Abschluss von George Lucas' Saga über die Verführung, Verbannung und Erlösung eines Jedi.

Kinostart: nicht bekannt

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Obi-Wan Kenobi

Natalie Portman

Natalie Portman
als Padm

Hayden Christensen

Hayden Christensen
als Anakin Skywalker

Christopher Lee
als Count Dooku

Samuel L. Jackson
als Mace Windu

Frank Oz
als Yoda

Ian McDiarmid
als Palpatine

Temuera Morrison
als Commander Cody

Jimmy Smits
als Senator Bail Organa

Anthony Daniels
als C-3PO

Kenny Baker
als R2-D2

Bruce Spence
als Tion Meddon

Peter Mayhew
als Chewbacca

Genevieve O'Reilly
als Senator Mon Mothma

Ahmed Best
als Jar Jar Binks

Joel Edgerton
als Owen Lars

Jay Laga'aia
als Captain Typho

Oliver Ford Davies
als Gouverneur Sio Bibble

Keisha Castle-Hughes
als K

Bonnie Piesse
als Beru Whitesun-Lars

Christopher Kirby
als Giddean Danu

Jeremy Bulloch
als Captain Colton

Rena Owen
als Nee Alavar

Bodie Taylor
als Clone-Trooper

Rebecca Jackson Mendoza
als K

Kee Chan
als Mal

Warren Owens
als Fang Zar

Silas Carson
als Ki-Adi-Mundi/Nute Gunray

Matt Sloan
als Plo Koon

Kenji Oates
als Saesee Tiin

Ben Cooke
als Kit Fisto

Mary Oyaya
als Luminara Unduli

Nalini Krishan
als Barriss Offee

Graeme Blundell
als Ruwee Naberrie

Trisha Noble
als Jobal Naberrie

Claudia Karvan
als Sola Naberrie

Wayne Pygram
als Gouverneur Tarkin

David Bowers
als Mas Amedda

Rohan Nichol
als Captain Antilles

Amanda Lucas
als Terr Taneel

Jett Lucas
als Zett Jukassa

Tux Akindoyeni
als Agen Kolar

Matt Rowan
als Senator Orn Free Taa

Amy Allen
als Aayla Secura

Keira Wingate
als Ryoo Naberrie

Hayley Mooy
als Pooja Naberrie

Sandi Finlay
als Sly Moore

Katie Lucas
als Chi Eekway

Kristy Wright
als Mot

Coinneach Alexander
als Whie

Mousy McCallum
als Bene

Handlung

Nach drei Jahren Krieg jagt General Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) noch immer seinem Erzfeind Count Dooku (Christopher Lee) hinterher. Zur Beunruhigung der schwangeren Padme (Natalie Portman) nutzt daheim der endgültig vom Bösen korrumpierte Kanzler (Ian McDiarmid) die Gelegenheit, um den jungen Anakin Skywalker (Hayden Christensen) mit Versprechungen von unbegrenzter Macht auf die dunkle Seite zu ziehen. Eine Konfrontation mit Obi-Wan Kenobi scheint unausweichlich.

Rund drei Jahrzehnte nach den spektakulären Anfängen setzt George Lucas, der Vater des modernen Blockbuster-Kinos, seiner Saga das diesmal besonders dunkel gefärbte Krönchen auf.

Während sich der Krieg der Republik gegen die Separatisten verschärft, benutzt Kanzler Palpatine die Situation zum Ausbau seiner Macht. Immer mehr zieht er den Jedi Skywalker auf seine Seite, missbraucht seine Angst um den Verlust der großen Liebe, um ihn für seine Pläne zu gewinnen. Schließlich vollzieht sich die Wende, die Anakins Familie, viele Leben und die Ordnung in der Galaxie zerstört.

Nichts weniger als das Rätsel um den Sinneswandel des schmucken Jung-Jedis Anakin zum bösen Helmträger wird im vorerst letzten Abenteuer der Sternensaga gelüftet. Zuvor aber gibt's noch ausgiebig interstellare Klonkriege sowie die mit den Zwillingen Luke Skywalker und Leia schwangere Amidala zu bestaunen und es gilt, den fiesen Sith-Lord Sidious schachmatt zu setzen, bis es schließlich zur finalen Auseinandersetzung zwischen dem immer böser werdenden Anakin und seinem tief enttäuschten Ex-Mentor Obi-Wan Kenobi kommt.

Kritik

Es ist vollbracht! Ein Vater stirbt, wird als Vader wiedergeboren, doch kein irdischer Jedi muss fürchten, wie er von der dunklen Seite der Macht verführt zu werden. Denn die Rache der Sith wird keinen Zorn zeugen unter den Schülern von Master Lucas, der mit dem Abschluss der Skywalker-Saga die Erwartungen auf einen starken, düsteren Abschied erfüllt. Alle losen Enden werden verknüpft und die Saat gesät für eine neue Hoffnung mit Nonstop-Action und einem Heldenfriedhof, der von Millionen besucht werden wird. "Die Furcht vor Verlust ein Pfad zur dunklen Seite ist", weiß Yoda. Nicht nur deshalb sollte der Verleih eine kommerzielle Enttäuschung bei diesem Blockbuster nicht befürchten.

Nach den Kinderjahren von "Episode I" und dem Romantikkitsch von "Episode II" bietet das Finale Grande wenig Angriffsflächen für die Fangemeinde. Lucas, der die Anakin-Amidala-Lovestory nie wirklich in den Griff bekam, zieht sich hier auffallend daraus zurück. Wenige Szenen thematisieren die Schwangerschaft und Anakins Angst, seine Frau zu verlieren - das Hauptmotiv für seine Annäherung an die dunkle Seite, die ihm verspricht, den Tod zu überwinden. Auch wenn Amidala im letzten Akt wieder in die Handlung eingreift, bleibt diese Beziehung skizzenhaft, wird überlagert von der Vater-Sohn-Dynamik zwischen dem Jedi und Kanzler Palpatine, der das Isolationsgefühl des Waisen benutzt, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Wundern über die Attraktion der Schattenfraktion, die auch in der Faszination der Vader-Figur zum Ausdruck kommt, muss sich keiner. Sind die Jedi heroische, aber distanzierte Geschöpfe, die ihre Gefühle kontrollieren und damit nicht zulassen, leben die Sith mit ihren Emotionen, sind damit trotz ihrer Ziele und Taten menschlicher als die entrückten Nobelkrieger. Lucas ist fasziniert von diesem Aspekt, zeigt die Zerrissenheit Anakins und die Kluft zwischen rational und emotional.

Wie schon in den ersten Prequels wird eine starke neue Figur als Repräsentant des Bösen eingeführt. General Grievous, eine komplette CGI-Kreation, verbindet als Cyborg Organisches und Mechanisches und hat als Anführer der Droiden-Armee Palpatine entführt. Das resultiert zu Beginn des Films in der einzigen, aber eindrucksvollen Raumschlacht und schließlich in der Tötung Count Dookus durch den jungen Skywalker. Ein Mosaikstein im Masterplan des Kanzlers, der in seinem Schützling das Misstrauen gegen die Jedi sät, die vermeintlich Senat und Republik kontrollieren wollen. Als Anakin trotz seiner Leistungen nicht zum Master ernannt wird, geht die Saat auf. Das Drehbuch trennt Meister und Schüler, lässt Obi-Wan Grievous verfolgen, damit das Gift Palpatines bei Anakin wirken kann. Mit der Enttarnung des Kanzlers als Sith Lord und dem Duell mit Jedi-Master Windu, der im Kampf eherne Ordens-Regeln bricht, vollzieht sich die Wende, bricht Anakins Weltbild zusammen. Vom väterlichen Mentor, der alle Jedi töten will, als Darth Vader getauft, wird dieser zur Vernichtungsmaschine, die sogar Kinder tötet. Parallelen zum Dritten Reich, die bereits in der ersten Trilogie deutlich wurden, sind offensichtlich - auch in der Architektur. Auf einem Vulkanplaneten kommt es schließlich zur finalen, in ihren Effekten nicht immer überzeugenden Abrechnung zwischen Obi-Wan und seinem Schüler, vollzieht sich der letzte Schritt der Verwandlung Vaders.

Sein erstes Schnaufen ist eine opernhafte Verbeugung vor den Erwartungen der Fans, denen sich der ganze Film verpflichtet hat. Viele traumhafte Panoramen gibt es zu bestaunen, wie auch zahlreiche rasante Laserduelle und Verfolgungsjagden. In den Actionszenen dominiert das Element Mensch, dominiert der Zweikampf, der so viele Gliedmaßen und Opfer kostet wie kein Teil der "Star Wars"-Reihe zuvor. Wie gewohnt werden viele unterschiedliche Planeten in den Plot integriert, darunter auch der Heimatplanet der Wookies, die allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auch wenn Hayden Christensen das emotionale Spektrum seiner Figur nicht ausspielen kann, wird die Tragödie Vaders, die in verblendeter Wahrnehmung und kompletter Verstümmelung gipfelt, deutlich. Darauf kam es Lucas an, der keinen Grund hat, sich mit Yodas "Versagt ich habe" zu solidarisieren. Alles fügt sich, alles endet, und trotz kleiner Defizite ist es eine Leistung des Films, dass man diesen Abschied wirklich bedauert. kob.

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Info

Plakat des Films: Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2005

Länge: 2 h 20 min

Genre: Action

Originaltitel: Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Musik: John Williams

Produktion: Rick McCallum, George Lucas

Kostüme: Trisha Biggar

Kamera: David Tattersall

Schnitt: Roger Barton, Ben Burtt

Ausstattung: Gavin Bocquet, Phil Harvey, Peter Russell, Ian Gracie, David Lee

Website: http://www.starwars.de