Ein Drehbuchautor wird fälschlicherweise des Mordes verdächtigt und muss seine Unschuld beweisen - in einem frühen Hitchcock-Krimi, mit dem sich der Meister bereits auf der Höhe seines Könnens zeigt.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Eine Schauspielerin wird von ihrem Ehemann ermordet, der eifersüchtig auf ihre jüngeren Freunde ist. Am Tag darauf entdeckt einer dieser Freunde, der Autor Robert Tisdall, die Leiche der Schauspielerin am Strand. Er ruft die Polizei, doch zwei Zeugen halten ihn fälschlicherweise für den flüchtenden Mörder. Tisdall wird verhaftet, kann jedoch fliehen und beginnt eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, bei der ihn die Tochter des Kommissars unterstützt, die entschlossen ist, seine Unschuld zu beweisen.

Kritik

Ein so spannender wie humorvoller früher Film von Alfred Hitchcock, der sowohl Melodram also auch Thriller ist und den Meisterregisseur bereits auf der Höhe seines Könnens zeigt. Unvergessen bleibt vor allem das technisch herausragend gefilmte Ende des Films, bei dem Hitchcock mit einem Kameraschwenk über die gesamte, damals größte Bühne der Pinewood Studios mehrere Kilometer zurücklegt, um den Mörder zu entlarven. Ebenfalls bemerkenswert: die Performances von Englands einstigem Kinderstar Nova Pilbeam und Derrick de Marney, dem "Cary Grant" seiner Zeit.

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Info

Plakat des Films: Jung und unschuldig

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien 1937

Länge: 1 h 23 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Young and Innocent

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Charles Bennett, Alma Reville, Erwin Greenwood, Anthony Armstrong

Musik: Louis Levy

Produktion: Edward Black

Kamera: Bernard Knowles