Skurrile Komödie mit einem umwerfenden Michael Douglas auf Schatzsuche.

Kinostart: 15.11.2007

Michael Douglas

Michael Douglas
als Charlie

Evan Rachel Wood

Evan Rachel Wood
als Miranda

Allisyn Ashley Arm
als Junge Miranda

Ashley Greene
als reiche Kundin

Willis Burks
als Pepper

Willis Chung
als chinesischer Fl

Greg Davis
als Joseph

Anna Khaja
als Polizistin

Handlung

Seit ihr Vater in einer Irrenanstalt ist, tut Miranda (Evan Rachel Wood) alles, um ihn zu vergessen. Als er eines Tages frisch entlassen vor ihrer Tür steht, geht der Ärger wieder von vorne los. Exzentrisch und manisch depressiv, jagt Charlie (Michael Douglas) einen Goldschatz spanischer Missionare. Weil seine Entschlüsselungsversuche versteckter Hinweise zu einem nahe gelegenen Supermarkt führen, beginnt er dort nach dem Schatz zu graben. Miranda hat alle Hände voll zu tun, ihm sein Vorhaben auszureden und wird dabei mit hineingezogen.

Wahnwitzige Komödie und Vater-Tochter-Drama halten sich die Waage in Mike Cahills Debüt, das in Sundance zu den großen Entdeckungen zählte. Das "Sideways"-Team produzierte die verrückte Schatzsuche, Michael Douglas fliegt mit Verve übers Kuckucksnest.

Die 17-jährige Miranda hat es nicht gerade leicht in ihrem Leben: Ihre Mutter ist vor geraumer Zeit abgehauen und ihr Vater Charlie saß bis vor Kurzem in der Psychiatrie. Nun ist er wieder entlassen und hat auch schon einen Plan, wie Tochter und Vater aus ihrer finanziellen Krise kommen können. Sie sollen einfach einen verschollenen spanischen Schatz aus dem 17. Jahrhundert suchen. Einziges Problem: An der vermuteten Fundstelle steht inzwischen ein Baumarkt.

Die 17-jährige Miranda hat es nicht gerade leicht in ihrem Leben: Ihre Mutter ist vor geraumer Zeit abgehauen, und ihr Vater Charlie saß bis vor Kurzem in der Psychiatrie. Nun ist der kauzige Alte mit den zerzausten Haaren wieder entlassen und hat auch schon einen Plan, wie Tochter und Vater aus ihrer finanziellen Krise kommen können. Er hat es sich in den Kopf gesetzt, einen verschollenen spanischen Schatz aus dem 17. Jahrhundert zu suchen. Einziges Problem: An der vermuteten Fundstelle steht inzwischen ein Baumarkt.

Kritik

Im Generationentreff zweier Stars gräbt ein verrückter Michael Douglas nach einem spanischen Schatz was eine Vater-Tochter-Komödie auslöst.

In einer seiner bizarrsten Rollen darf sich Hollywood-Veteran Michael Douglas als spleenige Mischung aus einem irren Charlton Heston in "Die zehn Gebote" und einem Stadtstreicher ausgeben, der allerdings ungefähr so furchteinflößend wie Märchenonkel Steven Spielberg daherkommt. Als 17-jährige Filmtochter Miranda, die jahrelang ohne ihren internierten Papi aufwachsen musste und deren halbwegs geordnetes Leben er nun durcheinander bringt, steht ihm Teen-Nachwuchsstar Evan Rachel Wood zur Seite. Die Tragik ihrer verlorenen Jugend, die weggelaufene Mutter und die negativen Folgen von Vater Charlies langjährigem Psychiatrie-Aufenthalt haben in dem amüsant-spöttischen Tonfall keinen Platz, dramatische Seiten wie die gescheiterte Ehe oder die Folgen seines Verhaltens werden nicht ausgelotet, sondern bleiben einer leicht verträglichen Komödie untergeordnet. Weshalb von Produzent Alexander Paynes Gespür für ausgeprägte Charaktere ("Sideways") zuvorderst der Sinn fürs Skurrile übrig bleibt.

Dafür geht Douglas vollkommen in seiner Rolle als verschrobener Außenseiter auf, der eigentlich recht klar bei mathematisch geschultem Verstand ist, sich nur komplett (sozial) verantwortungslos verhält. Monomanisch verfolgt er das an den Haaren herbeigezogene Ziel, einen legendären Goldschatz von einer spanischen Expedition des Padre Torres anno 1624 zu bergen, wofür er in dessen zufällig entdeckten Tagebuch Geheimcodes à la Dan Brown entschlüsselt. Bald rückt er mit GPS und schwerem Gerät an, Golfplätze umzupflügen und schließlich den Boden eines Baumarkts aufzumeißeln, was ihm weder herbeieilende Ordnungshüter noch die darob hilflose Miranda auszureden vermögen. Zum Zwecke der Finanzierung seiner Aktionen versetzt er ihr lebenswichtiges Auto, das sie für ihren kärglichen McJob benötigt, kurz darauf pfändet der Gerichtsvollzieher ihre restlichen Habseligkeiten. Doch Debütant Michael Cahill lässt keinen Zweifel aufkommen - mit pfandverliehenem Cello werden Vehikel zurückgeholt und Harmonien wieder hergestellt: Seine sanft-heitere Tragikomödie ist für Menschen, die an Wunder glauben. Dem gemäß behält er sich für den trotz eines schweren Verlustes versöhnlichen Schluss den besten Gag - um chinesische Einwanderer - vor.

tk.

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Info

Plakat des Films: King of California
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 15.11.2007

USA 2007

Länge: 1 h 33 min

Genre: Drama

Originaltitel: The King of California

Regie: Michael Cahill

Musik: David Robbins

Produktion: Alexander Payne, Randall Emmett, Michael London, Avi Lerner

Kostüme: Ellen Mirojnick, Michael Dennison

Kamera: Jim Whitaker

Schnitt: Glenn Garland

Ausstattung: Dan Bishop