Update des Car-Crash-Klassikers "Die Blechpiraten" mit röhrenden Motoren, forciertem Coolness-Touch und erstklassiger Besetzung .

Kinostart: 17.08.2000

Nicolas Cage

Nicolas Cage
als Randall "Memphis" Raines

Angelina Jolie

Angelina Jolie
als Sarah "Sway" Wayland

Giovanni Ribisi

Giovanni Ribisi
als Kip Raines

Robert Duvall
als Otto Halliwell

Delroy Lindo
als Detektiv Roland Castlebeck

Will Patton
als Atley Jackson

Chi McBride
als Donny Astricky

Scott Caan

James Duval
als Freb

Christopher Eccleston

Trevor Goddard

Vinnie Jones
als Sphynx

Timothy Olyphant
als Detektiv Drycoff

William Lee Scott
als Toby

Kevin Weisman

Kevin E. West

Die Handlung von Nur noch 60 Sekunden

Sechs Jahre, nachdem Memphis Raines Los Angeles und dem Verbrechen den Rücken zugekehrt hat, kehrt der einstige Meisterautoknacker nach Hause zurück und vereint seine alte Bande um sich. Sollte es Memphis nicht gelingen, binnen drei Tagen 50 ausgesuchte Edelkarossen zu klauen, hat sein kleiner Bruder Kip, der nach Memphis' Weggang vom rechten Pfad abgekommen ist, sein Leben verwirkt.

Eigentlich will der legendäre Autodieb "Memphis" Raines weiter nichts, als seinen vorzeitigen "Ruhestand" genießen. Dummerweise aber verpatzt sein kleiner Bruder Kip einen großangelegten Coup und gerät dadurch in eine tödliche Klemme. So muss Memphis seine alte Gang zusammentrommeln, um Kip das Leben zu retten. Sein Auftrag lautet, in nur 72 Stunden 50 Nobelkarossen zu stehlen. Dabei sitzt ihm jedoch nicht nur die Zeit, sondern auch ein überaus gerissener Detective im Nacken...

Eigentlich möchte der legendäre Autodieb "Memphis" Raines seinen "Ruhestand" genießen, da verpatzt sein kleiner Bruder Kip einen großangelegten Coup und gerät in eine tödliche Klemme. Memphis springt ein. Remake des Independent-Hits "Die Blechpiraten" von 1974.

Kritik zu Nur noch 60 Sekunden

Überproduzent Jerry Bruckheimer plus Machomime mit Gefühl Nicolas Cage ergibt aalglattes Actionentertainment - eine Formel die bereits mit "The Rock" und "Con Air" hochkommerziell aufging. Diesmal widmet sich das dynamische Duo dem Remake von "Die Blechpiraten", das 1974 vom Stuntman und Autofreak H.B. Halicki geschrieben und inszeniert wurde. Das Lowbudget-Original - für Halicki Mittel zum Zweck sich fahrvergnügentechnisch auszutoben- erlangte für eine 40minütige Vollgas-Verfolgungsjagd Indie-Kultstatus. Die Neuversion gibt in jeder Beziehung mehr Gas und mit 25.1 Mio. Dollar steuerte man die Spitzenposition der US-Charts an.

Cage spielt Memphis Raines, einen legendären Autodieb, der sich in einem kleinen Kaff zur Ruhe gesetzt hat, bis ein alter Kumpel (Will Patton) ihn mit schlechten Nachrichten aufspürt. Memphis' kleiner Bruder Kip (Giovanni Ribisi als tätowierter Schreckschrauber) hat den adrenalinanheizenden Autoklau des Prologs verpatzt und befindet sich deswegen mit seinem Auftraggeber Calitri (Christopher Eccleston als Abzieh-Eurogangster) in tödlicher Bredouille. Um sein Brüderchen zu retten, ist Memphis gezwungen 50 rare und teure Autos in weniger als 72 Stunden zu klauen. Um ein Team zusammenzustellen, wendet er sich an seinen alten Mentor Otto (Robert Duvall) und gemeinsam spüren sie frühere Partner - darunter Augenfang Angelina Jolie und Fußballer Vinnie Jones - auf. Kip hilft mit seiner Gang ebenfalls mit und nach ausgiebiger Auskundschaftung geht es an die Arbeit.

Die Spannung soll nicht nur durch den Wettlauf gegen die Zeit erzeugt werden, sondern in Gestalt von Delroy Lindo ist ihnen zudem von Anfang an der umtriebige Detective Castlebeck auf den Fersen. Daher knacken sie alle Autos in einer Nacht, doch Castlebeck hat die Geduld bis auf den letzten Drücker zu warten - wenn sich Memphis an seine "Nemesis" und "Einhorn" wagt. Dabei handelt es sich um einen '67 Ford Shelby Mustang GT 500, der Autoenthusiasten zum Sabbern bringt. Damit bestreitet Cage eine langgezogene Verfolgungsjagd durch Los Angeles, die den Showdown bildet. Dabei fegt er knochenbrecherisch rasant über den Asphalt und legt einen spektakulären Sprung über eine lange Reihe von geparkten Fahrzeugen hin. Regisseur Dominic Senas ("Kalifornia") Gefühl für Raum und Kontinuität wirkt manchmal ein wenig limitiert, was manchen Stunts nicht erlaubt, sich zu entfalten. Dem wird ein aggressiv-lauter Soundtrack entgegengesetzt, der lediglich in den leicht deplatziert wirkenden Bezeugungen von tiefgreifenden Emotionen aussetzt. Der Look des Films schwelgt in dunklen Farben. Autofanatiker und Freunde nostalgischer Action und werden auf die schnittige Blechoper abfahren. ara.

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Info

Plakat des Films: Nur noch 60 Sekunden
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 17.08.2000

USA 1999

Länge: 1 h 58 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Gone in 60 Seconds

Regie: Dominic Sena

Drehbuch: Scott Rosenberg

Musik: Trevor Rabin, Paul Linford

Produktion: Jerry Bruckheimer, Mike Stenson

Kostüme: Marlene Stewart

Kamera: Paul Cameron

Schnitt: Chris Lebenzon, Tom Muldoon

Ausstattung: Jeff Mann, Andrew Laws, Stacey Litoff-Mann