Der mürrische Arthur gewinnt Stück für Stück seine Lebensfreude zurück, als er dem Chor seiner verstorbenen Frau beitritt.

Kinostart: 14.03.2013

Terence Stamp

Terence Stamp
als Arthur

Vanessa Redgrave

Vanessa Redgrave
als Marion

Gemma Arterton

Gemma Arterton
als Elizabeth

Christopher Eccleston
als James

Orla Hill
als Jennifer

Anne Reid
als Brenda

Barry Martin
als Timothy

Taru Devani
als Sujantha

Elizabeth Counsell
als Cheryl

Ram John Holder
als Charlie

Denise Rubens
als Marge

Arthur Nightingale
als Terry

Jumayn Hunter
als Steven

Bill Thomas
als Bill

Willie Jonah
als Robert

Calita Rainford
als Doktorin

Alan Ruscoe
als Richter

Dominic Kemp
als Arzt

Dalum Sivyer
als Heavy Metal Kid

Handlung

Arthur ist ein verbitterter alter Mann, der sein Herz aber am rechten Fleck hat und für seine Frau alles tun würde. Deshalb bringt er die lebenslustige Marion, deren große Passion das Singen ist, auch regelmäßig zu den Proben des Seniorenchors im Gemeindehaus. Als jedoch bei Marion Krebs im Endstadium festgestellt wird, bricht für Arthur eine Welt zusammen. Ein letztes Mal singt sie für ihren Mann ein Liebeslied, dann muss er sie zu Grabe tragen. Am Ende ist es die Musik, die dem Witwer in seiner dunkelsten Stunde Linderung verschafft.

Arthur ist ein bitterer alter Mann, der sein Herz aber am rechten Fleck trägt und für seine geliebte Frau alles täte. Deshalb bringt er die lebenslustige Marion, deren große Passion das Singen ist, auch regelmäßig zu den Proben des Seniorenchors im Gemeindehaus, obwohl er mit der Auswahl der Musik dort nur bedingt etwas anfangen kann. Als jedoch bei Marion Krebs im Endstadium festgestellt wird, bricht für Arthur eine Welt zusammen. Am Ende ist es die Musik, die dem Witwer in seiner dunkelsten Stunde Linderung verschafft.

Arthur liebt seine Marion, und die liebt Arthur und die Musik. Als Marion stirbt, bleibt Arthur noch die Musik. Vanessa Redgrave und Terence Stamp geben große Vorstellungen in diesem Liebesdrama mit Musical-Note.

Kritik

Zu Tränen rührendes Drama über einen verbitterten alten Mann, der nach dem Tod seiner geliebten Frau durch Musik Erlösung findet. Großes Schauspielkino mit Terence Stamp und Vanessa Redgrave.

Es kann so einfach sein, eine Geschichte über das Leben und den Tod, über bedingungslose Liebe und die allheilende Kraft der (Pop)Musik zu erzählen. Der englische Regisseur und Autor Paul Andrew Williams, dessen Filme wie "London to Brighton" oder "The Cottage" hierzulande auf DVD ausgewertet wurden, verblüfft nun mit einem kraftvollen Drama voller Tragik und Komik, einer unkonventionellen Love Story wie sie nur das Leben selbst schreiben konnte. Tatsächlich merkt der Filmemacher an, dass "Song für Marion" von seinen Großeltern und ihrer Liebe zueinander inspiriert sei. Im Film werden diese von Vanessa Redgrave, einer der großen Leading Ladies des britischen Kinos, und dem international renommierten Charakterdarsteller Terence Stamp in einzigartiger Manier verkörpert.

Er ist Arthur, ein griesgrämiger, verbitterter alter Mann ("Ich habe Nähe nie zugelassen"), der aber das Herz am rechten Fleck hat und alles für seine Frau tun würde. Sie ist Marion, eine charmante, lebenslustige Frau, die ihren Arthur so liebt wie er ist und einer großen Leidenschaft frönt: sich mit anderen Senioren regelmäßig zum Singen treffen, im Gemeindechor unter der Leitung der jungen, engagierten Musiklehrerin Elisabeth (Gemma Arterton, ein Bond-Girl wird erwachsen). Als bei Marion Krebs im letzten Stadium diagnostiziert wird, ändert sich plötzlich alles. Während Arthur den Boden unter den Füßen zu verlieren droht, sich immer mehr abschottet und sich zunächst sogar weigert, seine Frau zu ihren geliebten Chorproben zu bringen, setzt Elisabeth alles daran, dass die immer schwächer werdende Marion bei der Vorrunde zu einem Liederwettbewerb noch ein letztes Mal ein Solo singen kann. Dieses Solo, eine von Redgrave wunderbar eigenwillig vorgetragene Interpretation von Cyndi Laupers "True Colors", rührt zu Tränen und ist einer der emotionalen Höhepunkte des Films. Der wird lediglich von Stamps titelgebenden "Song für Marion" (Billy Joels Lullaby "Goodnight My Angel"), übertroffen den dieser, nachdem er seine Frau zu Grabe getragen und mittels der Musik endlich Frieden mit sich, seinem Sohn und der Welt geschlossen hat, auf zärtlichste Art und Weise beim abschließenden Liederwettstreit intoniert.

Einfach schön ist an diesem Film, der an eine fiktive Variante der emotional ebenso bewegenden Dokumentation "Young@Heart" über einen Seniorenchor auf Tournee erinnert, auch wie "unperfekt" und dadurch umso persönlicher und menschlicher Songs wie "You are the Sunshine of My Life" oder "Let's Talk about Sex" vorgetragen werden. Das macht "Song für Marion" zu einem wahren Fest für Musikliebhaber, Freunde des gehobenen Schauspielveteranenkinos und hoffnungslose Romantiker. lasso.

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Info

Kinostart: 14.03.2013

Großbritannien 2012

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Song for Marion

Regie: Paul Andrew Williams

Drehbuch: Paul Andrew Williams

Musik: Laura Rossi

Produktion: Ken Marshall, Philip Moross

Kostüme: Jo Thompson

Kamera: Carlos Catalán

Schnitt: Daniel Farrell

Ausstattung: Sophie Becher

Website: http://www.SongForMarion.de