Zweiter Thriller mit Dan Browns Entschlüsselungsheld Robert Langdon, der nun die Zerstörung des Vatikans durch einen Geheimbund zu verhindern versucht.

Kinostart: 13.05.2009

Tom Hanks

Tom Hanks
als Robert Langdon

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Camerlengo Patrick Mckenna

Stellan Skarsgård

Stellan Skarsgård
als Richter

Ayelet Zurer
als Vittoria Vetra

Armin Mueller-Stahl
als Kardinal Strauss

Kristof Konrad
als Reporter

Pierfrancesco Favino
als Inspektor Olivetti

Masasa Moyo
als Reporterin

Nikolaj Lie Kaas
als Attent

Victor Alfieri
als Carabinieri

Thure Lindhardt
als Chartrand

Curt Lowens
als Kardinal Ebner

Handlung

Harvardprofessor und Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) entdeckt Beweise für die Wiederauferstehung des einst mächtigsten Geheimbunds der Geschichte: Die Illuminati. Als nach dem Tod des Papstes ein Nachfolger gewählt werden soll, entführt ein verrückter Fanatiker vier Kandidaten und tötet sie grausam. Mit der Forscherin Vittoria Vetra (Ayelet July Zurer) versucht Langdon einen Plan zu stoppen, den Vatikan mit einer Antimaterie-Bombe zu pulverisieren.

Atemlose Rätseljagd nach Dan Browns phänomenaler Bestseller-Reihe, die bereits die Vorlage für "The Da Vinci Code - Sakrileg" bildete. Das gleiche Team liefert nun abermals Star-Unterhaltung auf höchstem Niveau mit einer actionreichen Hatz quer durch die ewige Stadt.

Während ein neuer Papst gewählt werden soll, steht der Vatikan vor seiner schwersten Prüfung. Vier Kandidaten für die Papstnachfolge wurden vom mysteriösen Geheimbund der Illuminaten entführt und sollen stündlich hingerichtet werden. Und irgendwo in der Vatikanstadt tickt eine Antimateriebombe, die das Zentrum der katholischen Kirche in wenigen Stunden vernichten wird. Wenig Zeit und viel Druck für Symbologe Robert Langdon und Physikerin Vittoria Vetra, die auf der Jagd durch Rom vier Morde und eine Katastrophe verhindern müssen.

Während ein neuer Papst gewählt werden soll, steht der Vatikan vor seiner schwersten Prüfung. Vier Kandidaten für die Papstnachfolge wurden vom mysteriösen Geheimbund der Illuminaten entführt und sollen stündlich hingerichtet werden. Und irgendwo in der Vatikanstadt tickt eine Antimateriebombe, die das Zentrum der katholischen Kirche in wenigen Stunden vernichten wird. Wenig Zeit und viel Druck für den Symbologen Robert Langdon und die Physikerin Vittoria Vetra, die auf der Jagd durch Rom vier Morde und eine Katastrophe verhindern müssen.

Kritik

Auch im zweiten Kinoeinsatz bekämpft Tom Hanks' Symbologe Robert Langdon eine Verschwörung vor dem Hintergrund europäischer Kunst- und Kirchengeschichte.

Eine Glaubensfrage war "The Da Vinci Code - Sakrileg" zumindest in den Resultaten nicht. Mit einem globalen Einspiel von mehr als 750 Mio. US Dollar war die Verfilmung von Dan Browns Bestseller das kommerzielle Ausrufezeichen, das Hanks und Ron Howard in die ersten Sequels ihrer Karrieren als Darsteller und Regisseur trieb. Vom Auftakt in Genf abgesehen, ist jetzt Rom Schauplatz der Ereignisse, die, weniger mysteriös angelegt als im Vorgänger nun auf diesen folgen und damit die Chronologie der Bücher umkehren. Die dubiosen Aspekte der Vorlage, von Entführungen mit angedachten Vergewaltigungen bis zu Papstnachwuchs durch künstliche Befruchtung, wurden mit den romantischen Teilen ausgemerzt, womit Hanks auch mit neuer Begleitung nur Vornamen austauschen darf, wenn der Plot, auf wenige Stunden komprimiert, permanenten Zeitdruck garantiert. Im Prolog in Genf, im größten Teilchenbeschleuniger der Welt, wird erstmals Antimaterie erzeugt und im fragilen Schwebezustand gesichert. Nach einem Mord wird der Behälter mit dem hochexplosiven Inhalt gestohlen und in der Vatikanstadt versteckt, um diese um Mitternacht auszulöschen. Verantwortlich dafür soll der Geheimbund der Illuminaten sein, der Jahrhunderte nach seiner brutalen Verfolgung durch das Papsttum Rache nehmen will, auch durch die Entführung von vier Kardinälen, die zum engen Kandidatenkreis für die Wahl des neuen Papstes zählen und am Abend im Stundentakt öffentlich hingerichtet werden sollen. Jeder der Tatorte enthält Hinweise auf den nächsten und schließlich auch auf die Bombe. Entschlüsselt werden diese von Robert Langdon und der Physikerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer aus "München") - beide Lexika auf Beinen in Fragen von Naturwissenschaft, Religion, Kunst und Geschichte. Während das Duo auf Schnitzeljagd durch Rom hetzt, gibt sich Armin Mueller-Stahl als Kardinal, der den Vatikan nicht evakuieren und die Papstwahl nicht verschieben will, hauptverdächtig, die treibende Kraft der Illuminaten-Wiedergeburt zu sein. Viele Blicke auf suspekte Gestalten wirft die Kamera, um mögliche Mittäter für den Zuschauer zu markieren, der sonst das Rätselraten recht passiv verfolgen muss und den Entführer und Auftragskiller nach 35 Minuten zu Gesicht bekommt. Durch den Druck der Bombe und der Mord-Ultimaten bedingt, erlaubt sich Howards Thriller kaum Atempausen, bringt aber dennoch Humor ein und Hanks, der fitter als im Vorgänger wirkt und erneut viel erklärenden Dialog zu bewältigen hat, in Konfrontationen mit dem Killer in Gefahr, ohne aber Mitgefühl für die Opfer erzeugen zu können. Zum Ende hin sorgt eine Druckwelle für visuelles Spektakel, bevor der finale Twist platziert und die anfangs religionsskeptische für eine versöhnlichere Haltung aufgegeben wird. kob.

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FilmRanking: 7819 -110

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Info

Plakat des Films: Illuminati
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 13.05.2009

USA 2009

Länge: 2 h 18 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Angels & Demons

Regie: Ron Howard

Drehbuch: Akiva Goldsman

Musik: Hans Zimmer

Produktion: Brian Grazer, John Calley

Kostüme: Daniel Orlandi

Kamera: Salvatore Totino

Schnitt: Mike Hill, Dan Hanley

Ausstattung: Allan Cameron

Website: http://www.illuminati-derfilm.de