Actionkomödie von Luc Besson mit Robert De Niro und Michelle Pfeiffer als Mafia-Elternpaar, das im Zeugenschutz vor einem US-Paten die Normandie aufmischt.

Kinostart: 21.11.2013

Robert De Niro

Robert De Niro
als Fred Blake/Giovanni Manzoni

Michelle Pfeiffer

Michelle Pfeiffer
als Maggie Blake

Tommy Lee Jones

Tommy Lee Jones
als Robert Stansfield/Tom Quintiliani

Dianna Agron
als Belle Blake

John D'Leo
als Warren Blake

Jimmy Palumbo
als DiCicco

Domenick Lombardozzi
als Mimmo

Stan Carp
als Don Luchese

Vincent Pastore
als Fat Willy

Handlung

Fred Blake, seine Frau und ihre beide Kinder sind gerade am neuen Wohnort eingetroffen. Die Blakes sind Umzugsprofis, aber die Anpassungsfähigkeit der Amerikaner in Europa hat auch bei ihnen Grenzen. Lästige Mitschüler, betrügerische Handwerker oder Snobs jeder Art werden von den Blakes gerne mit Gewalt diszipliniert. Das fällt auch hier, in einem Nest in der Normandie, auf. Nicht die besten Voraussetzungen für diese Mafia-Familie, die sich im Zeugenschutzprogramm des FBI vor einem rachsüchtigen New Yorker Paten versteckt.

Fred Blake, seine Frau und ihre beiden Kinder sind gerade am neuen Wohnort eingetroffen. Die Blakes sind Umzugsprofis, aber die Anpassungsfähigkeit der Amerikaner in Europa hat auch bei ihnen Grenzen. Lästige Mitschüler, betrügerische Handwerker oder Snobs jeder Art werden von den Blakes gerne mit Gewalt diszipliniert. Das erregt auch hier, in einem Nest in der Normandie, Aufsehen. Nicht die besten Voraussetzungen, um sich im Zeugenschutzprogramm des FBI vor einem rachsüchtigen New Yorker Paten zu verstecken.

Gangster Blake lebt mit seiner Familie im Kronzeugenschutzprogramm, kann aber von alten Gewohnheiten nicht lassen. Thriller trifft Comedy, wenn Robert De Niro und Michelle Pfeiffer zu Besuch bei Luc Besson in Frankreich weilen.

Kritik

Mit einem Mix aus Härte und Humor beobachtet Luc Besson die Abenteuer einer ehrenwerten Familie im Zeugenschutzprogramm.

Die Kompetenz, die Robert De Niro als Pate zeigte, lässt er als Patriarch vermissen. Nach "Big Wedding" führt er erneut eine dysfunktionale Familie in die Kinos, ohne vom Weg ausgelebter Ignoranz abzuweichen. Auch sein Mafiaboss Manzoni folgt unbeirrbar eigenen Prinzipien und Impulsen und nimmt dabei Kollateralschäden in Kauf. Das treibt seine Familie anfangs in ein Leben auf der Flucht und am Ende in ein Blutbad, das zumindest aus seiner Perspektive bindungsfördernd wirkt.

Gewalt ist bei den Manzonis als Kommunikationsmittel ein natürlicher Reflex, den man nicht hinterfragen muss. Die Kluft zwischen diesem Selbstverständnis und der Fremdwahrnehmung durch den Zuschauer nutzt diese Verfilmung eines Romans von Tonino Benacquista für schwarzhumorige Szenen, die durchaus amüsieren, in ihrer psychotischen Komponente aber auch irritieren. Nachdem Manzoni die Mafia verriet und damit den obersten Paten New Yorks hinter Gitter brachte, sehnt sich dieser nach Rache und Manzoni nach einem Ort, der ihm Sicherheit bietet. Doch wo immer sich auch die vierköpfige Familie im Rahmen des Zeugenschutzprogramms niederlässt - immer holen sie ihre gewalttätigen Impulse ein und sabotieren das Wurzelschlagen.

Über die harmlosen Kommentare über kulturelle Kollisionen hinaus, die etwa den Unterschied zwischen Sahne und Olivenöl in der Küche zur Existenzfrage machen, ist es die Paarung von Gewalt und Komik, mit der "The Family" die meisten Zuschauer einholen will. So darf Michelle Pfeiffer als amerikanische Clanmutter französische Snobs explosiv belehren, ihre Tochter aufdringlichen Pickel-Bubis mit dem Tennisschläger ihren Aufschlag zeigen oder De Niro nicht nur in Tagträumen unkooperative Handwerker oder Lokalpolitiker disziplinieren. Bessons Besetzung, zu der auch Tommy Lee Jones als FBI-Brummbär zählt, ist überzeugend, doch als Koautor lässt der Franzose in puncto Situationskomik und Dialogbiss manche Möglichkeiten ungenutzt. Am Ende aber, wenn Mafiakiller in der Normandie landen, zeigt die Unterhaltungsmaschine Besson, der inszenatorisch noch immer ein Profi ist, aber den Rausch früherer Filme nicht mehr reproduzieren kann, wo ihre Stärken wirklich liegen. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 21.11.2013

Frankreich/USA 2013

Länge: 1 h 52 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Family

Regie: Luc Besson

Drehbuch: Luc Besson, Michael Caleo

Musik: Evgueni Galperine

Produktion: Luc Besson, Ryan Kavanaugh, Virginie Silla

Kostüme: Aude Bronson-Howard, Olivier Bériot

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Julien Rey

Ausstattung: Hugues Tissandier

Website: http://www.malavita-thefamily.de