Romantische Komödie um einen Wall Street Broker, der eines Morgens als Familienvater aufwacht und sich gar nicht schlecht in dieser Rolle gefällt.

Kinostart: nicht bekannt

Nicolas Cage

Nicolas Cage
als Jack Campbell

Téa Leoni

Téa Leoni
als Kate Reynolds

Don Cheadle

Don Cheadle
als Cash

Jeremy Piven
als Arnie

Saul Rubinek
als Alan Mintz

Josef Sommer
als Lassiter

Makenzie Vega

Harve Presnell
als Big Ed

Jake Milkovich
als Josh

Mary Beth Hurt
als Adelle

Amber Valletta
als Paula

Ryan Milkovich
als Josh

Lisa Thornhill
als Evelyn

Francine York
als Lorraine

John O'Donahue
als Tony

Daniel Whitner
als Frank

Die Handlung von Family Man

Nachdem er das College abgeschlossen hat, entscheidet sich Jack für eine Karriere an der Wall Street und trennt sich deshalb von seiner Jugendliebe Kate. Dreizehn Jahre später wacht Jack plötzlich in Kates Bett auf. Offenkundig ist er ihr langjähriger Ehemann und Vater von zwei Kindern, eine Rolle die ihm gut gefällt. Bis er sich erneut zwischen Kate oder Karriere entscheiden muss.

Wall-Street-Playboy Jack Campbell steht auf dem Gipfel seines Erfolges. Dies ändert sich schlagartig, als er am Weihnachtsabend einen Überfall vereitelt. Denn zur "Belohnung" erwacht er am Morgen danach in einem anderen Leben - exakt dem Leben, das er geführt hätte, wäre ihm nicht seine Karriere wichtiger gewesen: Als Familienvater an der Seite seiner College-Liebe in New Jersey. Nachdem der erste Schock überwunden ist, beginnt Jack, sich allmählich wohl zu fühlen. Bis ihm das Schicksal erneut eine brillante Karriere verspricht...

Wall-Street-Geschäftsmann wacht eines Morgens im Bett seiner Jugendliebe auf, die er Jahre zuvor für seine Karriere sitzen ließ. Und nicht nur das: Offenbar ist er seit langem mit ihr verheiratet und Vater zweier Kinder. Romantische Fantasykomödie von Brett Ratner, in der sich Nicolas Cage den Prioritäten im Leben stellen darf.

Kritik zu Family Man

Geld oder Leben lauten die Optionen eines reichen Geschäftsmannes, der Heiligabend einen Überfall verhindert und als himmlischen Lohn einen Blick auf ein anderes Leben als Familienvater nehmen darf. Inszeniert von "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner transportiert diese romantische Komödie mit Nicolas Cage und Téa Leoni die sentimentale, aber hier nicht unsympathische Werteüberprüfung, die sich Leistungsgesellschaften zur Weihnachtszeit gerne leisten. Da die Saison einen vergleichbaren Stoff nicht zu bieten hat, geht "Family Man" mit eigentlich guten Karten ins Weihnachtsgeschäft.

Das Drehbuch von David Weissman und David Diamond, das vor Brett Ratner unter anderen Curtis Hanson nahezu unterschriftsreif angelockt hatte, stellt Frank Capras Klassiker "Ist das Leben nicht schön" zumindest in der Prämisse auf den Kopf. Der Verzweiflung James Stewarts über den Wert seines eigenen Lebens steht hier die Zufriedenheit des Protagonisten gegenüber, der sich seiner Leere erst bewusst werden muss. Am Anfang und Ende des Films stehen zwei Abschiedsszenen, die die Ausgangsposition Unreife sowie die Ankunftsposition Erkenntnis in einer Beziehung markieren. Auszubildender in puncto Erleuchtung ist Wall-Street-Titan Jack Campbell (Nicolas Cage), der 1987 seine Collegeflamme (Téa Leoni aus "Deep Impact") trotz ihrer brennenden Liebeserklärung stehen ließ, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren. 13 Jahre später ist er immer noch exklusiv in Arbeit und Wohlstand verliebt, bis er am Abend des 24. Dezember einen Raubüberfall gewaltlos entschärft und dafür von dem über himmlische Kontakte verfügenden Täter (Don Cheadle) mit einem Blick auf ein anderes mögliches Leben belohnt wird. Am nächsten Morgen wacht Jack fassungslos in der Vorstadt in einem ungleich bescheideneren Dasein auf, das er mit Kate, zwei süßen Kindern und einem Hund teilt. Natürlich ist nur er sich dieses Neustarts bewusst und stolpert ahnungslos und anfangs widerwillig als Vater und Reifenverkäufer durch sein alternatives ideelles Glück, während das vertraute, materielle ausgelöscht ist. Nur seine Tochter, von den Filmemachern nach dem größten Niedlichkeitsfaktor besetzt, ahnt, dass Jack nicht Jack sein kann, macht dafür aber Aliens verantwortlich. Die Aufgabenverteilung in diesem berechenbaren, aber dennoch recht charmanten Szenario weist Cage vor allem ungläubiges Staunen und Betroffenheitsmimik zu, während Leoni für Wärme, Witz und Quirligkeit sorgen muss. Von einem Windeldrama abgesehen, erspart sich der Film weitgehend die erwarteten Anpassungskonflikte und konzentriert sich auf die Entwicklung der romantischen Beziehung, wobei vom Jahrestag bis zum rührenden Geburtstagsvideo nichts ausgelassen wird, um die Herzen der Zuschauer zu massieren. Dass sie klopfen und trotz Sentimentalität und Naivität nicht verstopfen, weist "Family Man" als weihnachtlichen Hitkandidaten aus, der vor allem beim weiblichen Publikum punkten wird. Obwohl es am Ende jede romantische Seele treffen könnte, wenn Schneeflocken aus dem Dunkel fallen und zwei einst Vertraute in der Distanz die Vergangenheit überwinden: gesprächig, aber für uns doch lautlos. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 12399 -4223

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Family Man
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2000

Länge: 2 h 6 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Family Man

Regie: Brett Ratner

Drehbuch: David Diamond, David Weissman

Musik: Danny Elfman

Produktion: Howard Rosenman, Alan Riche, Tony Ludwig, Marc Abraham

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Dante Spinotti

Schnitt: Mark Helfrich

Ausstattung: Kristi Zea, Steven Saklad, Barbra Matis

Website: http://www.familyman-film.de