Packendes Drama mit Liam Neeson über eine Gruppe von Männern, die nach einem Flugzeugabsturz in der Wildnis von Alaska gegen das eisige Klima und hungrige Wölfe ums Überleben kämpfen.

Kinostart: 12.04.2012

Szenenbild aus The Grey - Unter Wölfen mit Liam NeesonLiam Neeson

Liam Neeson
als John Ottway

Frank Grillo
als Diaz

Dermot Mulroney

Dermot Mulroney
als Talget

Dallas Roberts
als Hendrick

Joe Anderson
als Flannery

Nonso Anozie
als Burke

Ben Bray
als Hernandez

James Badge Dale
als Lewenden

Die Handlung von The Grey - Unter Wölfen

Acht Männer, alles Mitarbeiter einer Erdölraffinerie, überleben den Absturz ihres Flugzeugs, das sie in den verdienten Urlaub bringen sollte. Doch in der gottverlassenen Wildnis von Alaska bleibt der Tod weiterhin in Lauerstellung. Er kommt durch eisige Kälte, Hunger und Erschöpfung, vor allem aber durch ein großes Rudel hungriger Wölfe, die in ihrem Revier keine Eindringlinge dulden. Auf der Flucht vor den Tieren kämpfen die Männer gegen die Elemente und die furchterregenden Jäger, die unerbittlich Beute machen.

Ein Flugzeug, das die Mitarbeiter einer Erdölraffinerie in die Heimat transportieren soll, stürzt in schwerem Schneetreiben über dem winterlichen Polarkreis ab, und nur acht Männer überleben den Aufprall in der waldigen Einöde. Die sehen sich bald ohne Nahrung und Aussicht auf Hilfe von außerhalb einem Rudel hungriger Wölfe gegenüber. Die Tiere folgen den Männern auf ihrer Odyssee Richtung Süden und schlagen immer wieder unvermittelt aus dem Hinterhalt zu, um Beute zu machen. Ein grausamer Überlebenskampf beginnt.

Ein Gruppe von Industriearbeitern überlebt einen Flugzeugabsturz, nur um ins Visier hungriger Wölfe zu geraten. Der Tierhorror macht bei den Wölfen Station, Liam Neeson bekommt es als Jäger mit ein paar besonders schlimmen zu tun.

Kritik zu The Grey - Unter Wölfen

In Joe Carnahans packendem Überlebensdrama machen hungrige Wölfe in der eisigen Natur Alaskas unerbittlich Jagd auf den Menschen.

Nach "Das A-Team - Der Film" inszeniert Joe Carnahan ein weiteres Gruppenerlebnis. Nun allerdings nicht mehr als aufwendigen Actionzirkus, sondern als existentialistisches Duell mit dem Tod, der unterschiedliche Gestalt annimmt, vor allem aber durch Wölfe, unheimlich in Furchtlosigkeit, Intelligenz und Konsequenz, allgegenwärtig ist. Der erste Schwenk über eine verschneite, wolkenverhangene Bergkulisse mit spärlichem Tageslicht etabliert das titelgebende endlose Grau - eine lebensfeindliche Natur, in der nur Blut farbliche Akzente setzt.

In diese Wildnis hat es Mitarbeiter einer Erdölraffinerie und auch den Scharfschützen Ottway (Liam Neeson) verschlagen, der die Männer vor Wölfen und Bären beschützen soll. Ausgerechnet dieser seelisch angezählte Schweiger, der im Grunde längst tot ist und sich an Erinnerungen an seine verlorene Liebe klammert, wird zum Turm in einem Kampf, der selbst die härtesten Typen auf die Essenz ihrer Persönlichkeit, frei von Fassaden, zurückführt. Nach einem Flugzeugabsturz stemmen sich acht Überlebende, fern von jeglicher Zivilisation, gegen das schier unüberwindbare Problempaket, das die Natur ihnen entgegenschleudert: eisige Kälte, peitschender Wind, tiefer Schnee, endlose Weiten, großer Hunger und Wölfe, die in ihrem Revier keine anderen Jäger dulden. Mehrere Tage und Nächte folgt der Film diesen Männern auf ihrer Flucht vor den Tieren, deren Leitwolf seine Entsprechung in Neesons Alphamann hat.

Ottway ist neben Henrick (stark: Dallas Roberts) auch das moralische Zentrum des Films, der seine Actionsequenzen als Blitzangriffe kurz hält, dabei nie auf Spektakel, sondern Intensität setzt. Viele der Attacken sind nah oder halbnah mit Handkamera gedreht, was dem Realismus zugutekommt, aber auch das limitierte Budget des Films spiegelt, der mit echten Wölfen, animatronischen Puppen, aber nur wenigen, nicht immer überzeugenden Digitaleffekten arbeitet. Ein Defizit, das für den Wirkungsgrad des Films bedeutungslos bleibt. Denn Carnahan hält den Bedrohungsfaktor hoch - über den Sound, über simple visuelle Boten wie leuchtende Augen oder der Atem der Tiere im nachtschwarzen Wald. In Momenten des Innehaltens stellt "The Grey" Fragen zur Entscheidungsfreiheit des Menschen, zu Gott oder zu Lebensinhalten und bleibt dem realistischen Ansatz auch im couragierten Finale kompromisslos treu. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 2677 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.04.2012

USA 2011

Länge: 1 h 57 min

Genre: Action

Originaltitel: The Grey

Regie: Joe Carnahan

Drehbuch: Joe Carnahan, Ian Mackenzie Jeffers

Buchvorlage: Ian Mackenzie Jeffers

Musik: Marc Streitenfeld

Produktion: Ridley Scott, Mickey Liddell, Joe Carnahan, Jules Daly

Kostüme: Courtney Daniel

Kamera: Masanobu Takayanagi

Schnitt: Roger Barton, Jason Hellmann

Ausstattung: John Willett

Website: https://www.facebook.com/TheGreyMovie