Das Antihelden-Team aus der Comic-Schmiede DC löst die Probleme, für die Superman zu brav ist. Kompromisslose Action mit Joker, Deadshot & Co.!

Kinostart: 18.08.2016

Will Smith

Will Smith
als Floyd Lawton/Deadshot

Margot Robbie

Margot Robbie
als Dr. Harleen Quinzel/Harley Quinn

Jared Leto

Jared Leto
als Joker

Joel Kinnaman
als Colonel Rick Flagg

Cara Delevingne

Viola Davis
als Amanda Waller

Jai Courtney
als Captain Boomerang

Jay Hernandez
als Diablo

Adewale Akinnuoye-Agbaje
als Killer Croc

Ike Barinholtz
als Captain Griggs

Karen Fukuhara
als Katana

Adam Beach
als Christopher Weiss/Slipknot

Common

David Harbour

Scott Eastwood
als Lieutenant "GQ" Edwards

Handlung

Worst Heroes Ever! Wenn die Bösesten der Bösen eine Task Force bilden, um die Welt zu retten, macht euch auf was gefasst! In Suicide Squad, der stargespickten DC-Comicverfilmung von David Ayer, Drehbuchautor von Hits wie The Fast and the Furious und Training Day, kämpfen die durchgeknallten Knastbrüder und -schwestern gegen Angreifer von allen Seiten. Sie hauen, sie beißen, sie brennen – im Gegenzug für Haftminderung.

Beim Rundumschlag teilen hier Margot Robbie als Harley Quinn, Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Croc, Karen Fukuhara als Kitana, Joel Kinnaman als Rick Flagg, Jai Courtney als Boomerang und Will Smith als Deadshot aus. Das Selbstmordkommando, das keinen Spaß kennt, ihn aber bedingungslos haben will, ist ab 18. August im Kino-Einsatz, extrem hautnah und scary in Digital 3D!

Nach Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice und diesem dritten Film aus dem DC-Universum sorgt dann Zack Snyder ab 2017 mit Justice League für Nachschub.

Kritik

Konventionell actionbetonte DC-Comics-Verfilmung mit Ensemblebesetzung um eine Gang von Superbösewichten, die als Verbrechensbekämpfer eingesetzt werden.

Der versierte Actionregisseur David Ayer ("Fury", "End of Watch") begibt sich damit in zweierlei Hinsicht auf Neuland: Zum einen ist dies seine erste Comicadaption und zum zweiten muss er erstmals den Einschränkungen eines PG-13-Ratings gerecht werden. Darüberhinaus hat er mit den Vorgaben des bereits etablierten Comic-Universums, das auch von Batman, Superman und Co. besiedelt wird, zu arbeiten. Dies bringt den Auftritt von Batmans Erzfeind Joker (Jared Leto) sowie einen kurzen Flashback mit dem schwarzen Knight höchstpersönlich mit sich, wobei beide die einzig bekannten Figuren für das Allgemeinpublikum sein dürften.

So gilt es für Ayer zunächst die Figuren des bunt zusammen gewürfelten, ethnisch diversen Suicide Squads von Misfits einzuführen. Diese umfassen den treffsicheren Auftragskiller Deadshot (Will Smith lässt sein Charisma aufblitzen), Jokers Kickass-Freundin Harley Quinn (eine showstehlende Margot Robbie), den depressiven Pyromanen El Diabolo (Jay Hernandez aus "End of Watch"), sowie Captain Boomerang, Slipknot, Krokodilmensch Killer Croc und Samuraikämpferin Katana, die jeweils mehr als Randfiguren angelegt sind. Zusammengeführt werden sie von der regierungsbeauftragten Agentin Amanda Waller (Viola Davis gewohnt autoritär), die ihnen zwecks Kontrolle explosive Implante verpassen lässt. Als Antagonistin fungiert die 7000 Jahre alte Hexe Enchantress, die vom Körper der Archäologin June Moon (Model Cara Delevingne in einer Doppelrolle) Besitz ergreift. Sie kreiert eine Armee von Killerkreaturen, verschafft ihrem Bruder Incubus einen neuen Körper und trachtet danach Midway City und schließlich die gesamte Welt in Schutt und Asche zu legen.

Dem hat das Team natürlich einiges entgegen zu setzen, was genreüblichen Feuergefechten und Handgemengen Vorschub leistet. Dabei ertönt ein unpassend altbackener Orchesterscore von Steven Price, der bereits die Kompositionen für "Fury" beisteuerte. Die Songs des Soundtracks hingegen stammen vorrangig von aktuellen Interpreten wie Lil Wayne, Skrillex, Eminen und twenty one pilots. Außerdem sind Neuaufnahmen von Golden Oldies wie "You Don't Own Me" und "Bohemian Rhapsody" zu hören. Als interessanterer Subplot wird die krankhafte Amour Fou von Harley Quinn und Joker eingewoben, wobei Flashbacks die Backstory liefern. Überhaupt kristallisiert sich die Figur von Harley Quinn mit ihren charmant unbeirrbar ehrlichen Onelinern als humorvoller Lichtblick heraus, so dass bereits ein Spin-Off im Gespräch ist. Sie erfüllt das Versprechen des Trailers von gesetzloser Coolness und espritvoller Eigenwilligkeit, während der Rest des Films (und die Mehrheit der Figuren) nicht über mittlerweile etwas abgenutzte Genrekonventionen hinauswachsen können. Spaß macht das Superbaddie-Spektakel dennoch und eine Fortsetzung wird nicht ausbleiben. ara.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 18.08.2016

USA 2016

Länge: 2 h 3 min

Genre: Action

Originaltitel: Suicide Squad

Regie: David Ayer

Drehbuch: David Ayer

Musik: Steven Price

Produktion: Charles Roven, Richard Suckle

Kostüme: Kate Hawley

Kamera: Roman Vasyanov

Schnitt: John Gilroy

Ausstattung: Oliver Scholl

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