Witzig aufgepeppter Alltag einer aufstrebenden Band. Der erste Spielfilm von und mit den fünf Spice-Girlies.

Kinostart: 01.01.1998

Emma Bunton
als Emma (Baby Spice)

Richard E. Grant

Richard E. Grant
als Clifford

Geri Halliwell
als Geri (Ginger Spice)

Alan Cumming
als Piers Cuthbertson-Smyth

Melanie Brown
als Mel B (Scary Spice)

George Wendt
als Martin Barnfield

Melanie Chisholm
als Mel C (Sporty Spice)

Mark McKinney
als Graydon

Victoria Beckham
als Victoria (Posh Spice)

Richard O'Brien
als Damien

Roger Moore
als Boss

Barry Humphries
als Kevin McMaxford

Jason Flemyng
als Brad

Claire Rushbrook
als Deborah

Naoko Mori
als Nicola


als Dennis

Bill Paterson
als Brian

Stephen Fry
als Richter

Richard Briers
als Bischof

Bob Geldof
als Bob Geldof

Michael Barrymore
als Mr. Step

Bob Hoskins
als Bob Hoskins

Elton John
als Elton John

David Fahm
als TV-Kameramann

Hugh Laurie
als Poirot

Jools Holland
als Musikdirektor

Kevin McNally
als Polizist

Steven O'Donnell
als TV-Tontechniker

Jennifer Saunders
als Modebewu

Elvis Costello
als Barkeeper

Simon Shepherd
als Arzt

The Dream Boys
als The Dream Boys

Denise Stephenson

Simon Chandler

Dominic West

Jonathan Ross
als Jonathan Ross

Kevin Allen
als Genarro

Devon Anderson
als Jack

Craig Kelly
als Junger Mann

Perdita Weekes
als Evie

Neil Mullarky
als Mann

Cathy Shipton
als Hebamme

Peter Sissons
als Nachrichtensprecher

Neil Fox

Llewella Gideon

Marian McLoughlin

Guy Gowan

Simon Ellis

Die Handlung von Spiceworld - Der Film

Fünf Tage haben die Spice Girls noch, bis sie zum ersten Mal in ihrer Karriere in der Royal Albert Hall auftreten sollen. Bis dahin gilt es für das Girl-Power-Quintett noch, zahllose Fototermine, Proben, TV-Auftritte und Nachtclub-Besuche zu absolvieren, während sie auf Schritt und Tritt von Paparazzis und Fans verfolgt werden - immer angetrieben von ihrem neurotischen Manager.

Fünf Tage im Leben der zur Zeit wohl berühmtesten Girls-Band, den "Spice Girls", die kurz vor ihrem ersten Auftritt in der altehrwürdigen Londoner Royal Albert Hall stehen. Die Damen sausen unter anderem mit einem Doppeldeckerwohnbus durch die Straßen der britischen Hauptstadt, hetzen vom Fototermin zur Tanzprobe, absolvieren TV-Auftritte und sind die Stars der exklusiven Nachtclubs. Auf Schritt und Tritt wird das Quintett dabei von hysterischen Fans, aufdringlichen Reportern und sogar einer Gruppe Außerirdischer verfolgt...

Die Spice Girls sind kurz vor ihrem großen Durchbruch - ihrem ersten Auftritt in der Royal Albert Hall. Doch bis die fünf quirligen Mädchen endlich auf der Bühne stehen, müssen noch einige Abenteuer bestanden werden. Kino-Musikfilm mit den "Spice Girls".

Kritik zu Spiceworld - Der Film

Kunterbunt und voller bekannter Melodien ist sie geraten, die würzige Filmwelt des erfolgreichsten Damenquintetts aller Zeiten. Fans wird es daher auch nichts weiter ausmachen, daß Logik, Sinn und Verstand striktes Zugangsverbot in das Universum der fünf properen Mädels von der Popstelle haben. Der legendäre Beatles-Film "Yeah, Yeah, Yeah!" von Richard Lester stand zwar Pate für diese beliebige Aneinanderreihung mehr oder minder witziger Episoden aus dem fiktiven Bandleben der Spice Girls, an die Klasse dieser wunderbaren Fake-Doku aus dem Jahr 1964 kommt der überzuckerte Lolli made in U.K. aber nicht heran.

Fünf Tage verbleiben noch, bis die Spice Girls ihrer Karriere mit einem Auftritt in der altehrwürdigen Royal Albert Hall einen weiteren Höhepunkt hinzufügen wollen. Zeit genug, um mit dem in den Farben des Union Jack gehaltenen Spice-Bus (am Steuer: ein schlanker Meat Loaf) durch London zu fahren (ausgiebig und immer wieder), einen Abstecher nach Mailand zu unternehmen, sich mit dem Manager zu streiten, sich Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft zu machen, Tagträumen nachzuhängen, Aliens zu begegnen, Discos zu besuchen, Tanzunterricht zu nehmen und einer Freundin bei der Geburt eines Babys zu helfen. Girl Power total also, mehr vermutlich, als Nichtfans vertragen können, die sich das neu formulierte Gruppenmotto "Spice Up Your Life" nicht aufs Banner geschrieben haben. Zur Abwechslung gibt es auch einige musikalische Einlagen, wobei es die Damen Posh, Ginger, Baby, Sexy und Sporty dabei belassen, altbekannte Gassenhauer ("Wannabe" etc.) in visuell weniger ansprechender Form als den bestens bekannten Videoclips zum besten zu geben.

Überhaupt ist die visuelle Umsetzung die eigentliche Enttäuschung in dem etwas lieblosen Kinoausflug eines bislang so makellos gehypten Markennamens. Den Tiefgang eines Scorsese hatte nun ohnehin niemand erwartet, dafür durfte man aber wenigstens auf die bildliche Grandezza und funkelnde Oberfläche eines guten Musikvideos hoffen. Regisseur Bob Spier will oder kann das nicht bieten. Vielmehr ist es ihm gelungen, selbst so verdiente Vollprofis wie Richard E. Grant oder George Wendt dazu zu bringen, sich auf das schauspielerische Nullniveau seiner fünf aufgeregt gackernden Stars zu bewegen. All das spielt für den Erfolg dieses allzu offensichtlich am Marketingreißbrett entstandenen Plastikfilmchens keine Rolle. Zwischen der Veröffentlichung des gleichnamigen Albums und der Frühjahrstour ideal plaziert, könnte einen Erfolg ohnehin nur der im Film immer wieder angesprochene Backlash gegen die Hypemaschine verhindern. Erste Anzeichen deuten ja bereits darauf hin, daß die Spice Girls ihren Zenit bereits überschritten haben.ts.

Extras

"Girl Power!" -  Der Ausruf war bereits in "Spice World" Programm

Die Spice Girls bekommen einen neuen Film!

Kürzlich knüpften die Spice Girls mit ihrer Reunion-Tour an ihre Erfolge aus den 90ern an. Jetzt dürfen sich Fans auf einen neuen Film freuen.

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Info

Plakat des Films: Spiceworld - Der Film

Kinostart: 01.01.1998

Großbritannien 1997

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Spice World

Regie: Bob Spiers

Drehbuch: Jennifer Saunders, Kim Fuller, Jamie Curtis

Musik: Paul Hardcastle

Produktion: Uri Fruchtmann, Barnaby Thompson

Kostüme: Kate Carin

Kamera: Clive Tickner

Schnitt: Andrea MacArthur

Ausstattung: Grenville Horner