Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Life Is Sweet

Das Leben einer britischen Mittelstandsfamilie: Mutter Wendy verkauft Babywäsche und redet ununterbrochen, Vater Andy ist Chef einer Großküche, träumt von der beruflichen Unabhängigkeit und läßt sich einen verrotteten Imbißwagen andrehen. Tochter Natalie arbeitet als Klempnerin, während ihre Zwillingsschwester, die arbeitslose Nicola, zu Hause herumhängt, Reden gegen Kapitalismus und Sexismus schwingt, freßsüchtig ist und tagsüber ihren Freund zu heimlichen Sexspielen empfängt. Als sie einem völligen Zusammenbruch entgegensteuert, und Andy sich noch dazu auf der Arbeit das Bein bricht, erweist sich Mutter Wendy als Rückhalt der Familie.

Kritik zu Life Is Sweet

Mit viel Liebe und mindestens ebensoviel Ironie gezeichnetes Portrait einer Durchschnittsfamilie, die unerschütterlich an ihrem Glauben an die Zukunft festhält. Hervorragend inszeniert von Mike Leigh ("High Hopes"), dem ein einfühlsamer Film mit präziser Darstellung der Alltagsrealität der Figuren gelungen ist. Trotz des überwiegend negativen Charakters der Geschehnisse schwelgt Leigh nicht in der Tristesse, sondern schafft mit Unterstützung der versierten Schauspielerriege eine tragikomische, fast schon heiter stimmende Atmosphäre.

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Info

Plakat des Films: Life Is Sweet

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien 1990

Länge: 1 h 42 min

Genre: Drama

Originaltitel: Life Is Sweet

Regie: Mike Leigh

Drehbuch: Mike Leigh

Musik: Rachel Portman

Produktion: Simon Channing Williams

Kamera: Dick Pope