Hochkarätig besetztes Drama, in dem die Beziehung eines Paares auf eine harte Probe gestellt wird, als sie ihn mit einer anderen erwischt und unmittelbar darauf ihr Ex wieder auftaucht. Mit Keira Knightley, Eva Mendes und Sam Worthington.

Kinostart: 30.12.2010

Szenenbild aus Last Night mit Keira KnightleyKeira Knightley

Keira Knightley
als Joanna Reed

Sam Worthington

Sam Worthington
als Michael Reed

Eva Mendes

Eva Mendes
als Laura

Guillaume Canet
als Alex

Griffin Dunne
als Truman

Daniel Eric Gold
als Andy

Scott Adsit
als Stuart

Stephanie Romanov
als Sandra

Anson Mount
als Neal

Stephen Mailer
als Kunde 1

John Treacy Egan
als Kunde 2

Justine Cotsonas
als Maggie

Karen Pittman
als Caroline

Rae Ritke
als Barbara

Christian Lorentzen
als Fred

William Clemente
als Empfangschef

Handlung

Joanna und Michael sind seit Langem ein Paar, doch nach einer Krise vor ein paar Jahren kommt ihre Liebe und damit ihre Ehe erneut auf den Prüfstand. Joanna spürt, dass Michaels Kollegin Laura ein Auge auf ihren Mann geworfen hat und er das vielleicht sogar erwidert. Als Michael mit seiner Kollegin ein paar Tage auf Geschäftsreise geht, gerät er genauso in Versuchung wie Joanna, die zufällig einer alten Liebe begegnet, die sie vor einigen Jahren in einer Ehekrise tröstete, die sie aber nie auslebte.

Joanna und Michael sind seit Langem ein Paar, doch nach einer Krise vor ein paar Jahren kommt ihre Liebe und damit ihre Ehe erneut auf den Prüfstand. Joanna spürt, dass Michaels Kollegin Laura ein Auge auf ihren Mann geworfen hat, und er das vielleicht sogar erwidert. Als Michael mit seiner Kollegin ein paar Tage auf Geschäftsreise geht, gerät er genauso in Versuchung wie Joanna, die zufällig einer alten Liebe begegnet, die sie vor einigen Jahren in einer Ehekrise tröstete, welche sie aber nie auslebte.

Kritik

Mit internationalen Stars prominent besetzter und sensibel inszenierter Beziehungsfilm über Liebe, Versuchung und Treue.

Wie man Ereigniskino auch im Alltäglichen verwurzeln und inszenieren kann, zeigt das Regiedebüt von Drehbuchautorin Massy Tadjedin ("The Jacket"), das um die ganz normalen Dinge des Lebens kreist, dabei aber in der Beobachtung von Menschen und Emotionen Außergewöhnliches leistet. Den Beweis tritt Tadjedin bereits in einer längeren, den Film eröffnenden Partysequenz an, in der drei der vier zentralen Charaktere samt Beziehungsstatus und dessen möglicher Veränderung über Blicke und Gesten eingeführt werden.

Misstrauisch beobachtet Joanna (Keira Knightley), wie Ehemann Michael ("Avatar"-Star Sam Worthington) mit seiner attraktiven Kollegin Laura (Eva Mendes) flirtet. Bei der Rückfahrt im Auto liegt Spannung in der Luft, die sich zuhause in Joannas eifersüchtigen Vorwürfen entlädt, die Michael im Laufe der Nacht als grundlos entschärft. Am nächsten Morgen ist Versöhnung scheinbar realisiert, geht Michael auf eine zweitägige Geschäftsreise, auf der ihn seine Kollegin begleiten wird, trifft Ehefrau Joanna zufällig den Mann aus Paris wieder, mit dem sie die Erinnerung an eine vor ein paar Jahren erfahrene, aber nicht ausgelebte Liebe teilt. Die folgende Nacht wird für beide Ehepartner eine Prüfung, ob der Versuchung widerstanden und das fragile Vertrauen gerechtfertigt werden kann.

Ein Hauch von "Hautnah" liegt in der Luft, wenn Tadjedin alternierend zwischen den romantischen Minenfeldern surft, die Figuren feinfühlig beobachtet, die Emotionen ausgewogen dosiert und mit guten Dialogen die Themen analysiert - zwischen Liebe und Sex, Treue und Verführung, Routine und Reiz. Erotisch aufgeheizt ist die Atmosphäre, wenn Eva Mendes mit all ihren Attributen versucht, Worthingtons Defensive zu knacken, doch der Schwerpunkt des Films liegt auf dem anderen Schauplatz, auf Knightleys Figur, in deren Beziehung zum französischen Freund tiefere Gefühle involviert sind. Der Film spielt subtil mit dem Gedanken an Alternativkonstellationen, weist Frankreichs Star Guillaume Canet eine Nebenrolle mit Tiefgang und Regisseur Griffin Dunne als dessen smarten, charmanten und erfrischend direkten Freund die beste Rolle seit vielen Jahren zu. "Last Night" unterhält klug und nie missionarisch, ist auffällig in seinen Darstellerleistungen, der atmosphärischen Musik Clint Mansells, im cleveren Schnitt von Woody Allens Cutterin Susan E. Morse und in der Zurückhaltung von Autorin und Regisseurin Tadjedin, die am Ende Knigthley nur Luft holen und damit vielleicht alles sagen lässt. kob.

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Info

Plakat des Films: Last Night

Kinostart: 30.12.2010

Frankreich/USA 2010

Länge: 1 h 33 min

Genre: Drama

Originaltitel: Last Night

Regie: Massy Tadjedin

Drehbuch: Massy Tadjedin

Musik: Clint Mansell

Produktion: Nick Wechsler, Massy Tadjedin, Christophe Riandee

Kostüme: Ann Roth

Kamera: Peter Deming

Schnitt: Susan E. Morse

Ausstattung: Tim Grimes

Website: http://www.lastnight-derfilm.de/

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