Kate und Charlie lieben nicht nur sich, sondern auch den Alkohol. Ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als Kate beschließt trocken zu werden.

Kinostart: 09.05.2013

Mary Elizabeth Winstead

Mary Elizabeth Winstead
als Kate Hannah

Aaron Paul

Aaron Paul
als Charlie Hannah

Octavia Spencer

Octavia Spencer
als Jenny

Nick Offerman
als Dave Davies

Megan Mullally
als Direktorin Barnes

Mary Kay Place
als Rochelle

Kyle Gallner
als Owen Hannah

Bree Turner
als Freda

Mackenzie Davis
als Millie

Patti Allison
als Rocky

Natalie Dreyfuss
als Amber

Susan Burke
als Cora

Handlung

Vorschullehrerin Kate fasst es nicht als Problem auf, mit ihrem Mann Charlie ihren Gute-Laune-Lifestyle durch übermäßigen Alkoholkonsum zu sichern. Erst, als sie sich vor ihrer Schulklasse übergibt und in der Not behauptet, schwanger zu sein, regt sich ihr Gewissen. Während sich die Lüge verselbständigt, fasst Kate durch den aufmerksamen Kollegen Dave Mut, die Anonymen Alkoholiker zu besuchen und sich ihrer Sucht zu stellen. Nur Charlie zieht nicht mit und säuft weiter, was ihre Ehe auf eine schwere Probe stellt.

Vorschullehrerin Kate fasst es nicht als Problem auf, mit ihrem Mann Charlie ihren Gute-Laune-Lifestyle durch übermäßigen Alkoholkonsum zu sichern. Erst, als sie sich vor ihrer Schulklasse übergibt und in der Not behauptet, schwanger zu sein, regt sich ihr Gewissen. Während sich die Lüge verselbständigt, fasst Kate durch den aufmerksamen Kollegen Dave Mut, die Anonymen Alkoholiker zu besuchen und sich ihrer Sucht zu stellen. Nur Charlie zieht nicht mit und säuft weiter, was ihre Ehe auf eine schwere Probe stellt.

Die Beziehung eines trunksüchtigen Paars wird auf eine Probe gestellt, weil sie mit dem Trinken aufhören will. Unter die Haut gehende Tragikomödie über zwei alkoholkranke junge Menschen - ein Showcase für die starken Darsteller.

Kritik

Mary Elizabeth Winstead begeistert in dem Sundance-Hit als Lifestyle-Alkoholikerin auf dem Weg zur Abstinenz.

James Ponsoldts zweiter Sundance-Beitrag (nach "Off the Black" 2006) widmet sich abermals dem Alkoholismus und erzählt warmherzig-witzig, vor allem aber ehrlich und feinfühlig von der schmerzhaften Transformation von Leben und Charakter, wenn eine junge Frau ihren Gut-drauf-durch-Saufen-Lebenswandel ändert, nur ihr Ehemann nicht. Das 500.000 Dollar billige Low-Budget-Drama ist das glatte Gegenteil zur 31-Mio.-Produktion "Flight" und legt entwaffnend nahe, dass man keinen Jumbojet kopfüber landen muss, um überzeugend von der Flasche loszukommen.

Was neben dem Real-Life-Look und lebensechten Figuren vor allem an der ungekünstelt authentischen Mary Elizabeth Winstead ("The Thing") liegt, die, endlich einmal, ihr ganzes schauspielerisches Können ausspielen darf und sich als hippes Party-Girl Kate für einen Promille-Lifestyle entschieden hat, den sie gemeinsam mit ihrem lockeren Musiker-Gatten Charlie (Aaron Paul) teilt. Voll drauf sein bis zum Absturz gehört zum alle Konsequenzen ausblendenden Fun-Dasein dazu, das im von Charlies Eltern finanziertem Eigenheim erst möglich wird. Nach einem lost weekend, als die Vorschullehrerin sich morgens vor ihrer Schulklasse übergibt, realisiert sie entsetzt den Stand ihrer Abhängigkeit, gibt in der Not vor schwanger zu sein und wird von dieser sich verselbständigenden Lüge gnadenlos eingeholt. Aber es öffnet ihr die Augen - über den eigenen Schwindel und den wahren Charakter von Mutter und Ehemann.

Gerade als sie, nachdem sie der Vize-Rektor Dave (Nick Offermann als netter Kollege mit bizarren Aussetzern) zu den Anonymen Alkoholikern gelotst und ihre Sponsorin Jenny (herzlich: Octavia Spencer aus "The Help") liebevoll unterstützt haben, den Mut findet, der bislang mitfühlenden Schulleiterin ihre Sucht einzugestehen, wird sie für ihre Ehrlichkeit brutal bestraft und verliert den Job. Die Ehe ist mittlerweile ebenfalls zerbrochen, weil Charlie an seiner verantwortungslosen Verdrängungs-Existenz festhält. Das Leben ist eben kein Märchen, sondern ungerecht und Veränderungen sind schmerzvoll - was Winstead zu einer wahren Tour de Force nötigt, die keinen kalt lässt. Ein intimes Drama und glaubwürdiges Porträt in einem Milieu von hohem Wiedererkennungswert, flankiert von guten, dezent agierenden Nebendarstellern und zarter Musik. Gefilmt mit ungeschminkt-sanfter Handkamera, nutzt Ponsoldt einen zwanglos-natürlichen Anti-Hollywood-Stil, der reibungslos zwischen Humor und Schrecken die Waage hält. tk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.05.2013

USA 2012

Länge: 1 h 21 min

Genre: Drama

Originaltitel: Smashed

Regie: James Ponsoldt

Drehbuch: James Ponsoldt, Susan Burke

Musik: Andy Cabic, Eric D. Johnson

Produktion: Jennifer Cochis, Jonathan Schwartz, Andrea Sperling

Kostüme:

Kamera: Tobias Datum

Schnitt: Suzanne Spangler

Ausstattung: Linda Sena

Website: http://www.smashed-film.de

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