High-Tech-Science-Fiction-Thriller, in dem Arnold Schwarzenegger geklont wird.

Kinostart: nicht bekannt

Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger
als Adam Gibson

Tony Goldwyn

Tony Goldwyn
als Michael Drucker

Michael Rapaport

Michael Rapaport
als Hank Morgan

Michael Rooker
als Robert Marshall

Robert Duvall
als Dr. Weir

Wendy Crewson
als Natalie Gibson

Terry Crews
als Vincent

Sarah Wynter
als Talia Elsworth

Rodney Rowland
als Wiley

Anne Reid
als Clara Gibson

Don McManus
als RePet Verk

Steve Bacic
als Johnny Phoenix

Ken Pogue
als Sprecher Day

Christopher Lawford
als Police Lieutenant

Colin Cunningham
als Tripp

Wanda Cannon
als Katherine Weir

Jennifer Gareis
als Virtuelle Freundin

Handlung

Der einfache Familienvater Adam Gibson kommt von der Arbeit nach Hause und muss feststellen, dass ein Klon seinen Platz bei Frau und Kind eingenommen hat. Doch so leicht lässt er sich nicht aus seinem ehemals perfekten Leben verjagen und er beginnt Nachforschungen anzustellen, die ihn zu einer mächtigen Firma führen, die zwei Killer auf ihn ansetzt, die, da ebenso klonbar, praktisch unsterblich sind...

Helikopterpilot Adam Gibson staunt nicht schlecht, als er eines Tages nach getaner Arbeit auf der heimischen Hausmatte steht und feststellen muss, dass bereits ein Doppelgänger den Posten als Familienvater eingenommen und seinen frischgebackenen Geburtstagskuchen angeschnitten hat. Als dann auch noch postwendend unbekannte Bösewichte nach seinem Leben trachten, zieht der begreiflicherweise erregte Bürger auf einen fulminanten Rachefeldzug - und fördert eine umfassende Verschwörung in Kreisen kriminellen Humangenetiker zutage.

Als Familienvater Adam Gibson eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, muss er feststellen, dass er durch einen Klon ersetzt wurde. Er beginnt um sein ehemals so perfektes Leben zu kämpfen. Action mit Schwarzenegger.

Kritik

Auch im Jahr 2000 bleibt das Rezept für Arnold-Action unverändert. Verfolgungsjagden, Waffendemos, Stunts, visuelle Effekte und coole Sprüche in hitzigen Situationen bilden auch das Fundament des von Schwarzenegger koproduzierten Thrillers "The 6th Day", in dem der Superstar als Familienmensch illegal geklont und damit als lebender Beweis für die Gesetzesverletzung zum Kandidaten für eine Sofortentsorgung wird. Wie schon im letzten Jahr mit "End of Days" geschehen, wird auch dieses Spektakel als vorweihnachtliche Kino-Alternative angeboten. Die von Bond-Regisseur Roger Spottiswoode ("Der Morgen stirbt nie") bereitete Bescherung sollte sich auch im Rahmen des Vorgängers, der etwa 2,1 Millionen Zuschauer anlockte, bewegen.

Mit futuristischen Thrillern wie "Predator", den "Terminator"-Filmen und "Totale Erinnerung - Totall Recall", der deutlichsten Folie für "The 6th Day", hat der 53-jährige seine Karriere begründet und konsolidiert. Aus kommerzieller Sicht scheint eine Veränderung des Konzepts nicht geboten, auch wenn Abnutzungserscheinungen zumindest für Kenner des Schwarzeneggerkatalogs nicht zu übersehen sind. Visuell wirklich innovative Elemente mit Ereignischarakter, die manche dieser Genrevorgänger auszeichneten, weist "The 6th Day" kaum auf, auch wenn es virtuelle Freundinnen, ferngesteuerte Hi-Tech-Hubschrauber, Autos mit vollautomatischen Navigationssystemen oder riesige Hologramme in Einkaufszentren gibt. Die Zukunft soll erkennbar bleiben, bereits bestehende Technik nur etwas weitergedacht werden. Das Resultat ist eine Welt, in der Nahrungsmittel oder Haustiere in beliebiger Menge und Variation reproduziert werden können, das Klonen von Menschen aber unter strengster Strafe steht. Drucker (Tony Goldwyn), der mächtige Multimilliardär und Herr über Replacement Technologies, glaubt aber unerschütterlich an die kommerzielle Zukunft dieses moralisch massiv umstrittenen Geschäfts, das er im Geheimen und im kleinen Rahmen längst betreibt. Eine unvorhersehbare Situation, die mehrere Leben kostet, zwingt ihn, Schwarzeneggers Familienvater Adam Gibson zu klonen. Denn er glaubt, Hubschrauberpilot Gibson sei bei diesem Vorfall getötet worden, der unbedingt vertuscht werden muss, womit eine perfekte Kopie zurück ins traute Gibson-Heim geschickt wird. Das Dilemma ist nur, dass Gibson überhaupt nicht war, wo ihn Drucker vermutete und quicklebendig erkennen muss, dass ihn ein Klon bei Frau und Kind ersetzt hat. Bevor er seinen Erstanspruch anmelden kann, beginnt ein Todeskommando Druckers die Jagd auf den Ahnungslosen, der nach Erklärungen für seine Situation sucht, damit das Imperium Druckers gefährdet und unaufhörlich von den unzerstörbaren Killern durch verschiedene Actionszenarien gehetzt wird, die in klassischer Schwarzenegger-Manier einen coolen Spruch als witzigen Ausklang zu setzen versuchen. Als besinnliche Atempause und moralische Fragestellung dient der Gewissenskampf von Druckers Chefwissenschaftler, der seine todkranke und des Lebens überdrüssige Frau nicht verlieren will und von Robert Duvall solide, aber ohne große Ausrufezeichen gespielt wird. Die schauspielerische Leistung Schwarzeneggers befindet sich traditionell in einer ganz eigenen Kategorie und wird von der Synchronisation mit Sicherheit aufgewertet werden. Weil der Plot im Grunde auf ein geradliniges, relativ seelenloses Jagdszenario aufbaut, das auch durch eine Pointe im letzten Akt keine wesentliche Veränderung erfährt, wird der Zuschauer nicht vor Verständnisprobleme gestellt. Was zählt, sind Action, Tempo, ein lockerer Umgangston und das Image Schwarzeneggers, was auch im neuen Jahrtausend seinen Fans genug sein sollte. kob.

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Info

Plakat des Films: The 6th Day
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2000

Länge: 2 h 3 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: The 6th Day

Regie: Roger Spottiswoode

Drehbuch: Marianne Wibberley, Cormac Wibberley

Musik: Trevor Rabin

Produktion: Arnold Schwarzenegger, Jon Davison, Mike Medavoy

Kostüme: Trish Keating

Kamera: Pierre Mignot

Schnitt: Dominique Fortin, Michel Arcand, Mark Conte

Ausstattung: James Bissell, John Willett, Patrick Banister, Chris Burian-Mohr, Douglas Hardwick

Website: http://www.6th-day-der-film.de