Aufwändiges Jugendabenteuer, in dem es einen 15-Jährigen aus dem Heute in die Zeit der Kinderkreuzzüge katapultiert.

Kinostart: 27.09.2007

Joe Flynn
als Dolf Vega

Stephanie Leonidas
als Jenne

Emily Watson

Emily Watson
als Mary Vega

Michael Culkin
als Anselmus

Benno Fürmann
als Thaddeus

Jan Decleir
als Graf Rottweil

Armin Dillenberger
als B

Udo Kier
als Dr. Lawrence

Herbert Knaup
als Carlo Bennatti

Uli Kinalzik
als Bergmeister

Handlung

Der 15 Jahre alte Dolf (Joe Flynn) will eine Zeitmaschine nutzen, um damit soweit zurückzureisen, damit er ein verlorenes Fußballspiel ein zweites Mal bestreiten kann. Unglücklicherweise ist das Gerät falsch kalibriert, sodass er mitten im 13. Jahrhundert während der Kinderkreuzzüge landet. Um irgendwie zu seiner Mutter Mary (Emily Watson) zurückkehren zu können, schließt er sich den Horden von kindlichen und jugendlichen Pilgern an, die zusammen nach Jerusalem marschieren, um die durch die Perser besetzte Stadt zu befreien.

Historische Fakten treffen auf Fantasy, wenn Ben Sombogaart, der 2004 für "Die Zwillinge" eine Oscar-Nominierung erhielt, in die Vergangenheit zu einem fesselnden Jugendabenteuer aufbricht. Spannende und romantische Kost nach dem Roman von Thea Beckman.

Der 15-jährige Dolf experimentiert mit der von seiner Mutter erfundenen Zeitmaschine. Doch statt auf dem Spielfeld findet er sich im Wald und was viel schlimmer ist, im Jahr 1212 wieder. Die hübsche Jenne entdeckt den komischen, jungen Mann in der blauen Trainingsjacke und nimmt ihn unter ihre Fittiche und mit zum Kinderkreuzzug.

Der 15-jährige Dolf versucht eine Schlappe im Fußball wieder rückgängig zu machen und experimentiert mit der von seiner Mutter erfundenen Zeitmaschine. Statt auf dem Spielfeld findet er sich im Wald im Jahr 1212 wieder. Die hübsche Jenne entdeckt den Jungen in der blauen Trainingsjacke und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Sie ist Teil des Kinderkreuzzugs, der nach Jerusalem ziehen will. Weil er nicht weiß, wie er zurückkommen kann, schließt sich Dolf an, und aus dem verantwortungslosen Jungen wird ein fürsorglicher Jungritter.

Kritik

In den niederländischen Kinos ein ausgemachter Hit, ist "Kreuzzug in Jeans" ein spannendes und recht aufwändiges Jugendabenteuer, das seinen Helden aus dem Heute in die Zeit der Kinderkreuzzüge katapultiert.

Die Bestseller-Vorlage von Thea Beckman bietet etliches, was nicht nur die Jugend fasziniert. So nutzt sie etwa das seit H.G. Wells' Klassiker immer wieder variierte Zeitreise-Motiv, um jungen Menschen eine spannende Geschichte aus dem Mittelalter zu erzählen: Der 15-jährige Dolf (gespielt von Newcomer Joe Flynn) versucht eine Schlappe im Fußball wieder rückgängig zu machen und experimentiert mit der von seiner Mutter (Emily Watson gehört zu den recht prominent besetzten Nebendarstellern) erfundenen Zeitmaschine. Statt auf dem Spielfeld findet er sich im Wald und, was viel schlimmer ist, im Jahr 1212 wieder. Die hübsche Jenne (Stephanie Leonidas) entdeckt den komischen jungen Mann in der blauen Trainingsjacke und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Sie ist Teil des Kinderkreuzzugs, der sich gerade formiert, um nach Jerusalem zu ziehen. Weil er nicht weiß, wie er zurückkommen kann, schließt sich auch Dolf an und aus dem verantwortungslosen Jungen wird ein fürsorglicher Jungritter, der alsbald auch in den historischen Dokumenten auftaucht, die seine Mutter in der Hoffnung, ihn wieder zurück zu bringen, wälzt.

Während "Die Besucher" und "Die Zeitritter" dem Zusammenprall von heute und dem Mittelalter vor allem deftig-komische Seiten abgewinnen, geht Regisseur Ben Sombogaart, der für "Die Zwillinge" (2002) für den Oscar nominiert war, mit mehr Ernst heran, allerdings nicht ohne auch ab und an Humor zuzulassen. So macht er den Überlebenskampf der Kinder recht drastisch deutlich, von denen viele an Krankheiten sterben oder verhungern, bevor sie überhaupt an den Stadtmauern von Speyer bzw. am Meer angekommen sind. Spannend und actionreich wird es, wenn die Ritterkinder versuchen, einige der Ihren aus den Fängen von Barbaren zu befreien. Gelungen ist auch eine Szene, in der Dolf mit einer Fackel gegen Wölfe kämpft. Eine Portion Romantik wird auch geboten, denn Dolf und Jenne kommen sich näher. Geschickt werden Historie, Action und Science Fiction miteinander verwoben, doch insgesamt ist der Film etwas zu lang geraten. Es ist fraglich, ob er bei der deutschen Jugend so gut wie in Holland ankommt, die mit "Die wilden Kerle" zwar an wilde Genre-Mixturen gewöhnt ist, doch von Thea Beckman vielleicht nicht gehört hat. hai.

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Info

Plakat des Films: Kreuzzug in Jeans
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 27.09.2007

Belgien/Deutschland/Großbritannien/Luxemburg/Niederlande/Ungarn/USA 2007

Länge: 2 h 10 min

Genre: Action

Originaltitel: Crusade

Regie: Ben Sombogaart

Drehbuch: Jean-Claude Rijckeghem, Chris Craps, William Haney

Musik: Ozark Henry

Produktion: Kees Kasander, William Haney

Kostüme: Andrea Flesch, Kaat Tilley

Kamera: Reinier van Brummelen

Schnitt: Herman P. Koerts

Ausstattung: Hubert Pouille

Website: http://www.crusadeinjeansthemovie.com