Herrlich absurde Groteske über einen britischen Journalisten, der im Irak auf eine ganz besonders verrückte Eliteeinheit von Soldaten stößt, die Terroristen mit höchst unkonventionellen Methoden bekämpfen sollen.

Kinostart: 04.03.2010

George Clooney

George Clooney
als Lyn Cassady

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Bob Wilton

Szenenbild aus Männer die auf Ziegen starren mit Jeff BridgesJeff Bridges

Jeff Bridges
als Bill Django

Kevin Spacey
als Larry Hooper

Stephen Lang
als Brigade General Dean Hopgood

Robert Patrick
als Todd Nixon

Waleed Zuaiter
als Mahmud Daash

Stephen Root
als Gus Lacey

Glenn Morshower
als Generalmajor Holtz

Nick Offerman
als Scotty Mercer

Tim Griffin
als Tim Kootz

Rebecca Mader
als Debora Wilton

Handlung

Bei Recherchen erfährt der britische Journalist Bob Wilton von einer in den Achtzigerjahren gegründeten Spezialeinheit der US Army, deren Mitglieder gelernt haben sollen, mit bloßen Blicken Tiere töten zu können. Der Beste von ihnen war ein gewisser Lyn Cassady, auf den Wilton zufällig 2003 in Kuwait City stößt. Cassady ist aus dem Ruhestand geholt worden, um in einer streng geheimen Sondermission Jagd auf Terroristen zu machen. Gemeinsam machen sich die beiden Männer auf den Weg in die Wüste - und mitten hinein ins Abenteuer.

Bei Recherchen erfährt der britische Journalist Bob Wilton von einer in den Achtzigerjahren gegründeten Spezialeinheit der US Army, deren Mitglieder gelernt haben sollen, mit bloßen Blicken Tiere töten zu können. Der Beste von ihnen war ein gewisser Lyn Cassady, auf den Wilton zufällig 2003 in Kuwait City stößt. Cassady ist aus dem Ruhestand geholt worden, um in einer streng geheimen Sondermission Terroristen zu jagen. Gemeinsam machen sich die beiden Männer auf den Weg in die Wüste - und mitten hinein ins Abenteuer.

Kritik

Schwarzhumorige Militärsatire mit George Clooney als modernem Jedi-Ritter, der glaubt, Feinde durch bloße Blicke töten zu können.

Eines steht fest: Das Personal dieser Farce ist durchgeknallt, sympathisch und jenseits von Gut und Böse. Lose nach Jon Ronsons Bestseller lässt Grant Heslov in seinem zweiten Film als Regisseur die Puppen, sprich: die Männer tanzen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Jeff Bridges als kerniger Hippie-Kommandant mit Indianerzopf und esoterischen Ambitionen macht seine steifen Uniformträger in der New Earth Army durch wilde Tänze locker und hält viel von Bewusstsein erweiternden Kräutern oder einer Prise LSD, die er schon mal heimlich ins Trinkwasser schüttet.

Reporter Bob Wilson (Ewan McGregor), der eigentlich nur über die "Psychic Spies" in den Achtzigerjahren recherchieren wollte, eine Geheimwaffe der Regierung, Männer, die mit Blicken Tiere töten, Gedanken der Feinde lesen und durch Wände schreiten sollten oder konnten, stößt auf den zwielichtigen Gesellen Lyn Cassady (George Clooney), der Beste seines Fachs. Der Jedi-Ritter on a mission treibt sich in der Wüste von Kuwait herum und nimmt den armen Stubenhocker mit auf einen wahnsinnigen Abenteuertrip, der aus ihm einen richtigen Mann und Jedi-Anwärter macht. Wenn mal ein paar gefährliche Terroristen oder andere unangenehme Gestalten auftauchen, das Duo entführt und mit Gewehren bedroht wird, setzt Cassady seine übernatürlichen Fähigkeiten ein und übt zwischen zwei Nerven zerreißenden Aktionen ganz entspannt im Hier und Jetzt den Sonnengruß auf dem Autodach. Dass er das Auto am einzigen Steinblock im Sandmeer zu Schrott fährt, versteht sich von selbst. Über 20 Jahre vor und zurück geht es durch die Geschichte der Army, einem Haufen Verrückter, der sich Love and Peace verschreibt und mit sanftem Blick Blümchen verteilt.

Die köstliche Persiflage auf Militär und Geheimdienst scheut zwar vor kruden Albernheiten nicht zurück, weckt aber gleichzeitig Assoziationen an Robert Altmans Wunderwerk "M.A.S.H." aus dem Jahre 1970 oder Mike Nichols ultimativer Militärgroteske "Catch-22". Jeder nimmt jeden und sich selbst auf die Schippe, Institutionen und Autoritäten sowieso, ein fulminanter Abgesang auf alle Heiligen Kühe der US-Force. Und das Allerkomischste an der Story: Sie ist nicht erfunden, sondern basiert auf Fakten. Die seltsamen Spezialeinheiten gab es wirklich. Die Figuren sind überzeichnet, aber nie Karrikaturen. Vielmehr bilden Clooney, Bridges, McGregor und Kevin Spacey als Verräter in großer Spielfreude ein tolles Trüppchen, das es krachen lässt und keinen Unsinn auslässt, immer neue humoristische Gipfel erklimmt. Es darf gelacht werden, aus vollem Herzen. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 04.03.2010

USA 2009

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Men Who Stare at Goats

Regie: Grant Heslov

Drehbuch: Peter Straughan

Musik: Rolfe Kent

Produktion: George Clooney, Grant Heslov, Paul Lister

Kostüme: Louise Frogley

Kamera: Robert Elswit

Schnitt: Tatiana S. Riegel

Ausstattung: Sharon Seymour

Website: http://z1.kinowelt.de