Rätselhafte Liebesgeschichte über die Verflechtung von Schicksal und Gefühlen und die Hoffnung auf eine zweite Chance.

Kinostart: 03.11.2011

Nina Hoss

Nina Hoss
als Juliane Kreisler

Mark Waschke

Mark Waschke
als August Schelling

Lars Eidinger

Lars Eidinger
als Philipp Hobrecht

Fritzi Haberlandt
als Emily Blatt

Lasse Stadelmann
als Otto Blatt

Christoph Bach
als Matthias

Susanne Wolff
als Rebecca

Barbara Philipp
als Sabine Wirth

Barbara Schnitzler
als Frau Dr. Mesmer

Ernst Stötzner
als Kupferschmidt

Mike Adler
als Taxifahrer

Handlung

Ein frisch verliebtes Paar fährt in den sommerlichen Urlaub nach Finnland, die Frau schläft abends an der Schulter des Geliebten ein und wird im kalten Winter-Berlin wieder wach. Ein Zeitsprung hat sie ein halbes Jahr zurück in die Vergangenheit katapultiert. Ihr Ex-Freund ahnt nichts von der Trennung, der neue Mann erkennt sie nicht, und die Freundin kann wenig mit ihrem Gerede anfangen. Mit aller Macht will sie das Schicksal einholen und alles genau so machen wie vorher, um die Liebe ihres Lebens zu treffen und die zweite Chance zu ergreifen.

Ein frisch verliebtes Paar fährt in den Urlaub nach Finnland, die Frau schläft abends an der Schulter des Geliebten ein und wird im Winter-Berlin wieder wach. Ein Zeitsprung hat sie ein halbes Jahr zurück katapultiert. Ihr Ex-Freund ahnt nichts von der Trennung, der neue Mann erkennt sie nicht, und die Freundin kann wenig mit ihrem Gerede anfangen. Mit aller Macht will sie das Schicksal einholen und alles genau so machen wie vorher, um die Liebe ihres Lebens zu treffen und die zweite Chance zu ergreifen.

Bei einem Finnlandurlaub schläft eine frisch verheiratete Frau ein und wird ein halbes Jahr früher in Berlin wieder wach. Rätselhafte Liebesgeschichte über die Verflechtung von Schicksal und Gefühlen mit Nina Hoss.

Kritik

Rätselhafte Liebesgeschichte über die Verflechtung von Schicksal und Gefühlen und die Hoffnung auf eine zweite Chance.

Ein verliebtes Paar, Juliane und August, fahren im Sommer in den ersten gemeinsamen Urlaub, schnurgerade Straßen, schöne Seen, mildes Licht, romantische Atmosphäre. Am Abend kuschelt sich die Frau an des Mannes Schulter und erinnert sich wohlig an das erste Treffen in Berlin, schläft entspannt ein. Und erwacht in der Hauptstadt im Bett der ehemaligen Wohnung mit ihrem Ex-Freund. Eine Zeitreise hat sie ein halbes Jahr zurück in die Vergangenheit katapultiert. Es ist Winter und mit dem Ex schaut sie sich eine Wohnung an, deren Gesprächsverlauf Juliane im voraus aufsagen könnte, in der Firma scheint alles unwirklich und als sie August (Mark Waschke) vor seinem Haus abpassen will, erkennt er sie nicht und selbst ihre Freundin wird aus ihrem Gerede nicht mehr schlau. Julianes ganzes Leben steht auf dem Kopf und sie versucht, das Schicksal einzuholen, alles noch einmal genau so zu machen wie zuvor, um die Liebe ihres Lebens zu treffen. Dabei gerät sie beim Spagat zwischen Wirklichkeit und Fantasie immer tiefer in einen rätselhaften Sog, der sie unbarmherzig aus der Existenz zieht. Können sich die beiden noch einmal finden und als Paar neu starten? Bei dieser bohrenden Frage entgleitet der Protagonistin sukzessive die Kontrolle über die Ereignisse.

Als lose Vorlage benutzte Hendrik Handloegten ("Liegen lernen") den gleichnamigen Roman von Hannelore Valencak, von dem nur die Grundkonstellation übrig blieb, eine Frau, die einen vergangenen Abschnitt ihres Lebens mit einem anderen Bewusstsein zum zweiten Mal erlebt. Auf Lösungen oder Erklärungen darf man nicht warten. Es geht um Gefühle, und die kann man nicht deuten, sondern nur empfinden. Zwischen dem Sehnsuchtsort Finnland in warmen Farbtönen und Berlin als Ort der frierenden Seele in kaltem Weiß und verwischtem Grau bewegt sich eine zerbrechliche Nina Hoss auf dünnem emotionalen Eis, das bei jedem Schritt gefährliche Untiefen ahnen lässt und die dünnhäutige Verfassung der Hauptfigur widerspiegelt. Der Moment des Zeitsprungs fasziniert und verwirrt ziemlich, weil irgendwann die Logik außer Kraft gesetzt ist. Da kommt es nicht mehr darauf, zu verstehen, sondern sich einzulassen. Das fällt nicht ganz leicht, aber dieses Spiel mit Imagination hat es in sich. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 03.11.2011

Deutschland/Finnland 2011

Länge: 1 h 36 min

Genre: Drama

Originaltitel: Fenster zum Sommer

Regie: Henk Handloegten

Drehbuch: Henk Handloegten

Musik: Timo Hietala

Produktion: Maria Köpf

Kostüme: Anette Guther

Kamera: Peter Przybylski

Schnitt: Elena Bromund

Ausstattung: Yesim Zolan

Website: http://www.fensterzumsommer.de