Jack Sparrow schließt sich mit der schönen Angelica dem Piraten Blackbeard an. Man will die Quelle der Jugend ausfindig machen. Der heiß erwartete 4. Teil der Action-Fantasy-Abenteuer bietet Spaß, Spannung, Stars und Effekte im Überfluss – und alles in 3D.

Kinostart: 19.05.2011

Johnny Depp

Johnny Depp
als Jack Sparrow

Szenenbild aus Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten mit Penélope CruzPenélope Cruz

Penélope Cruz
als Angelica Teach

Geoffrey Rush

Geoffrey Rush
als Hektor Barbossa

Ian McShane
als Blackbeard

Kevin McNally
als Joshamee Gibbs

Sam Claflin
als Philip Swift

Astrid Bergès-Frisbey
als Syrena

Stephen Graham
als Scrum

Keith Richards
als Captain Teague

Richard Griffiths
als K

Greg Ellis
als Groves

Damian O'Hare
als Gillette

Óscar Jaenada
als Der Spanier

Anton Lesser
als Lord John Carteret

Roger Allam
als Premierminister Henry Pelham

Judi Dench
als Dame der Gesellschaft

Christopher Fairbank
als Ezekiel

Bronson Webb
als Koch

Yuki Matsuzaki
als Garheng

Gemma Ward
als Meerjungfrau Tamara

Robbie Kay

Steve Evets

Ian Mercer

Deobia Oparei

Sebastian Armesto

Juan Carlos Vellido

Die Handlung von Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Der mal wieder Schiffslose Captain Jack Sparrow stößt in London auf eine ehemalige Flamme, der er einmal das Herz gebrochen hat. Die attraktive Angelica hat sich als Jack Sparrow verkleidet, um ihn her zu locken. Denn nur er weiß, wo die Quelle der ewigen Jugend zu finden ist. Sie will sie zusammen mit dem berüchtigten Piraten Blackbeard zuerst erreichen. Auch die englische und spanische Krone ist hinter der Quelle her. Ein Wettlauf beginnt.

Der mal wieder schiffslose Captain Jack Sparrow stößt in London auf eine ehemalige Flamme, der er einmal das Herz gebrochen hat. Die attraktive Angelica hat sich als Jack Sparrow verkleidet, um ihn herzulocken. Denn nur Sparrow kennt den Schlüssel zur Quelle der ewigen Jugend. Angelica will sie zusammen mit dem berüchtigten Piraten Blackbeard zuerst erreichen. Auch die englische und spanische Krone ist hinter der Quelle her. Ein Wettlauf beginnt, in drren Verlauf verschiedenste Allianzen auf eine schwere Probe gestellt werden.

Kritik zu Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten

Jack is back. Nicht mehr ganz so wild, sondern in etwas konventionelleren Bahnen bewegt sich das Piraten-Franchise in seiner vierten Ausgabe, die Abenteuer und Slapstickspaß weiter großschreibt.

Natürlich handelt es sich klar um eine Fortführung der extrem erfolgreichen Disney-Film-Reihe, aber auch um einen kleinen Neuanfang. Sind Keira Knightley und Orlando Bloom doch nicht mehr an Bord und hat Regisseur Gore Verbinski das Steuer an den für "Chicago" und "Geisha" bekannten Rob Marshall übergeben. So konzentriert sich "Fremde Gezeiten" auf die Romanze bzw. Rivalität von Johnny Depps Captain Jack Sparrow und seiner neu eingeführten alten Flamme Angelica, gespielt von Penelope Cruz, die nicht nur sexy aussieht, sondern auch ihr komödiantisches Talent beweist.

Das Abenteuer macht immer noch Riesenspaß. Die Verrücktheiten in der kaum nennenswerten Story sind zwar weniger geworden, dafür sind Sparrows Spleens und Eigenheiten weiter in den Vordergrund gerückt. Er könnte ein eigenes Ministry of Silly Walks eröffnen. Johnny Depps entspannt überkandidelte Performance trägt durch die Episoden. Die erste spielt in London, wo er mal wieder als Captain ohne Schiff anfängt und auf seiner rasanten Flucht, die einen königlichen Kronleuchter und Fahnenmast einschließt, er in der Kutsche von Judi Dench landet und ihr einen Kuss aufdrückt. Bereits diese Sequenz bestätigt, dass man dem Erfolgsrezept, rasantes Abenteuerkino mit Slapstick zu kombinieren, treu bleibt. Sparrows Look mit Hut und Zöpfchen ist auch über die Jahre gleich geblieben. Der Kajallidstrich ist noch genauso dick wie in den Vorgängerfilmen, nur die Augenringe sind vielleicht ein klein wenig tiefer geworden. Sie sind nichts im Vergleich zu denen von Sparrows Vorbild und Vaterfigur Keith Richards. Deren kurzes Zusammentreffen featurt einen der witzigsten, auch selbstironischen One-Linern des Films. Die köstlichen Sprüche sitzen auch in den Streitereien zwischen Jack und Angelica und zwischen Jack und Geoffrey Rushs Barbossa perfekt. Der hat seit dem letzten gemeinsamen Abenteuer zwar ein Bein verloren hat, aber nicht seinen maliziösen Witz.

Ein neues Spielzeug für die Macher des Franchise ist 3D. Die Technik wird gerade in den recht originellen Kampfsequenzen oder beim Dschungeltrip mit seiner wuchernden Natur genutzt. Die Bilder lösen allerdings nicht den Aha-Effekt der perfekten Fisch-Mensch-Masken der Mannschaft des Fliegenden Holländers oder der unter Wasser marschierenden Skelett-Armee aus den Vorgängern aus. Ian McShane ist ein charismatischer neuer Bösewicht, dessen Bartzöpfe bei seinem ersten Auftritt brennen, als wäre er gerade der Hölle entstiegen. Die neu eingeführten Meerjungfrauen sind, nachdem sie als wütender Vampirmob überrascht haben, schnell gezähmt. Eine (Astrid Berges-Frisbey) von ihnen darf ihre Modelgesichtszüge noch länger der Kamera und einem Missionar (Sam Claflin) zuwenden. Ganz ohne junge Liebende wollten Jerry Bruckheimer und Walt Disney ihr Piratenabenteuer dann doch nicht belassen.

Der Look entspricht in etwa dem der Vorgänger, wie Sparrows Lidstrich mit entsprechend kräftigem Farbauftrag- und Kontrasten bei Kostümen und Ausstattung. Üppiges echtes Dschungelgrün und Traumküstenabschnitte gehen nahtlos in von John Myhre (Oscar-prämiert für "Die Geisha") und seinem Team opulent ausgestattete Studiokulissen oder auch Originalschauplätze über. Perfektes Eskapismus-Kino, Fortsetzung folgt. hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 19.05.2011

USA 2011

Länge: 2 h 16 min

Genre: Action

Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides

Regie: Rob Marshall

Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio

Musik: Hans Zimmer

Produktion: Jerry Bruckheimer, Ted Elliott, Terry Rossio

Kostüme: Penny Rose

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Michael Kahn, David Brenner, Wyatt Smith

Ausstattung: John Myhre

Website: www.disney.de/pirates-of-the-caribbean/