Verfilmung der gleichnamigen Computerspielserie um einen coolen Profikiller.

Kinostart: nicht bekannt

Timothy Olyphant

Timothy Olyphant
als Agent 47

Dougray Scott

Dougray Scott
als Mike Whittier

Olga Kurylenko

Olga Kurylenko
als Nika

Robert Knepper
als Yuri Marklov

Ulrich Thomsen
als Mikhail Belicoff

Michael Offei
als Jenkins

Henry Ian Cusick
als Udre Belicoff

Handlung

Agent 47 (Timothy Olyphant) ist ein prinzipientreuer und nervenstarker Profikiller und heißt so, weil die 47 die beiden Ziffern eines im Nacken eintätowierten Strichcodes sind - das einzige, was je über ihn bekannt wurde. Mag er seine Aufträge auch noch so kühl ausführen, gerät er dennoch mitten in ein Machtspiel und wird zur Zielscheibe von Interpol und dem russischen Militär. Unerbittlich unter Feuer genommen, kämpft er sich zu den Hintermännern vor, darunter die attraktive Nika (Olga Kurylenko).

"Stirb langsam 4.0"-Fiesling Timothy Olyphant glänzt als schießfreudige "Bourne"-Version in Xavier Gens' energiegeladenem Regiedebüt voller beachtlicher Stil-Elemente. Die zu großer Bekanntschaft gereifte Videogame-Figur des Hitman setzt nun auch im Kino Actionstandards.

Hitman 47 ist nicht irgendein professioneller Killer: Hervorgegangen aus einer ganzen Gruppe genmanipulierter Kinder trägt er keinen Namen, sondern nur die Nummer 47, die er als Strichcode auf dem Nacken tätowiert zur Schau stellt. Als Opfer einer Intrige wird er schließlich vom Jäger zum Gejagten und nimmt fortan das Recht in die eigene Hand.

Interpol-Beamter Whittier jagt hinter Hitman 47 her, der weltweit Dutzende Morde beging. Von Kind auf zum eiskalten Killer ausgebildet, ist von ihm lediglich eine Nummer bekannt, eintätowiert auf seinem kahlrasierten Hinterkopf in einem Strichcode. Als er Nika, eine angebliche Zeugin seines Auftrags in Sankt Petersburg, beseitigen soll, sticht er in ein Verschwörungsnest und steht sofort auf der Abschussliste seiner eigenen Organisation. Zudem heften sich Interpol und der russische FSB an seine Fersen.

Kritik

Als genetischer Zuchtkiller entdeckt Timothy Olyphant sein Gewissen und eine Verschwörung - was ihm zum gehetzten Freiwild erklärt in einem Actionthriller, der zur maskulinen auch eine feminine Note beisteuert.

Zwei schallgedämpfte Waffen und ein Ave Maria sind die Quintessenz einer Games-Verfilmung, die, frei von Stilmanierismen und Designsünden, fast schon bodenständiges Thrillerkino mit zusätzlichen Actionreizen und vergleichsweise komplexer Story zum Besten gibt. Der zweite Film von Xavier Gens basiert auf dem vierteiligen Spiele-Bestseller, der das Subgenre des Stealth Shooter etablierte und dessen erster Teil hierzulande auf dem Index landete. Ursprünglich sollte Vin Diesel den Part übernehmen, aber Timothy Olyphant, jüngst in "Stirb langsam 4.0" als Antagonist unterwegs, gibt mit antrainierten Muskeln eine stramme Physis ab. Leichter fällt es ihm, die Problematik einer erwachenden Moral des scheuen Einzelgängers zu transportieren und ähnelt somit nicht nur vage einem Jason Bourne auf der Suche nach seiner eigenen Identität und Menschlichkeit.

Nachdem man erfährt, dass London in England liegt, hebt ein Agenten/Verschwörungsthriller mit internationalen Schauplätzen an. Interpol-Beamter Whittier (Dougray Scott) jagt seit drei Jahren hinter Hitman 47 her, der weltweit Dutzende Morde beging - kühl, spurlos und zuverlässig. Als Genzüchtung von Kind auf zum eiskalten Killer ausgebildet, ist von ihm lediglich eine Nummer bekannt, eintätowiert auf seinem kahlrasierten Hinterkopf in einem Strichcode. Als er Nika (Olga Kurylenko), eine angebliche Zeugin seines Auftrags in Sankt Petersburg, beseitigen soll, sticht er in ein Verschwörungsnest und steht sofort auf der Abschussliste seiner eigenen Organisation. Zudem heften sich Interpol und der russische FSB an seine Fersen, denen er mit der entführten Nika immer um Haaresbreite entwischt und sei es mit einem explosiven Abgang durch ein Hotelfenster, barfuß wie einst Bruce Willis. Die Auflösung des Plots verbirgt einer Reliquie, einer der wenigen offensiv implementierten christlichen Symbole - von der Doppelfunktion Nika als Heilige und Hure vielleicht einmal abgesehen. Sonst hält sich die religiöse Ikonografie bedeckt.

"Sniper"-Suspense, "Bourne"-Verfolgungen quer über öffentliche Plätze, sporadischen Shootout-Exzesse: Nach seinem Horroreinstand "Frontier(s)" verteilt der Franzose Gens Action in genau bemessenen Dosen, kennt keine Scheu vor brutalen Details bei freimütiger Nutzung diverser Mord- und Schusswaffen. Neben Testosteron sorgt das leicht beschürzte Topmodel Kurylenko für eine gleichwertige Portion Östrogen, worin sich Produzent Luc Bessons Vorlieben ebenso spiegeln wie in 47, der Züge seines jungen Klassikers "Leon - der Profi" aufweist. Trotz Liebesgrüße aus Moskau erweist sich 47 als asexueller Assassine, den weibliche Reize kalt lassen, die von Kurylenko aufreizend erotisch eingebracht werden. Was für einige komische Auflockerungen sorgt, zusätzlich zu des Dressmans ungehobelten Umgangs mit dem anderen Geschlecht. tk.

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Info

Plakat des Films: Hitman - Jeder stirbt alleine

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich/USA 2007

Länge: 1 h 32 min

Genre: Action

Originaltitel: Hitman

Regie: Xavier Gens

Drehbuch: Skip Woods

Musik: Geoff Zanelli

Produktion: Luc Besson, Charles Gordon, Adrian Askarieh, Pierre-Ange Le Pogam

Kostüme: Olivier Bériot

Kamera: Laurent Barès

Schnitt: Carlo Rizzo, Antoine Vareille

Ausstattung: Jacques Bufnoir

Website: http://www.hitman-derfilm.de