Wim Wenders' brillante Auseinandersetzung mit dem Mythos Amerika: Ein totgeglaubter Mann trifft erstmals seinen Sohn und macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach seiner Frau.

Kinostart: nicht bekannt

Harry Dean Stanton

Harry Dean Stanton
als Travis Clay Henderson

Nastassja Kinski

Nastassja Kinski
als Jane

Dean Stockwell

Dean Stockwell
als Walt Henderson

Handlung

In der texanischen Wüste wird ein halbverdursteter Mann gefunden, der scheinbar Sprache und Erinnerung verloren hat. Walt identifiziert ihn als seinen Bruder Travis, der vor Jahren verschwunden war und dessen Sohn Hunter bei ihm lebt. Nach einiger Zeit beginnt Travis wieder zu sprechen und gewinnt das Vertrauen seines Sohnes, mit dem er sich auf die Suche nach seiner Frau Jane begibt. Er findet sie in einer Peep-Show.

Ein totgeglaubter Mann trifft seinen Sohn. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach seiner Frau.

Kritik

Mit "Paris, Texas" fand Amerika-Kenner Wim Wenders einen idealen Ausdruck für seine Beschäftigung mit den Mythen und dem Kino des Landes. Dabei ließ er seine europäische Perspektive mit der amerikanischen Filmästhetik verschmelzen und schuf mit der Hilfe des brillanten Kameramanns Robby Müller einen bestechenden Film. Faszinierende Bilder, eine überzeugende Darstellerriege, aus der Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski herausragen, und eine zeitlos-allegorische Geschichte fügen sich zu einer atmosphärisch dichten Einheit zusammen. Der Film brachte Wenders nicht nur internationale Beachtung, sondern auch die Goldene Palme in Cannes.

Wertung Questions?

FilmRanking: 9881 -1231

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Paris, Texas
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

BRD/Frankreich/Großbritannien 1984

Länge: 2 h 28 min

Genre: Drama

Originaltitel: Paris, Texas

Regie: Wim Wenders

Drehbuch: Sam Shepard

Musik: Ry Cooder

Produktion: Anatole Dauman, Don Guest

Kamera: Robby Müller

Schnitt: Peter Przygodda