Intensive Adaption des Tatsachenromans von Jon Krakauer über einen jungen Mann, der 1992 seine alte Existenz hinter sich ließ, um in der Wildnis zu leben.

Kinostart: 28.12.2015

Emile Hirsch

Emile Hirsch
als Christopher McCandless

Marcia Gay Harden

Marcia Gay Harden
als Billie McCandless

William Hurt

William Hurt
als Walt McCandless

Jena Malone
als Carine McCandless

Brian Dierker
als Rainey

Catherine Keener
als Jan Burres

Vince Vaughn
als Wayne Westerberg

Kristen Stewart
als Tracy

Hal Holbrook
als Ron Franz

Thure Lindhardt
als Thomas

Signe Egholm Olsen
als Sonja

Cheryl Francis Harrington
als Sozialarbeiterin

Die Handlung von Into the Wild - In die Wildnis

Mit 20 Jahren stehen dem herausragenden Sportler und Studenten Christopher McCandless (Emile Hirsch) alle Türen weit offen. Dennoch entscheidet er sich nach seinem Studienabschluss im April 1992 spontan, seine privilegierte Existenz und das Elternhaus (William Hurt, Marcia Gay Harden) hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse und trampt ohne einen Cent in der Tasche quer durch die Staaten in die Wildnis nach Alaska. Vier Monate später findet man seine Leiche.

Tragische Geschichte eines Aussteigers, mit der Sean Penn in seiner vierten Regiearbeit (zuletzt: "Das Versprechen") den Tatsachenroman von Jon Krakauer als intensives Abenteuer, einfühlsame Charakterstudie und eindringliches Survival-Drama umsetzt.

Christopher McCandless ist ein herausragender Sportler und Student an der Emory University, seine Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft sind bestens. Nach seinem Studienabschluss entscheidet er sich im April 1992 spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse von 25.000 Dollar und verbrennt sein letztes Bargeld. Er trampt nach Alaska, um allein in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern.

Christopher McCandless ist ein herausragender Sportler und Student an der Emory University, seine Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft sind bestens. Nach seinem Studienabschluss entscheidet er sich im April 1992 spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse von 25.000 Dollar und verbrennt sein letztes Bargeld. Er trampt nach Alaska, um alleine in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern. Er sucht nach persönlicher Erfüllung und erkennt zu spät, dass es eine Reise ohne Wiederkehr ist.

Kritik zu Into the Wild - In die Wildnis

Nach der Buchvorlage von Jon Krakauer zauberte Sean Penn einen rauschartigen Abenteuerfilm über die Suche eines jungen Mannes nach sich selbst.

Christopher McCandless war 22 Jahre alt, ein Modellathlet und hervorragender Schüler, als er 1990 nach seinem Studienabschluss seine Ersparnisse verbrannte, sein bisheriges Leben hinter sich ließ und spurlos verschwand. Zwei Jahre später wurde sein Leichnam von Wanderern in einem verlassenen Bus in der Wildnis von Alaska gefunden. McCandless war zwei Wochen zuvor verhungert, nachdem er giftige Beeren gegessen hatte, die ihn paralysierten. Schriftsteller Jon Krakauer ("Into Thin Air") begab sich für seinen Tatsachenroman "In die Wildnis" auf Spurensuche, sammelte Postkarten und Briefe McCandless', sprach mit Bekannten und Freunden und wertete seine bisweilen kyrptischen Tagebucheinträge aus, um die Leerstellen aufzufüllen und die Reise einer getriebenen Seele durch Amerika nachzuzeichnen. Diese Spurensuche mit ihrem skelettartige Gerüst von Vermutungen und Überlegungen füllt Sean Penn in seiner vierten Regiearbeit mit Leben: Mit seinem Team folgte er sklavisch der Marschroute McCandless', ließ seinen herausragenden Hauptdarsteller Emile Hirsch förmlich mit dem Protagonisten verschmelzen und sammelte auf dem Trip von Kalifornien über den Grand Canyon, Mexiko und Washington bis nach Alaska atemberaubende Filmaufnahmen, in denen sich Fiktion und Realität fast nicht trennen lassen: Es ist ein Abenteuerfilm voller Sturm und Drang, über Selbstfindung und Eigenverantwortung, ein Reisetagebuch, das McCandless' Lieblingsschriftstellern Tolstoi, London und Kerouac jederzeit gerecht wird wie auch W. H. Davies' "Supertramp - Autobiographie eines Vagabunden", dessen Titel der junge Mann als Inspiration für den Namen nimmt, mit dem er sich den Menschen auf seiner Wanderschaft vorstellt: Alexander Supertramp. Natürlich ist der schwärmerisch und literarisch in Kapitel aufgeteilte Selbstfindungstrip auch das elegische und zunehmend bittere Porträt eines anderen Amerika voller Ideale und echten Typen, das verloren zu gehen droht. So lernt McCandless ein rastloses Drifter-Paar kennen, zwei ausgeflippte Skandinavier, den überschwänglichen Vorarbeiter einer Farm, der vom FBI gesucht wird, eine süße Hippie-Nymphe und schließlich einen einsamen Witwer. Alle schließen den Jungen ins Herz, alle strecken ihm die Hand aus. Allen stößt Chris vor den Kopf, der seinen Weg gehen muss, auch wenn es sein Verderben bedeutet. In rauschartige Bilderkaskaden und bewegende Folksongs von Eddie Vedder verpackt, ist "In die Wildnis" durch und durch wild, rebellisch, unangepasst - ein Film, der einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt, bis zum bitteren Ende. ts.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 28.12.2015

USA 2007

Länge: 2 h 28 min

Genre: Drama

Originaltitel: Into the Wild

Regie: Sean Penn

Drehbuch: Sean Penn

Musik: Michael Brook, Eddie Vedder, Kaki King

Produktion: Sean Penn

Kostüme: Mary Claire Hannan

Kamera: Eric Gautier

Schnitt: Jay Cassidy

Ausstattung: Derek R. Hill