrorfilm, einen Öko-Thriller mit einem unsichtbaren Feind als Gegner.

Ging es bei Siegels dämonischen "Körperfressern" 1956 im Subtext um den paranoiden Kommunisten-Jäger Senator McCarthy, wird hier ein noch schlimmerer Bösewicht paraphrasiert: der Mensch selbst. Er versucht, vor seinen eigenen Untaten davonzulaufen; vergeblich, wie Shyamalan mit unerbittlicher Konsequenz vor Augen führt. Elliot, sprich jeder einzelne von uns, muss sich seinen Problemen stellen, der Umwelt, der Politik, dem Partner, und sich um die Mitmenschen kümmern. Im diesem speziellen Fall die achtjährige Tochter (Ashlyn Sanchez) des Mathematikkollegen (John Leguizamo), der sich einfach eine Kugel durch den Kopf gejagt hat. Keine Tricktechniker bemüht der Regisseur und auch keine Effektezauberer, ein paar im Zeitraffer dahinziehende Wolken, ein Dutzend Leiber, die von Bäumen baumeln, der durch ein Rohr verfremdete Hall einer Stimme und der bedrohliche Score von Langzeitmitarbeiter James Newton Howard. Der Schrecken ist perfekt. Minimalismus ist angesagt, in Bild und Ton. Zuschauer und Held befinden sich stets ungefähr auf demselben Wissenstand, was jeden Schatten zur Gefahr werden lässt und natürlich alle Mitbürger. Steckt er mich an? Sie? Bin ich jetzt dran? Und da kommt schon wieder etwas Wind auf. geh.

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Info

Plakat des Films: The Happening
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.06.2008

USA 2008

Länge: 1 h 30 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Happening

Regie: M. Night Shyamalan

Drehbuch: M. Night Shyamalan

Musik: James Newton Howard

Produktion: Barry Mendel, M. Night Shyamalan, Sam Mercer

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Tak Fujimoto

Schnitt: Conrad Buff

Ausstattung: Jeannine Oppewall

Website: http://www.the-happening.de