Der ehemalige KSK-Soldat Max (Til Schweiger) übernimmt als Personenschützer die heikle Aufgabe, die einzige Zeugin eines brutalen Mordes in Sicherheit zu bringen.

Kinostart: 27.09.2012

Handlung

Die 15-jährige Vollwaise Nina ist zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und wird Zeuge, wie der Magnat Backer einen kaltblütigen Mord begeht. Die Staatsanwaltschaft versucht, ihre Kronzeugin an einem geheimen Ort sicher unterzubringen, aber Backers Schergen sind schon unterwegs und richten ein Blutbad an. Der ehemalige KSK-Soldat Max Fischer rettet Nina in höchster Not und geht mit ihr in den Untergrund. Backers zu allem entschlossene Killer sind ihnen stets auf den Fersen, und Max weiß nicht, wem er vertrauen kann.

Die 15-jährige Vollwaise Nina ist zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und wird Zeuge, wie der Magnat Backer einen kaltblütigen Mord begeht. Die Staatsanwaltschaft versucht, ihre Kronzeugin an einem geheimen Ort sicher unterzubringen, aber Backers Schergen sind schon unterwegs und richten ein Blutbad an. Der ehemalige KSK-Soldat Max Fischer rettet Nina in höchster Not und geht mit ihr in den Untergrund. Backers zu allem entschlossene Killer sind ihnen stets auf den Fersen, und Max weiß nicht, wem er vertrauen kann.

Ein ehemaliger KSK-Soldat geht mit einem 15-jährigen Mädchen in den Untergrund, das von einer Gruppe von Killern verfolgt wird. Til Schweiger kann auch Action: Sein simpel gestrickter, aber effektiver Thriller wartet mit einer Reihe von Shootouts auf internationalem Niveau auf.

Kritik

Brisanter Thriller auf internationalem Niveau von und mit Til Schweiger, der als Personenschützer ein junges Mädchen vor Killern bewahren soll.

Til Schweiger macht das vermeintlich Unmögliche wahr: "Schutzengel" ist ein Actionfilm auf internationalem Niveau, aber punktgenau für ein großes deutsches Publikum gemacht - ein Thriller, der alle Konventionen und Sehgewohnheiten bedient, um im dritten Akt eine Volte zu schlagen und den Film eher unkonventionell, aber doch absolut typisch für den Filmemacher Schweiger aufzulösen. Schon in seinen Erfolgskomödien ("Keinohrhasen", "Zweiohrküken", "Kokowääh") hat er das System etabliert: Erst viel Comedy und zum Abgang ganz viel Gefühl. Bei seinem ersten Ausflug ins pure Genrekino seit seiner filmemacherischen Neuerfindung mit "Barfuss" agiert Schweiger, der das Drehbuch mit dem amerikanischen Ex-Elitesoldaten Paul Maurice schrieb, analog: Erst jede Menge Action - und zwar auf Augenhöhe mit vergleichbaren Filmen aus Hollywood oder Frankreich - und dann extra viel Emotion, anstatt die Story zum Duell zwischen Held und Bösewicht zuzuspitzen.

Das fühlt sich zunächst vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig an in dieser sonst so schnurgerade erzählten Geschichte. Aber es funktioniert, wie Schweiger seinen Film während des vermeintlichen Showdowns mitten im Kugelhagel entschleunigt und die Gefühlswelt seines Helden in den Mittelpunkt rückt. Denn bei allem - großartigen! - Geballer geht es "Schutzengel" doch vor allem um seine beiden Hauptfiguren, beides verwundete Seelen, die, ganz im Stil von "Barfuss", einander nach und nach Halt und neuen Lebenssinn geben: ein ehemaliger KSK-Soldat und ein 15-jähriger Backfisch, die miteinander in den Untergrund gehen, um das Mädchen vor dem Zugriff eines Waffenmagnaten zu schützen, den es bei einem Mord beobachtet hat. Schweiger ist klasse in seinem Part: Nie sahen seine markanten Züge auf der Leinwand besser aus. An seiner Seite spielt seine Tochter Luna in einer schwierigen Rolle, die sie gerade dank ihrer Unerfahrenheit meistert: Sie ist geradezu entwaffnend offen als Mädchen, das zeit seines Lebens herumgestoßen wurde und jetzt unter Lebensgefahr erstmals Vertrauen fassen muss. Aus der Vielzahl aus Nebenrollen und Cameos ragt Moritz Bleibtreu heraus mit einem sympathischen Auftritt als langjähriger Weggefährte, dessen Loyalität nicht einmal von einer körperlichen Behinderung beeinträchtigt wird. Heiner Lauterbach ist routiniert als Bad Guy, und Karoline Schuch empfiehlt sich als deutsche Antwort auf Rachel McAdams für größere Kinoaufgaben. ts.

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Info

Plakat des Films: Schutzengel
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 27.09.2012

Deutschland 2012

Länge: 2 h 13 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Schutzengel

Regie: Til Schweiger

Drehbuch: Til Schweiger, Stephen Butchard

Musik: Martin Todsharow

Produktion: Til Schweiger, Tom Zickler

Kostüme: Gabriela Reumer

Kamera: Adrian Cranage, Erik Lee Steingroever

Schnitt: Constantin Seld

Ausstattung: Silke Buhr

Website: http://www.warnerbros.com/landing/

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