Romantisches Märchen über zwei beste Freunde, die bis zur Erfüllung ihrer großen Liebe einen langjährigen Hindernislauf mit anderen Partnern meistern müssen.

Kinostart: 30.10.2014

Lily Collins

Lily Collins
als Rosie Dunne

Sam Claflin

Sam Claflin
als Alex Stewart

Christian Cooke

Christian Cooke
als Greg

Handlung

Rosie und Alex sind seit Kindertagen beste Freunde und, erwachsen geworden, vielleicht auch noch mehr, wenn sie sich nur ihre große Liebe, die sie füreinander empfinden, eingestehen würden. Doch stets kommt Unerwartetes dazwischen, darunter eine Schwangerschaft, Ersatzbeziehungen mit falschen Partnern und Missverständnisse, die verhindern, was für alle in ihrem Umfeld offensichtlich ist. Nach vielen Jahren und Irrwegen sind beide mit anderen verheiratet, aber wahres Glück können sie nur zusammen finden.

Kritik

Auch in der zweiten Verfilmung eines Bestsellers von Cecilia Ahern dominieren weibliche Perspektive und große romantische Gefühle.

Über zwei Mio. Zuschauer zeigten sich hierzulande von "P.S. Ich liebe Dich", der ersten Ahern-Adaption, verführt und berührt. Ein etwas jüngeres Publikum spricht diese dramaturgisch und emotional ähnlich disponierte deutsch-britische Koproduktion an, die Regisseur Christian Ditter ("Vorstadtkrokodile"-Trilogie) sein englischsprachiges Debüt ermöglicht und Romantikern aus Überzeugung bitter-süß von Liebe über alle Widerstände hinweg träumen lässt.

Aherns zweiter, 2004 veröffentlichter Roman war auch in Deutschland ein Bestseller, für manchen Leser, der sich nicht an die Erzählstruktur mit Briefen, E-Mails, Telefonaten und SMS gewöhnen wollte, aber auch eine Prüfung. Ditters Adaption geht, dem Medium geschuldet, einen dramaturgisch konventionelleren Weg, ist damit aber auch emotional intensiver als die Briefromanvorlage. Das große Dilemma einer unausgesprochenen Liebe zweier bester Freunde beginnt am 18. Geburtstag von Rosie (Lily Collins), als ein peinlicher alkoholischer Knockout die erste zärtlich erotische Annäherung an Alex (Sam Claflin) sabotiert. Weil keiner der beiden sich eine Blöße geben und bei ausbleibender positiver Reaktion auf ein Gefühlsouting enttäuscht werden will, erleben die beiden Teens sexuelle Initiation mit anderen Partnern. Ein Verhütungsunfall lässt Rosie schwanger und eine junge alleinerziehende Mutter werden, womit sich nur für Alex die gemeinsamen Träume vom Studium in den USA erfüllen.

Insgesamt zwölf Jahre begleitet "Love, Rosie - Für immer vielleicht" den romantischen Hindernislauf des Paares, türmt dabei nicht immer klischeefrei Hürden auf, die über Beziehungsfragen hinausgehen und das romantische Märchen mitunter Berührung zum Melodram aufnehmen lassen. Mit vielen nahen und halbnahen Einstellungen betont der Film Intimität, gelingen ihm einige berührende Szenen, die sich der Zuschauer angesichts einer fortwährend hinausgezögerten Klimax geduldig erarbeiten muss. Hilfestellung leisten dabei Charmeur Claflin und vor allem Collins, die hier ein Signal an Hollywood, in Anlehnung an einen Hit ihres Vaters Phil, zu setzen scheint: Take a Look At Me Now! kob.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 30.10.2014

Deutschland/Großbritannien 2014

Länge: 1 h 42 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Love, Rosie

Regie: Christian Ditter

Drehbuch: Juliette Towhidi

Musik: Ralf Wengenmayr

Produktion: Robert Kulzer, Simon Brooks

Kostüme: Leonie Prendergast

Kamera: Christian Rein

Schnitt: Tony Cranstoun

Website: http://www.constantin-film.de/kino/love-rosie-fuer-immer-vielleicht