Komödie um den Bundeswehr-Ausbilder Schmidt, der durch Zufall auf die Schliche arabischer Terroristen kommt und nun sich, eine wunderschöne Prinzessin und die ganze Welt retten muss.

Kinostart: 23.04.2009

Holger Müller
als Ausbilder Schmidt

Axel Stein

Axel Stein
als Rainer Zielinski

Collien Ulmen Fernandes

Collien Ulmen Fernandes
als Prinzessin Shirin

Bernhard Hoëcker
als Adjutant Klein

Simon Gosejohann
als Blinder 2

Hedi Kriegeskotte
als Gundula Scheel-Golowski

Ingo Appelt
als Jackie

Fahri Yardim
als Prinz Ravan / Prinz Habib

Elton
als Blinder 1

Carolin Kebekus
als Reporterin

Knacki Deuser
als Moderator

Rainer Hunold
als Oberst Herold

Hans Meiser
als Reporter

Handlung

Der Weltfrieden ist bedroht - wie gut, dass es Ausbilder Schmidt (Holger Müller) gibt. Als Scharfmacher mit Zigarre, Sonnenbrille und Barett ahnt er augenblicklich von der terroristischen Verschwörung, die hinter dem Friedensgipfel auf Schloss Schwangau lauert. Dort soll das zerrüttete Kalluschistan geeint werden. Prinzessin Shirin (Collien Fernandes) und der pazifistische Rekrut Rainer (Axel Stein) assistieren bei der Jagd nach angeblichen Attentätern.

Die Comedy-Figur Ausbilder Schmidt, die mit schneidigem Drillton viele Fans gewonnen hat, kommandiert nun auch im Kino ein renitentes Fähnlein Untergebener bei der Suche nach einer Verschwörung, die vielleicht gar keine ist. Mike Eschmann ("Achtung, fertig, Charlie!") inszenierte den Spaß.

Ein Schleifer von altem Schrot und Korn ist Ausbilder Schmidt; er ist knallhart, konservativ und nicht der Hellste. Er bekommt es ausgerechnet mit dem friedliebenden und dicklichen Rekruten Rainer zu tun. Doch weil das Leben der schönen Prinzessin von Kalluschistan in großer Gefahr ist, wird die Bundeswehrroutine hintangestellt. Man rauft sich zusammen und sichert den anstehenden UN-Friedensgipfel, macht arabische Terroristen unschädlich und bewahrt nicht nur die Prinzessin, sondern auch die Bundeskanzlerin vor dem Schlimmsten.

Ein Schleifer von altem Schrot und Korn ist Ausbilder Schmidt; er ist knallhart, konservativ und nicht der Hellste. Mit ihm bekommt es ausgerechnet der friedliebende und dickliche Rekrut Rainer zu tun. Doch weil das Leben der schönen Prinzessin von Kalluschistan in großer Gefahr ist, wird die Bundeswehrroutine hintangestellt. Man rauft sich zusammen und sichert den anstehenden UN-Friedensgipfel, macht arabische Terroristen unschädlich und bewahrt nicht nur die Prinzessin, sondern auch die Bundeskanzlerin vor dem Schlimmsten.

Kritik

Und noch eine "Männersache": Auch Militärcomedian Holger Müller bläst jetzt auf der Leinwand zum Großangriff auf die deutschen Lachmuskeln.

Nachdem Mario Barth bewiesen hat, wie man auf vergleichsweise niedrigem Niveau größtmöglichen Unterhaltungswert erzielen kann und mit seinem Leinwanddebüt "Männersache" gigantische Erfolge feiert, will es ihm Komikerkollege Holger Müller, besser bekannt als Ausbilder Schmidt, gleichtun. Müller ist zwar nicht so berühmt wie Barth, seine Radiocomedy "Morgen Ihr Luschen" zählt aber mit 500 Folgen zu den erfolgreichsten ihrer Sparte. Für den gleichnamigen Kinofilm hat Müller die populäre Figur des knallharten, brutalen, erzkonservativen, aber auch ziemlich dämlichen Bundeswehrsoldaten abendfüllend ausgebaut. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Philip Voges, als Produzent von leichten Komödien wie "Der letzte Lude" oder "Die Nacht der lebenden Loser" einschlägig erfahren, vom Schweizer Regisseur Mike Eschmann, der in seiner Heimat mit "Achtung, fertig, Charlie!" schon einmal im Genre der Militärklamotte reüssierte, und von Axel Stein, der sich bereits für "Kein Bund fürs Leben" in die Uniform zwängte.

In "Morgen ihr Luschen! - Der-Ausbilder-Schmidt-Film" spielt er den friedliebenden Rekruten Rainer Zielinski, der eigentlich von Schleifer Schmidt zum perfekten Soldaten ausgebildet werden soll. Doch weil das Leben der schönen Prinzessin von Kalluschistan (Collien Fernandez) in großer Gefahr ist, haben die zwei plötzlich Besseres zu tun - nämlich den anstehenden UN-Friedensgipfel sichern, arabische Terroristen unschädlich machen und die Prinzessin, die Bundeskanzlerin und andere Schutzsuchende vor Verletzung und Tod bewahren.

Sprüche wie "Bei dir hat man wohl die Nachgeburt großgezogen" oder Witze wie "Er ist erst vor einem Jahr aus Stalingrad zurückgekommen. - Warum? - Er ist in die falsche Richtung gelaufen" haben ihr Haltbarkeitsdatum vielleicht längst überschritten, aber eingefleischte Fans der Ausbilder-Schmidt-Figur werden an dem vertrottelten Militaristen, der gern erst die Waffen sprechen lässt, bevor er verhandelt, dennoch ihre Freude haben. Neben dem Auftritt eines Angela-Merkel-Doubles darf man sich zudem auf Cameos von Müllers Kollegen wie Bernhard Hoecker, Ingo Appelt und Elton freuen oder - wer es mag - auf Horst Krause als Opa Schmidt, der in Wild-West-Manier sein Eigenheim mit Hilfe eines gigantischen Waffenarsenals verteidigt. Unterstützt wird die ganz bewusst banal gehaltene Ballermannorgie durch ein paar gelungene musikalische Einlagen. Vor allem gefallen eine neue Version des Markus-Ohrwurms "Ich will Spaß" zu einer fetzigen Verfolgungsjagd sowie der Song "Hey, Drecksack, ich sag was", den Holger Müller nach der Melodie von "Say Captain Say Wot" zum Abspann rappt. lasso.

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Info

Plakat des Films: Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 23.04.2009

Deutschland 2009

Länge: 1 h 31 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film

Regie: Mike Eschmann

Drehbuch: Florian Gärtner, Jakob Hilpert, Rudolph Jula

Musik: Robin Hoffmann, Moritz Schneider

Produktion: Mischa Hofmann, Cornelius Conrad, Philip Voges, Alban Rehnitz

Kostüme: Heike Fademrecht

Kamera: Bernhard Jasper

Schnitt: Norbert Herzner

Website: http://www.morgen-ihr-luschen-film.de