Tragikomisches, Roadmovie aus Deutschland mit hochkarätiger Besetzung.

Kinostart: 04.06.2009

Klaus J. Behrendt

Klaus J. Behrendt
als Jakob

Christoph Maria Herbst

Christoph Maria Herbst
als Lorenz

Sophie Rogall

Sophie Rogall
als Lara Bergmann

Hannelore Elsner
als Mutter

Julia-Maria Köhler
als Anna Goldt (jung)

Wolfgang Packhäuser
als Miros

Vassily Kazakos
als Miros (jung)

Luka David Knezevic
als Jakob Goldt (jung)

Ole Ohlson
als Lorenz Goldt (jung)

Max Woelky
als Marcel

Martin Ontrop
als Peter Bergmann

Waldemar Kobus
als Matthias Goldt

Zacharias Preen
als Hannes

Die Handlung von Jakobs Bruder

Die Brüder Jakob (Klaus J. Behrendt) und Lorenz (Christoph Maria Herbst) unterscheiden sich wie Tag und Nacht: Mag Jakob auch den erfolgreicheren Job als verbissener Sternekoch haben, ist Lorenz trotz mieser Finanzen doch der Lebenslustigere. Als er Jakob eines Tages bittet, zu der an Alzheimer erkrankten Mutter (Hannelore Elsner) zurückzukehren, brechen sie zu einer Autofahrt auf, die vorzeitig mit Motorschaden in der norddeutschen Einöde endet.

"Stromberg"-Star Christoph Maria Herbst und "Tatort"-Kommissar Klaus J. Behrendt führen die hochkarätige Besetzung an, die sich in der tragikomischen Roadmovie-Ballade von Debütant Daniel Walta ausgiebig zofft, bis sie eine anrührende Familienzusammenführung erlebt.

Jakob und Lorenz sind Brüder, die verschiedener nicht sein könnten: Während Jakob ein erfolgreicher, verbissener Sternekoch ist, hat Lorenz zwar nicht besonders viel Erfolg in Job und Finanzdingen, aber sichtlich mehr Spaß am Leben. Als er eines Tages seinen Bruder dazu überredet, die an Alzheimer erkrankte Mutter zu besuchen, die Jakob seit Jahrzehnten nicht mehr kontaktiert hat, brechen das Geschwisterpaar und eine Punkerin als Anhalterin mit dem Auto auf. Für alle wird es eine erhellende Fahrt durch die norddeutsche Einöde.

Jakob und Lorenz sind Brüder, die verschiedener nicht sein könnten: Während Jakob ein erfolgreicher, verbissener Sternekoch ist, hat Lorenz zwar nicht besonders viel Erfolg in Job und Finanzdingen, aber sichtlich mehr Spaß am Leben. Als er eines Tages seinen Bruder dazu überredet, die an Alzheimer erkrankte Mutter zu besuchen, bricht das Geschwisterpaar mit dem Auto auf und nimmt eine als Anhalterin reisende Punkette mit. Für alle wird es eine erhellende Fahrt durch die norddeutsche Einöde.

Ungleiches Brüderpaar reist mit aufgelesenem Punkgirl durch die norddeutsche Einöde. Regisseur Daniel Waltas preisgekröntes, tragikomisches Roadmovie ist u.a. mit K. J. Behrendt, C. M. Herbst und S. Rogall hochkarätig besetzt.

Kritik zu Jakobs Bruder

Zornige Menschen bevölkern Daniel Waltas tragikomische Roadmovie-Ballade, an deren Ende eine berührende Familienzusammenführung steht, die den Publikumspreis in Lünen gewann.

Jakobs jüngerer Bruder heißt Lorenz (führt die namhafte Besetzung an: "Stromberg"-Chefschreck Christoph Maria Herbst) und hat mit ihm wenig gemein. Der jugendlich gebliebene Moderator einer Trash-TV-Shop-Sendung gilt als Finanzsorgenkind und Familientaugenichts, Jakob ("Tatort"-Kommissar Klaus J. Behrendt) hingegen ist ein erfolgreicher, wenngleich bärbeißiger Sternekoch, der es zu Wohlstand gebracht hat. Ihn sucht Lorenz mit einer dringenden Bitte auf - zur eigenen Mutter Anna (Hannelore Elsner) zurückzukehren, zu der Jakob vor Jahrzehnten den Kontakt abgebrochen hat: An ihr wurde Alzheimer diagnostiziert. Die Rückfahrt mit der minderjährigen, von daheim ausgerissenen Tramperin Lara (Sophie Rogall als kleene Punkerin so rebellisch wie in "Delphinsommer") im Gepäck endet nach einer testosteronbedingten Irrfahrt mit Motorschaden in der norddeutschen Einöde, wo sich das ungleiche Brüderpaar ausgiebig und handgreiflich zofft.

Allgemein sind die Menschen in Daniel Waltas überzeugendem Debüt weitestgehend schlecht gelaunt und auf Streit aus. Das umfangreiche Figurenarsenal des erweiterten Familienkreises fristet sein Dasein oft im emotionalen Niemandsland mangelnder Nestwärme. Den ruppigen Umgang konterkariert Walta mit unbefangenem Schmunzel-Humor bis hin zur Loser-Komödie über Zu-kurz-Gekommene, denen das Glück nie hold war. Doch die Streitsüchtigen lernen nur auf die harte Tour ihre Erfahrungen von Verlust, Trennung und Krankheit zu verarbeiten. Langsam brechen die Fronten auf und als nicht nur die Brüder über die Fehler sprechen, die sie in ihrem Leben begangen haben, wird sowohl das Kriegsbeil begraben, als auch eine emotional ergiebige Familienzusammenführung erlangt, zu der auch manche Parallele in der Biografie der Beteiligten beiträgt. Das bewegt, auch weil die letztlich entschieden Dinge anders liegen, als es zunächst scheint. tk.

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Info

Plakat des Films: Jakobs Bruder
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 04.06.2009

Deutschland 2008

Länge: 1 h 38 min

Genre: Drama

Originaltitel: Jakobs Bruder

Regie: Daniel Walta

Drehbuch: Oliver Pautsch, Daniel Walta

Musik: Thomas Kisser

Produktion: Thomas Schmidt

Kamera: Robert Staffl

Schnitt: Philipp Schmitt