Werner Krauß im Stummfilm nach Lessings pazifistischer Parabel.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Jerusalem während des Dritten Kreuzzugs. Von einer Geschäftsreise zurück, erfährt Jude Nathan, dass Pflegetochter Recha von einem christlichen Tempelherrn aus dem Feuer gerettet wurde. Der Tempelherr ist der einzige von Sultan Saladin begnadigte Ritter, weil er Saladins Bruder Assad ähnelt. Von Saladin, der Geldsorgen hat, befragt, antwortet Nathan mit der Ringparabel. Der Patriarch von Jerusalem will Nathan auf den Scheiterhaufen bringen. Nachforschungen ergeben, dass Recha, der Tempelherr, Assad und Saladin miteinander verwandt sind.

Kritik

2006 wieder entdeckter Stummfilm (1922) nach Gotthold Ephraim Lessings pazifistischem Drama (1779) um die Gleichwertigkeit der Religionen Judentum, Christentum und Islam mit Werner Krauß in der Titelrolle. Mit aufwändigen Schlachtszenen. Der jüdische Regisseur Manfred Noa (1893-1930) inszenierte seit 1916 (Monumentalfilm "Helena" 1924 um den Untergang Trojas). Überall erfolgreich, wurde "Nathan" 1923 nach massiven Drohungen der Nazis nach nur einem Tag aus dem Programm des Münchner Regina-Kinos genommen.

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Info

Plakat des Films: Nathan, der Weise

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 1923

Genre: Drama

Originaltitel: Nathan, der Weise

Regie: Manfred Noa

Drehbuch: Hans Kyser

Musik: Willy Schmidt-Gentner

Kamera: Hans Gottschalk, Gustave Preiss