Hitziger und witziger Londoner Gangsterthriller von Englands neuem Regiestar Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, Gras").

Kinostart: 22.03.2001

Benicio Del Toro

Benicio Del Toro
als Frankie Four Fingers

Dennis Farina

Dennis Farina
als Avi

Vinnie Jones

Vinnie Jones
als Bullettooth Tony

Brad Pitt
als One Punch Mickey

Rade Serbedzija
als Boris the Blade

Jason Statham
als Turkish

Alan Ford
als Brick Top

Michael Reid
als Doug the Head

Robbie Gee
als Vinny

Lennie James
als Sol

Ewen Bremner
als Mullet

Jason Flemyng
als Darren

Stephen Graham
als Tommy

Adam Fogerty
als Gorgeous George

Sorcha Cusack
als Mickeys Mutter

Andy Beckwith
als Errol


als Tyrone

Die Handlung von Snatch - Schweine und Diamanten

Als Dieb Frankie mit seiner jüngsten Beute, einem riesigen Diamanten, in London Zwischenstopp einlegt, entbrennt ein knallharter Interessensstreit um den Edelstein, in den sein amerikanischer Boss, eine britische Gangstergröße, ein russischer Konkurrent und eine Handvoll Schläger und Killer sowie eine Bande unberechenbarer Zigeuner verstrickt werden.

Ein von Franky Four Fingers in Antwerpen geraubter Diamant landet während dessen Zwischenstopp in London unter anderem bei falschen Rabbis, einem spielsüchtigen Kurier, einem russischen Schlimmfinger und im Magen eines Kampfhundes. Anspruch auf das Prachtstück erheben ein amerikanischer Gangster und eine britische Unterweltgröße - zu blöd, dass es da auch noch diesen unberechenbaren, Fäuste-schwingender Zigeuner gibt, der letztendlich allen ordentlich in die Suppe spucken wird...

Der Weg eines in Antwerpen geraubten Diamanten führt nach London in die Abgründe der internationalen Unterwelt und auch in den Magen eines Kampfhundes. Regisseur Guy Ritchie liefert High-Speed-Unterhaltung im MTV-Style mit Weltstar Brad Pitt.

Kritik zu Snatch - Schweine und Diamanten

Guy Ritchies "Bube, Dame, König, Gras" war 1998 eines der mitreißendsten Regiedebüts der letzten Dekade und öffnete dem britischen Nobody auch in Hollywood alle Türen. Nachdem sich schon der König von Kalifornien, Tom Cruise, für Ritchies Erstling stark gemacht hatte, wirbt nun Brad Pitt in einer Gastrolle für den Nachfolger. Der erzählt wieder eine lakonische, erbarmungs- und atemlose Gangstergeschichte mit umfangreichem Figurenpersonal und labyrinthischem Plot und könnte gerade bei den Zuschauern auf große Resonanz stoßen, die den Erstling des Madonna-Mannes vor zwei Jahren verpassten. Und das waren - unverständlicherweise - überraschend viele.

Wer Versäumtes nachholen will, den erwarten in "Snatch" erneut große und kleine Gangster, blumige Namen, die Hinterhofseite Londons, kurze, aber nicht schmerzlose Gewalt, originelle Typenkunde, einfallsreiche Szenenübergänge, viele Parteien mit einem Ziel, rastloses Tempo, ein Ich-Erzähler und ein sorgfältig ausgesuchtes Ensemble, in dem selbst Megastar Brad Pitt problemlos eingegliedert ist. Ritchies hektisches, viele Informationen und Zusammenhänge im Expressverfahren etablierendes und damit größte Aufmerksamkeit erforderndes Drehbuch beginnt in Antwerpen. Dort stiehlt Frankie Four Fingers (Benicio del Toro) im Auftrag seines amerikanischen Bosses (Dennis Farina) einen riesigen Diamanten, wird aber beim Zwischenstop in London selbst Opfer brutaler Gier. Der russische Gangster Boris lockt Frankie in eine Falle, lässt ihn verschwinden, woraufhin der Big Boss aus dem Big Apple eintrifft, um Frankie mit Hilfe der lokalen Geheimwaffe "Bullet Tooth" Tony (Vinnie Jones, wie einige andere Darsteller rekrutiert aus der Besetzung von "Bube, König, Dame, Gras") aufzuspüren. Der zweite zentrale Plotstrang, der schließlich mit dem ersten verwoben wird, dreht sich um das Dilemma zweier unerfahrener Boxpromoter, die mit dem Branchenriesen und Gangsterboss Bricktop (gruseliger kalter Brocken: Alan Ford) ins Geschäft gekommen sind, vor dem Kampf aber ihren geschmierten Preisboxer verlieren, weil ihn ein sturer irischer Zigeuner (Brad Pitt als nuschelnder Verrückter) mit einem Schlag ausknockt. In der Konsequenz soll Pitt ihn ersetzen, hat aber eigene Vorstellungen, ob er wirklich nach Absprache zu Boden gehen soll. Wie schon im Vorgänger beweist Ritchie erstaunliche Milieusicherheit in der Vorstellung und Zeichnung glaubhafter Gangster, die hier in allen Schattierungen, von eiskalt-skrupellos bis hin zu naiv-komisch, vertreten sind. Für viele dieser Typen hält Ritchie Kurzbiographien bereit, bombardiert den Zuschauer mit Informationen, Voraus-, Rückblenden und Blitzmontagen, bis am Ende jeder Plotstrang aufgelöst und Durchschnaufen erlaubt ist. Dass der hektische Rhythmus und das stilistische Überwältigungskino nicht jedermanns Geschmack sein können, ist für die Größenordnung der kommerziellen Auswertung entscheidender als die Abstriche, die in puncto Witz und Originalität im Vergleich zum Vorgänger gemacht werden müssen. kob.

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Info

Plakat des Films: Snatch - Schweine und Diamanten
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 22.03.2001

Großbritannien/USA 2000

Länge: 1 h 43 min

Genre: Action

Originaltitel: Snatch - Pigs and Diamonds

Regie: Guy Ritchie

Drehbuch: Guy Ritchie

Produktion: Matthew Vaughn, Guy Ritchie

Kostüme: Phoebe De Gaye

Kamera: Tim Maurice-Jones

Ausstattung: Hugo Luczyc-Wyhowski, Julie Philpott