Biografisches Drama über den „Master of Suspense“ und seinen Film Psycho. Dank Maske wird Hitchcock täuschend echt von Anthony Hopkins dargestellt.

Kinostart: 14.03.2013

Anthony  Hopkins

Anthony Hopkins
als Alfred Hitchcock

Helen Mirren

Helen Mirren
als Alma Reville

Szenenbild aus Hitchcock mit Scarlett JohanssonScarlett Johansson

Scarlett Johansson
als Janet Leigh

Danny Huston
als Whitfield Cook

Toni Collette
als Peggy Robertson

Jessica Biel
als Vera Miles

Michael Stuhlbarg
als Lew Wasserman

James D'Arcy
als Anthony Perkins

Michael Wincott
als Ed Gein

Richard Portnow
als Barney Balaban

Kurtwood Smith
als Geoffrey Shurlock

Die Handlung von Hitchcock

Nach "Der unsichtbare Dritte" will sich Alfred Hitchcock künstlerisch erneuern. Doch sein neues Projekt muss er selbst finanzieren und dafür alles riskieren, weil jedes Studio "Psycho", seinem Film über einen von der toten Mutter dominierten Killer, die Unterstützung verweigert. So stürzt sich der Regisseur auf seine größte Herausforderung, belastet mit seiner Egomanie und Obsession für seinen Star Janet Leigh seine Beziehung zu Alma Reville, die ihm stets treue Ehefrau und unverzichtbare Mitarbeiterin war.

Nach "Der unsichtbare Dritte" will sich Alfred Hitchcock künstlerisch erneuern. Doch sein nächstes Projekt muss er selbst finanzieren und dafür alles riskieren, weil jedes Studio "Psycho", seinem Film über einen von der toten Mutter dominierten Killer, die Unterstützung verweigert. So stürzt sich der Regisseur auf seine größte Herausforderung, belastet mit seiner Egomanie und Obsession für seinen Star Janet Leigh seine Beziehung zu Alma Reville, die ihm stets treue Ehefrau und unverzichtbare Mitarbeiterin war.

Nach mehreren Erfolgsfilmen beißt sich Alfred Hitchcock am Projekt "Psycho" zunächst die Zähne aus. Biografisches Drama über die künstlerische Erneuerung des Thrillermeisters, der mit "Psycho" auch seine Ehe belastet.

Kritik zu Hitchcock

Sacha Gervasis biografisches Drama zeigt den Master of Suspense als gesitteten Ehemann und gelangweilten Künstler auf der Suche nach Erneuerung.

Wie Orson Welles war Alfred Hitchcock eine überlebensgroße Persönlichkeit und selbst der breiten Öffentlichkeit als kugeliges Original mit sehr speziellem Humor bekannt. Erstmals ist der Regietitan, von Anthony Hopkins in Gestik und Körpersprache gut nachempfunden, selbst Hauptfigur eines Films. Mit Hitchcock als schwarzhumoriger Mord-Kommentator, eine Verbeugung vor den Kult-Auftritten in seiner TV-Anthologie "Alfred Hitchcock präsentiert", eröffnet Gervasis Film. Dieses Intro führt den berüchtigten Serienmörder Ed Gein nicht nur als Folie für Norman Bates in "Psycho", sondern auch als Repräsentation der dunklen Seiten Hitchcocks ein, die nur in seinen Filmen ein Ventil fanden. Ein ungewöhnlicher Drehbuchkniff, der Gein in Hitchcocks Träumen mehrfach auftauchen lässt, aber letztlich keinen Nachweis liefert, wie abgründig der Meister vielleicht wirklich sein konnte.

Die Titelfigur ringt hier nicht mit Dämonen, sondern Beziehungsalltag, zeigt sich kindlich verspielt, wenn sie jenseits des häuslichen Rückzugsgebiets mit diabolischer Freude schockieren und manipulieren kann. Von Ehefrau Alma Reville, die seine Filme als Mitautorin und kreative Ratgeberin qualitativ veredelt, wird Hitchcock mit Loyalität belohnt, obwohl er obsessive, unausgesprochene und unerwiderte Affären mit sinnlich-kühlen Blondinen pflegte - und empfindlich reagieren konnte, wenn einmal Auserwählte, wie etwa Vera Miles, Familienglück über Traumkarriere stellten.

Vorlage für "Hitchcock" war Stephen Rebellos bekanntes Sachbuch über den schwierigen Entstehungsprozess seines riskantesten Projekts, von "Psycho". Dieser jedoch bleibt nur gestreifter dramaturgischer Hintergrund - vom Projektbeginn bis zu den Auseinandersetzungen mit der Zensur. Im Fokus steht Hitchcocks Beziehung zu seiner Frau und der beiden eigene, zutiefst britische Humor, der in den gemeinsamen Wortduellen für die witzigsten Momente sorgt. Das Insiderische, so gern es Cineasten vielleicht gesehen hätten, beschränkt "Hitchcock" auf das Nötigste und kann auf Stars wie Hopkins, Helen Mirren oder Scarlett Johansson in der Rolle von Janet Leigh bauen, aus einem interessanten, aber doch speziellen Stoff das Maximum an amüsantem Entertainment herauszuholen. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.03.2013

USA 2012

Länge: 1 h 38 min

Genre: Doku

Originaltitel: Hitchcock

Regie: Sacha Gervasi

Drehbuch: John McLaughlin

Musik: Danny Elfman

Produktion: Ivan Reitman, Tom Pollock, Alan Barnette, Joe Medjuck, Tom Thayer

Kostüme: Julie Weiss

Kamera: Jeff Cronenweth

Schnitt: Pamela Martin

Ausstattung: Judy Becker

Website: http://www.hitchcock-derfilm.de/